Das HTML5-Framework für mobile Webapplikationen, jQuery Mobile, ist in der Version 1.0.1 veröffentlicht worden. Das Minor Update korrigiert vor allem Fehler, unterstützt offiziell aber auch zwei weitere Plattformen.
HP hat den Zeitplan für die Veröffentlichung von WebOS unter der Apache-Lizenz 2.0 vorgestellt. Zunächst wurde das Enyo-Framework freigegeben, Open WebOS 1.0 soll im September 2012 erscheinen.
Mit einem neuen HTML-Attribut für Formularfelder will Google zusammen mit anderen Browserherstellern das automatische Ausfüllen von Onlineformularen verbessern. Zwar bieten Browser heute schon entsprechende Funktionen, aber diese arbeiten oft eher schlecht als recht.
Opera Software hat den Browser Opera in der Version 11.61 veröffentlicht. Mit dem Update werden zwei Sicherheitslücken und zahlreiche Absturzursachen beseitigt. Der Browser soll nun insgesamt stabiler und zuverlässiger arbeiten.
Desura hat den Quellcode seines Linux-Clients veröffentlicht. Dadurch erhofft sich der Internetvertrieb Verbesserungen am Code, der bislang von nur einem Programmierer entwickelt wird.
Red Hat hat seine Virtualisierungsinfrastruktur namens Enterprise Virtualization auf Version 3.0 aktualisiert. Der Hypervisor nutzt den Linux-Kernel aus Red Hat 6.2 samt aktueller KVM. Die Verwaltungssoftware wurde auf Java portiert.
Das Steering-Komitee des Fedora-Projekts hat weitere Komponenten festgelegt, die in Fedora 17 alias Beefy Miracle eingebaut werden. Darunter ist die kommende Version 2.8 der Bildbearbeitung Gimp mit dem Ein-Fenster-Modus.
Das freie PHP-basierte Framework Limbas 2.3 zum Erstellen von Datenbankanwendungen unterstützt Microsoft SQL. Außerdem werden Feldtypen flexibler gehandhabt.
Das aktuelle PHP 5.3.9 enthält einen Bugfix, der DoS-Angriffe über Hash-Kollisionen verhindern soll. Außerdem wurden zahlreiche Änderungen am FastCGI Process Manager vorgenommen.
Im Tiobe-Index der beliebtesten Programmiersprachen für 2011 befindet sich Java erneut auf dem ersten Platz. Den größten Zuwachs hat dem Index zufolge Objective-C, gefolgt von C#.
Die KDE-Fensterverwaltung KWin erhält Javascript-Bindings. Über entsprechende Skripte lässt sich so die Darstellung von Fenstern ändern, und die Skripte können in der Desktopkonsole getestet werden.
Die DTP-Software Scribus 1.4 ist nach mehreren Jahren Entwicklung erschienen. Die Anwendung unterstützt den Standard PDF 1.5 und kann Grafiken aus Adobes Photoshop und Illustrator importieren.
Minicraft gibt es nun auch in einer Javascript-Version. Sie stammt zwar nicht von Markus "Notch" Persson, läuft aber dafür auf mehr Systemen - unter anderen auch auf iOS-Geräten.
28C3 Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club schauen zum Jahresende wieder in eine düstere Zukunft. Es wird immer schwerer, Daten bei sich zu behalten, und im Internet gehen ebenfalls ständig Daten verloren.
Update28C3 Durch Hash-Kollisionen können Webserver lahmgelegt werden. Betroffen sind fast alle Webserver etwa mit PHP, ASP.Net und Java. Die Kollisionen können durch POST-Abfragen ausgelöst werden.
Entwickler sollen die kommende Version von Microsoft Office mit HTML5 und Javascript erweitern und den eigenen Bedürfnissen anpassen können, geht aus einer Stellenanzeige hervor.
Red Hat hat einen ersten Meilenstein seiner Programmiersprache Ceylon veröffentlicht. Die Sprache ist zur Entwicklung großer Projekte in Teams ausgelegt und lehnt sich in ihrer Syntax an Java sowie C# an. In Ceylon geschriebene Programme werden in einer Java-VM ausgeführt.
Im Laufe des Dienstags will Mozilla seinen Browser Firefox 9 zum Download freigeben. Bereits jetzt kann die Software auf Mozillas Servern heruntergeladen werden.
Die guten Teile von Javascript soll Coffeescript vereinen und in einer ansprechenderen Syntax zur Verfügung stellen. Die Sprache wird in Javascript übersetzt, was zusätzliche Vorteile mit sich bringt.
Paul Bakaus, Technikchef bei Zynga in Deutschland, spricht mit Golem.de über Spieleentwicklung im Web, die Vorteile von HTML5, Flash, die Abläufe in Entwicklerstudios und High-End-Games im Browser.
Die Entwicklungsumgebung Qt Creator 2.4.0 enthält zahlreiche kleine Änderungen, darunter die semantische Hervorhebung in QML. Hinzugekommen sind neue Schemata für die Quellcodeformatierung für QML- und C++-Projekte.
Univention hat den Corporate Server (UCS) 3.0 veröffentlicht, der auf Debian 6.0 basiert. Das Webfrontend wurde komplett neu geschrieben. UCS 3.0 kann mit Samba 4 als Domänenserver für Active Directory eingesetzt werden.
Microsoft hat die finale Version von Silverlight 5 für Windows und Mac OS veröffentlicht. Die neue Version bietet Hardwarebeschleunigung bei der Videowiedergabe und Microsofts Trusted-Application-Modell für Webbrowser.
Facebook hat mit der Hiphop Virtual Machine und Hiphop Bytecode einen JIT-Compiler für PHP entwickelt, der bei Facebook bereits im Einsatz ist. Die Lösung soll die Vorteile statisch kompilierten Codes mit denen eines Interpreters vereinen.
Seit rund einer Woche ist das offizielle Verzeichnis für jQuery-Plugins nicht mehr verfügbar. Bei der Löschung von Spam wurde versehentlich das gesamte Verzeichnis gelöscht. Das letzte Backup der Daten ist ein Jahr alt.
Webentwickler sollten VML und auf DirectX basierende Filter und Transitions nicht mehr verwenden, rät Microsoft. Denn Microsoft will die beiden proprietären Techniken nicht länger unterstützen.
Google arbeitet daran, die Browser-Engine Webkit um Unterstützung für Scriptsprachen alternativ zu Javascript zu erweitern. Google geht es in erster Linie um eine native Unterstützung seines Javascript-Konkurrenten Dart, aber auch Python, Java, Ruby oder Lua könnten künftig in Webkit integriert werden.
Opera ist in der Version 11.60 erschienen. Der Browser mit neuem HTML5-Parser bringt nochmals einen Geschwindigkeitsschub und einen rundum überarbeiteten E-Mail-Client.
Mit neuen Funktionen haben die Entwickler LLVM 3.0 veröffentlicht. Die Unterstützung für LLVM-gcc haben die Entwickler zugunsten der Projekte Clang und Dragonegg eingestellt.
Der Benchmark-Spezialist Futuremark hat eine neue Version seiner Browser-Benchmarks Peacekeeper veröffentlicht, die verstärkt auf HTML5 setzt. Damit soll sich die Leistung von Browsern auf unterschiedlichen Plattformen vom iPhone über Android-Tablets bis hin zu Windows-PCs vergleichen lassen.
Benjamin Schwartz hat einen VP8-Decoder in Javascript umgesetzt. Damit lassen sich mit dem in WebM genutzten freien Videocodec VP8-codierte Videos direkt im Browser abspielen, auch wenn dieser das Format nicht unterstützt.
Microsoft hat eine vierte Platform Preview Internet Explorer 10 veröffentlicht, die einige neue HTML5-Funktionen enthält. Zu den Neuerungen zählen Unterstützung für CORS, das File API Writer und Typed Arrays in Javascript.
In einem Rechtsstreit zwischen SAS Institute und World Programming plädiert EU-Generalanwalt Yves Bot gegen einen Urheberrechtschutz für Programmiersprachen und Programmfunktionen.
Microsoft hat einige Erweiterungen für Javascript vorgeschlagen und gleich passende Prototypen veröffentlicht. Googles Ansatz, mit Dart einen Neuanfang zu versuchen, hält Microsoft für den falschen Weg.
Google hat eine Entwicklerversion von Chrome 17 mit einem neuen inkrementellen Garbage Collector veröffentlicht. Dieser soll vor allem die Geschwindigkeit interaktiver Webapplikationen und von HTML5-Spielen erhöhen, denn der Browser muss seltener anhalten.
Eine Gruppe von Webdesignern will den Wechsel von Adobe Flash zum offenen Standard HTML5 vorantreiben. Unter dem Motto Occupy Flash rufen sie deshalb zur sofortigen Deinstallation des Flash Players auf - die Gegenstimme ließ nicht lange auf sich warten.
Recurity Labs versucht, eine OpenPGP-Verschlüsselung auch im Browser in Verbindung mit Webmail-Diensten nutzbar zu machen. Die Erweiterung GPG4Browsers funktioniert bereits unter Chrome in Verbindung mit Google Mail, ist aber noch unsicher.
Google erweitert seine Closure Tools um Closure Stylesheets. Die Software soll die Erstellung und Pflege von CSS vereinfachen und erweitert CSS dazu um Variablen, Funktionen, Bedingungen und Mixins.
Das jQuery-Team hat nach über einem Jahr Entwicklungszeit jQuery Mobile, seine Javascript-Bibliothek für mobile Applikationen, in der Version 1.0 veröffentlicht.
Google stellt auf Basis von Swiffy eine Erweiterung für Adobes Flash Professional zur Verfügung, mit der sich Animationen aus der Applikation heraus in HTML5 exportieren lassen.
Vor zwei Jahren hat Google seine Programmiersprache Go vorgestellt, Anfang 2012 soll mit Go 1 eine erste stabile Version der Sprache veröffentlicht werden.
Fabric Engine will mit seiner gleichnamigen Software die Entwicklung von multithreaded Applikationen in Javascript ermöglichen, die ebenso schnell sind wie native Applikationen.
Update Adobe will sich von seinem Flash-Framework Flex trennen und es an das von einigen Flex-Nutzern gegründete Spoon Project übergeben, das das Open-Source-Projekt weiterführen soll. Vorher will Adobe noch Ende November Flex 4.6 veröffentlichen.
Das PHP-Team hat Version 5.4 in Form eines ersten Release Candidate veröffentlicht. PHP 5.4 RC1 soll vor allem zum Testen dienen. Neue Funktionen soll es nicht mehr geben.
Mozilla hat eine Betaversion von Firefox 9 veröffentlicht, die dank Type Inference Javascript deutlich schneller ausführt als bisherige Versionen. Die Android-Version wurde für Tablets angepasst.
Mozillas Entwickler haben Firefox mit einem Vollbild-API ausgestattet, das in den aktuellen Nightly Builds der Software aktiviert ist. Damit lassen sich beliebige HTML-Elemente im Vollbild darstellen - auch, aber nicht nur Videos.