Der Nutzen von Predictive Policing ist umstritten. Die Berliner Polizei hofft dennoch darauf, mit einer neuen Software Einbrüche besser bekämpfen zu können.
Facebook kontert die Forderung nach schnellerer Datenweitergabe im Terrorfall - Schuld für Ablehnungen seien oft fehlerhafte Anfragen von den Behörden. In Workshops will das soziale Netzwerk den Institutionen zeigen, wie erfolgreiche Ersuchen aussehen.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat einen ungewöhnlichen Auftrag erhalten: Sie sollen anhand von Fingerabdrücken eines Mordopfers dessen Finger nachbilden, um sein Smartphone entsperren zu können. Bei einigen Geräten dürfte dies aber nicht funktionieren.
Besonders clever wollten offenbar Polizisten in Philadelphia sein: Einen ihrer zur Verkehrsüberwachung genutzten SUVs tarnten sie als Kamerawagen von Googles Street View. Einem Passanten kamen die Kameras auf dem Dach jedoch verdächtig vor.
Der Chef des größten niederländischen Anbieters verschlüsselter Kommunikation ist von der Polizei festgenommen worden. Ihm wird aber nicht der Betrieb des Netzwerkes zur Last gelegt - auch wenn es der Polizei ein Dorn im Auge ist.
Blackberry hat den kanadischen Behörden offenbar Zugriff auf alle privaten Nachrichten von Blackberry-Kunden verschafft - zumindest theoretisch. Die Ermittlungsbehörden sind im Besitz des "Global Encryption Keys" von Blackberry.
Die Polizei hat zwei kriminelle Hacker festgenommen. Die Kriminellen sollen Schadsoftware für Antivirenprogramme unsichtbar gemacht und diese Betrügern zur Verfügung gestellt haben.
Cebit 2016 Vodafone demonstriert in seinem LTE-Netz eine Bodycam für die Polizei, die Bilder auch an andere Polizisten übertragen und speichern kann. Mit Bodycams soll die Bundespolizei ausgestattet werden.
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz will die Polizei bundesweit mit Body-Cams behängen. Geplant sei auch eine massive Ausweitung der Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen.
Mehr als 30.000 Menschen sterben jährlich in den USA durch Schüsse aus Waffen. Nun will US-Präsident Obama mit Hilfe moderner Technik sicherstellen, dass weniger Waffen in den Besitz unberechtigter Personen gelangen.
Angst vor Terroranschlägen und neue Flugverbotszonen haben die Tokioter Polizei dazu bewogen, ein Drohne anzuschaffen. Damit wollen die Beamten verdächtige Fluggeräte jagen.
Update Eine Gruppe hat in der vergangenen Nacht das Hamburger Facebook-Büro angegriffen. Scheiben wurden eingeschlagen und Rauchbomben geworfen. Eine anarchistische Gruppe hat sich zu der Aktion bekannt.
Lassen sich Polizeibeamte durch Phishing-Versuche täuschen? Offensichtlich schon - bei einem Test haben Beamte ihre Zugangsdaten in einem "sicheren Passwortportal" hinterlegt. Außerdem gab es einen ungewöhnlichen DDoS-Angriff auf die Berliner Polizei.
Einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle zufolge ist die Benutzung von Blitzer-Apps im Auto verboten. Andernfalls droht dem Autofahrer ein Bußgeld. Eine entsprechende App wurde vom Gericht wie ein Radarwarner beurteilt, der bereits verboten ist.
Die Crackas With Attitude haben wieder zugeschlagen: Die Hacker, die bereits den E-Mail-Account von CIA-Direktor John Brennann geknackt haben wollen, haben jetzt zahlreiche angebliche Details über US-Agenten und Polizisten veröffentlicht. Als Grund für den Hack gaben sie die US-Politik gegenüber Israel an.
Der britische Mobilfunk- und Internetprovider Talk Talk wurde in der vergangenen Woche gehackt - jetzt hat die Polizei einen 15-Jährigen in Nordirland verhaftet. Statements der Firma zu dem Hack waren wenig kenntnisreich und irreführend.
In Onlineshops werden Smartphonehüllen beworben, die mit einem Pistolengriff versehen sind. Ragt eine solche Hülle aus der Hosentasche, könnte es für den Träger gefährlich werden, meint die US-Polizei.
Polizisten seien meist hilflos, wenn jemand einen "Datendiebstahl" meldet. Auch Fotos und Videos aus der Bevölkerung könnten nicht als Beweismittel verarbeitet werden, klagt der neue BKA-Chef.
Vorhersagen, wo Verbrecher das nächste Mal zuschlagen? Predictive Policing verspricht es. Doch ob die umstrittenen Programme Kriminalität bekämpfen können, ist unklar.
Die New Yorker Polizei soll einige Wikipedia-Einträge zu Todesfällen im Zusammenhang mit ihrer Polizeiarbeit bearbeitet haben. Die Änderungen beinhalten hauptsächlich Relativierungen bei der Art der angewendeten Gewalt und der Beschreibung der Bedrohung.
Bayern hat viel Personal, um Kriminelle im Internet zu jagen. Geholfen hat es bisher nicht. Nun ruft der Innenminister nach Vorratsdatenspeicherung mit Speicherfristen von zumindest drei Monaten.
Die Predictive-Policing-Software PRECOBS soll auch in Berlin eingesetzt werden. In Bayern soll sie bereits erfolgreich getestet worden sein. Kritiker befürchten einen Missbrauch von Personendaten.
Ein kleines US-Unternehmen liefert an zwei Polizeidienststellen eine Erweiterung für das Griffstück von Pistolen aus. Darin sitzen Sensoren, die unter anderem das Ziehen und Abfeuern der Waffe in Echtzeit in die Behörde funken können. Das soll nicht nur der rechtlichen Entlastung der Polizisten dienen.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter verlangt zur besseren Verbrechensaufklärung den Zugriff der Polizei auf Autokennzeichen aus dem Mautsystem an Autobahnen. Durch ein Urteil fühlen sich die Funktionäre bestätigt.
Mit Baden-Württemberg erprobt das dritte Bundesland Body-Cams auf Polizisten. Laut Hessens Innenminister haben immer mehr Bundesländer Interesse an der Einführung der Überwachung.
Wenn Kriminelle und Polizisten autonome Fahrzeuge benutzen, werden sich Verfolgungsjagden grundlegend ändern, prophezeit das FBI. Sie geben Kriminellen etwa bei Schießereien aus dem Wagen mehr Spielraum - nützen aber auch der Polizei.
Die deutsche Polizei plant den Einsatz umstrittener Predictive-Policing-Methoden. Anhand statistischer Daten und mit Data-Mining-Methoden sollen Straftaten verhindert werden, bevor sie geschehen.
Die seit zwei Jahren laufende Fahndungshilfe über Facebook sei ein großer Erfolg, sagt die Polizei Niedersachsen. Ein Hinweis habe zu der Verhaftung eines mutmaßlichen Gewaltverbrechers geführt.
Nach 24 Stunden Dauertwittern zieht die Berliner Polizei ein positives Resümee ihrer Twitter-Aktion. Am Ende wurden über 1.000 Tweets abgesetzt, fast 20.000 Menschen interessierten sich für die Polizeieinsätze.
Ungewöhnliches Medien-Experiment der Berliner Polizei: 24 Stunden lang wird jeder Einsatz per Twitter gemeldet. Ein interessanter Einblick in die Kuriositäten des Großstadtlebens.
Die Polizei in Dubai will die Datenbrille Google Glass im Kampf gegen Verkehrssünder einsetzen. Außerdem sollen die Polizisten mit einem Kennzeichenscan gestohlene Autos mit einem Blick erkennen können.
Als erstes Bundesland stattet Hessen die Polizei mit Body-Cams aus. Andere Länder sollen dem schwarz-grünen Vorbild folgen. Gefilmtes wird angeblich später meist wieder gelöscht. Eine Kennzeichnungspflicht für die Polizei wollte die CDU jedoch nicht.
Mehr Technik für die Polizei in den EU-Mitgliedstaaten: Das Papier einer Arbeitsgruppe europäischer Strafverfolger listet verschiedene Maßnahmen auf, die den Beamten zur Verfügung gestellt werden sollen: Dazu gehören die automatische Nummernschilderkennung sowie eine Fernsteuerung zum Stoppen von Autos.
Eine Polizeistation in New Mexico setzt einen 3D-Laserscanner ein, der ein detailliertes Bild eines Tatorts aufzeichnet und die Daten dann als begehbares Modell am Rechner darstellt. Ermittler können die Verbrechensstätte so virtuell betreten.
Im Jahr 2012 drangen Hacker ins Schengener Informationssystem ein, eine gemeinsame Datenbank europäischer Polizeibehörden. Die Bundesregierung nennt erst jetzt Details.
Der Prototyp eines intelligenten Streifenwagens in New York ist seit einem Jahr im Einsatz, scannt alle Autokennzeichen und sendet die Daten an die Zentrale. Videoaufzeichnungen und künftig auch Gesichtserkennung sind möglich. Gelöscht wird bisher nichts.
Die Erfahrung mit Pilotprojekten hat die Polizei überzeugt. Künftig sollen Fahndungsaufrufe verstärkt auch auf sozialen Netzwerken gepostet werden, schlägt Hamburgs Innensenator vor.
Ermittler haben offenbar Probleme damit, die Passwortsperre und Verschlüsselung auf dem iPhone zu brechen. Apple könne diese Sicherungen aber umgehen, heißt es in Unterlagen einer US-Bundespolizeibehörde.
Nach Razzien der Kriminalpolizei Bielefeld und Flensburg ist das Portal Drei.bz offline. Die vollständigen Datenbanken liegen bei der Polizei. Drei.bz hatte Links auf illegale Filmkopien bei File- und Streamhostern angeboten.
Die New Yorker Polizei will mit GPS ausgestattete Pillenflaschen in Umlauf bringen. Wird die Flasche entwendet, funkt sie ihre Position und führt die Polizei so zum Täter.
Das Innenministerium plant den Einsatz der Aufklärungsdrohne Heron aus Israel zur Überwachung deutscher Küsten. Das geht aus einem Medienbericht hervor. Eine Simulation wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.
Update Die australische Polizei warnt davor, sich zu sehr auf die mit iOS 6 eingeführte iPhone-Navigationssoftware zu verlassen. Die Folgen könnten lebensgefährlich sein, was einige verirrte Fahrer schon am eigenen Leib zu spüren bekamen.
Einer der Betreiber von "The Independence Tracker" muss 3.000 Euro zahlen. Als das Betreiberteam von der GVU aufgespürt wurde, erreichte die Nutzer die Mitteilung, dass der Absender "alle Adressen verraten" würde, um nicht in den Knast zu kommen.
Mit einer App für mobile Geräte sucht die Londoner Polizei nach mutmaßlichen Beteiligten an den Krawallen im Jahr 2011 sowie nach weiteren Verdächtigen. Die App enthält Fotos von Überwachungskameras. Nutzer sollen der Polizei jene melden, die sie darauf erkennen.
Twitter ist längst zu einer wichtigen Nachrichtenquelle geworden. Die Software Twitcident nutzt das aus und kann Einsatzkräfte bei einem Notfall mit Informationen versorgen.
Die Kriminalpolizei Leipzig ist gegen einen mutmaßlichen Bittorrent-Uploader vorgegangen, der kostenpflichtige Anti-Leech-Tracker (ALT) mit illegalen Kopien im Volumen von rund 100 TByte versorgt haben soll.