Aus der Community: Programmiersprachen, die eure Gedankenwelt verändert haben
Inhalt
Vor einigen Wochen sind wir mit unserer Golem-Community auf der Discourse-Plattform gestartet. Neben Debatten, Problemlösungen und Events entstehen auch schon in unserem frühen Stadium so tolle Unterhaltungen wie diese hier zu Programmiersprachen, die eure Gedankenwelt verändert haben. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Willst du bei den ersten Teilnehmern dabei sein? Hier ist deine Chance!
➤ In meiner Vergangenheit habe ich alle gängigen Sprachen der Algol Welt durchgespielt. Ich habe Sachen in C, Cpp, Java, Javascript, Ruby, Groovy, you name it gebaut und habe mich nie wohl gefühlt oder gedacht, dass all der Code, den ich da produziere, wirklich notwendig ist. Auch auf die Art und Weise, wie ich programmiert habe. Den Cycle, den ich genutzt habe (Code, Compile, Run), war total fehleranfällig. Heißt: Oft habe ich nach dem Compilen schon vergessen, was ich eigentlich vorhatte.
So kam ich letztendlich zu einer sehr "esoterischen" Sprache: Lisp. Und von dort, da ich zu der Zeit viel in Java gemacht hatte, letztendlich zu Clojure. Clojure hat mein Denken über Code gänzlich verändert. All diese Abstraktionen,, Pattern und Co waren wie weggeblasen. Ich konnte mich auf meinen Usecase konzentrieren und durch das REPL-driven-Development war der Loop, in dem ich mich mit meinem Problem beschäftigt hatte, viel schneller und einfacher. Auch die Art und Weise des Ground Up Developments hat viel besser für mich funktioniert.
Durch Lisp / Clojure habe ich dann auch noch weiter geschaut und nach Programmiersprachen wie Haskell oder Forth Ausschau gehalten. Wobei mich Forth in der Hinsicht noch weiter durchgeschüttelt hat, wie einfach und doch unfassbar mächtig eine Sprache sein kann.
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