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CSS: Google veröffentlicht Closure Stylesheets

Google erweitert seine Closure Tools um Closure Stylesheets. Die Software soll die Erstellung und Pflege von CSS vereinfachen und erweitert CSS dazu um Variablen, Funktionen, Bedingungen und Mixins.

Artikel veröffentlicht am ,
Closure Tools für Web-Entwickler
Closure Tools für Web-Entwickler (Bild: Google)

CSS verhalte sich gegensätzlich zum DRY-Prinzip (Don't Repeat Yourself), das gute Programmierung prägt, schreibt Google-Entwickler Michael Bolin in einem Blogeintrag. Soll eine Farbe an verschiedenen Klassen zum Einsatz kommen, muss der entsprechende Code per Copy-and-Paste mehrfach in die CSS-Definition eingefügt werden, denn CSS kennt keine Variablen. Auch lassen sich keine Werte von anderen ableiten, da CSS keine Funktionen unterstützt. Da es auch keine Makros gibt, werden ähnliche Muster mehrfach dupliziert. Letztendlich seien Stylesheets dadurch sehr schwer zu warten, erklärte Bolin.

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Closure Stylesheets soll das ändern. Ähnlich wie Sass oder Less erweitert Closure Stylesheets CSS um Variablen, Funktionen, Bedingungen und Mixins. Zudem minimiert die Software CSS-Code, prüft den Code (Linting), benennt CSS-Klassen um und unterstützt RTL-Flipping, um ein Layout auf Sprachen anzupassen, die von rechts nach links geschrieben werden.

Closure Tools

Vor rund zwei Jahren veröffentlichte Google unter dem Namen Closure Tools diverse Werkzeuge für Javascript-Entwickler, die mittlerweile sehr populär sind, allen voran der Closure Compiler. Er optimiert Javascript und kompiliert Webapplikationen in kompakten und schnellen Javascript-Code. Er entfernt nicht notwendigen Code schreibt den verbleibenden Code in minimierter Version neu, prüft dabei auch die Syntax, Variablenreferenzen sowie -typen und warnt vor üblichen Javascript-Problemen. So sollen letztendlich Javascript-Applikationen entstehen, die wenige Bugs enthalten und leichter zu warten sind.

Ergänzt wird der Compiler durch den Closure Inspector, eine Firebug-Erweiterung, die das Debuggen des verschleierten Codes (obfuscated code) so einfach macht, als habe man es mit für Menschen lesbarem Code zu tun, so Google. Zudem bietet Google mit der Closure Library eine umfangreiche Javascript-Bibliothek als Open Source an, die auch in Googles eigenen Produkten zum Einsatz kommt. Hinzu kommen die Closure Templates, Templates aus vorkompiliertem, effizientem Javascript.

Die Closure Tools und auch das neue Werkzeug Closure Stylesheets stehen bei Google-Code zum Download bereit.

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Blair 20. Nov 2011

Ich verstehe nicht ganz ob das wirklich viel bringt. Besonders mit den neuen Selektoren...

Blair 20. Nov 2011

"Soll eine Farbe an verschiedenen Klassen zum Einsatz kommen, muss der entsprechende Code...

medokin 18. Nov 2011

Ich sehe in SASS und dem Compass-Framework noch die eleganteste Option CSS mehr Kick zu...

tliff 18. Nov 2011

Mixins, nicht Mixings.


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