Abo
  • Services:

LLVM 3.0: Clang und Dragonegg statt LLVM-gcc

Mit neuen Funktionen haben die Entwickler LLVM 3.0 veröffentlicht. Die Unterstützung für LLVM-gcc haben die Entwickler zugunsten der Projekte Clang und Dragonegg eingestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Clang und Dragonegg ersetzen LLVM-gcc.
Clang und Dragonegg ersetzen LLVM-gcc. (Bild: LLVM)

LLVM 3.0 ist mit etlichen neuen Funktionen erschienen, darunter Optimierungen an dem In-Memory-Compiler (IR). Die Unterstützung für die MIPS-Architektur ist nicht mehr als experimentell eingestuft und LLVM-ggc wird künftig nicht mehr unterstützt. Stattdessen sollen Entwickler die externen Module Clang und Dragonegg verwenden. LLVM ist eine Sammlung von Bibliotheken und Werkzeugen, mit der sich Code plattformunabhängig in Echtzeit kompilieren lässt.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. ProCredit Holding AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main

Mit einer neuen Registerzuteilung soll besserer Code generiert werden können. Der In-Memory-Compiler unterstützt atomare Speicheroperationen und orientiert sich damit an dem aktuellen Standard C++11 der Programmiersprache C++. Nach zahlreichen Verbesserungen stufen die Entwickler das MIPS-Backend nicht mehr als experimentell ein. Dabei haben sie die Unterstützung für MIPS1 und MIPS2 entfernt und für MIPS64 hinzugefügt. Im ARM-Backend wurden die Code-Generierung für Cortex-A9-CPUs und die ARM-Erweiterung Neon optimiert.

Das Clang-Plugin erhält unter anderem eine Referenzzählung für Objective-C und hat die Unterstützung für den C++0x-Standard optimiert. Außerdem wurden einige Funktionen des C1x-Standards implementiert. Das GCC-Frontend Dragonegg kann mit GCC 4.6 verwendet werden, eine Anpassung an die GNU Compiler Collection ist nicht mehr nötig. Der Java-Compiler VMKit kann eine Untermenge der Java-Kernbibliotheken vorab kompilieren. Damit soll die JIT-Geschwindigkeit erhöht werden.

Alle Änderungen an LLVM und den Werkzeugen haben die Entwickler in den Release Notes zusammengefasst. Die aktuelle Version steht auf den Servern zum Download bereit. LLVM erscheint unter der University of Illinois Open Source License.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 6,66€
  3. (u. a. Diablo 3 Ultimate Evil Edition, Gear Club Unlimited, HP-Notebooks)
  4. 4,44€

ChilliConCarne 03. Dez 2011

Das ist zugegebenermaßen auch etwas, was mich ein bisschen bei LLVM wurmt. Das Projekt...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

    •  /