RFC 6455: Websockets als IETF-Standard veröffentlicht

Die IETF hat das Websocket-Protokoll im RFC 6455 standardisiert. Es erlaubt eine bidirektionale Kommunikation zwischen Server und Browser.

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Websockets werden mit dem RFC 6455 zum Internetstandard.
Websockets werden mit dem RFC 6455 zum Internetstandard. (Bild: IETF)

Die Internet Engineering Task Force (IETF) hat mit dem Request for Comments 6455 (RFC) das Websocket-Protokoll als Internetstandard veröffentlicht. Mit Websockets können Server bidirektional mit Clients kommunizieren. Gedacht ist dies, damit Server Informationen in einer Website nachträglich aktualisieren können. Dazu muss sich der Browser beim Server registrieren. Dabei kommt das im Web übliche quellenbasierte Sicherheitsmodell zum Einsatz.

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Das Protokoll sieht zur Eröffnung der Kommunikation einen Handshake vor, dem einfache, über TCP abgewickelte Nachrichten folgen, so dass der HTTP-Overhead entfällt. Der Client muss dabei die Verbindung öffnen, anschließend kann aber der Server jederzeit neue Daten an den Client schicken, eben dann, wenn neue Informationen zur Verfügung stehen.

Ziel von Websockets ist, eine Alternative zu Techniken wie XmlHttpRequest, iFrames und sogenannten Long-Polling-Request zu schaffen, die mit weniger HTTP-Verbindungen auskommt. Websockets werden seit geraumer Zeit von Firefox, Chrome, Safari und Opera in Vorabversionen des Standards unterstützt. Der Internet Explorer wird die Technik mit der kommenden Version 10 unterstützen.

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