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jQuery: Plugins versehentlich gelöscht, kein aktuelles Backup

Seit rund einer Woche ist das offizielle Verzeichnis für jQuery-Plugins nicht mehr verfügbar. Bei der Löschung von Spam wurde versehentlich das gesamte Verzeichnis gelöscht. Das letzte Backup der Daten ist ein Jahr alt.

Artikel veröffentlicht am ,
JQuery bekommt notgedrungen ein neues Pluginverzeichnis.
JQuery bekommt notgedrungen ein neues Pluginverzeichnis. (Bild: jQuery)

Das jQuery-Projekt arbeitet an einem neuen Pluginverzeichnis. Notgedrungen, denn die bisherige Website mit jQuery-Plugins unter plugins.jquery.com wurde versehentlich gelöscht. Das neue Pluginverzeichnis soll eng an Github gebunden werden.

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Unter plugins.jquery.com fanden sich zuletzt nicht nur Plugins für die populäre Javascript-Bibliothek, sondern auch tausende Anzeigen für Laptopakkus. Kurz gesagt, das Pluginverzeichnis war von Spam verseucht. Adam Sontag machte sich daher kürzlich daran, das Verzeichnis von Spam zu befreien. Doch nachdem er innerhalb von knapp zwei Tagen rund 90 Prozent des Spams gelöscht hatte, passierte ihm ein Fehler, durch den der gesamte Inhalt der Datenbank gelöscht wurde: "Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Ich nehme gern eure Hass-E-Mails und -Tweets an, in denen ihr mich als unverantwortlich, unprofessionell oder einfach nur als dumm bezeichnet", schreibt Sontag in einem Blogeintrag.

Da das letzte Backup der Datenbank rund ein Jahr alt ist, entschieden sich die jQuery-Entwickler, die Website vorerst abzuschalten und den längst gefassten Plan einer grundlegenden Überarbeitung anzugehen. Das neue Pluginverzeichnis soll besser vor Spam geschützt und für Entwickler leichter zu handhaben sein. Dazu wird es eng an Github angebunden.

Künftig wird es daher zwei Anforderungen geben, die jedes Plugin erfüllen muss: eine valide Package.json-Datei und mindestens eine veröffentlichte Version. Dazu haben die jQuery-Entwickler nach dem Vorbild von CommonJS und npm, dem Paketmanager von Node.js, ein Schema entwickelt, nach dem Abhängigkeiten, Auslieferung und Metadaten eines jQuery-Plugins beschrieben werden müssen.

Um ein Plugin in das Verzeichnis einzustellen, reicht es künftig aus, Post-Receive-Hook im Github-Repository des Plugins einzurichten. Sind die beiden Bedingungen erfüllt, wird im Verzeichnis automatisch eine Seite für das Plugin erstellt. Neue Versionen landen dann automatisch im Pluginverzeichnis von jQuery.

Bis dieses neue Pluginverzeichnis fertig ist, bleibt die Pluginseite abgeschaltet. Vorübergehend sollten daher unabhängige Listen von jQuery-Plugins genutzt werden, so die jQuery-Macher.



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schwar2ss 31. Jan 2012

Eben erst gelesen, nochmal aufgewärmt: Ich bin Freelancer, hab mein eigenes Büro...

Schnarchnase 10. Dez 2011

Ich frage mich schon warum die jQuery-Jungs jetzt das Rad neu erfinden. Die Mootools...

adba 10. Dez 2011

Ich mache nur immer kurz bevor ich die Daten verliere ein Backup... pfffff

Markelwurz 10. Dez 2011

Mal den Herr Nuhr wieder zitieren? Hier geht es um eine Plugin Seite, wo externe...

Baron Münchhausen. 10. Dez 2011

Man darf ja mal hoffen. Nachdem ein MMO ohne backup gelöscht und eingestellt wurde und...


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