Abo
  • Services:

Smart Guns: US-Polizei testet Onlineüberwachung von Dienstwaffen

Ein kleines US-Unternehmen liefert an zwei Polizeidienststellen eine Erweiterung für das Griffstück von Pistolen aus. Darin sitzen Sensoren, die unter anderem das Ziehen und Abfeuern der Waffe in Echtzeit in die Behörde funken können. Das soll nicht nur der rechtlichen Entlastung der Polizisten dienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sensor mit grüner Platine im Griff einer Glock.
Sensor mit grüner Platine im Griff einer Glock. (Bild: Yardarm)

Das bisher nur aus 10 Menschen bestehende Unternehmen Yardarm stattet derzeit zwei Polizeireviere in Kalifornien und Texas mit einem kleinen Sensor aus, der an Dienstwaffen montiert wird, wie Ars Technica berichtet. Damit lassen sich zahlreiche Aktionen mit den Pistolen überwachen und an die Dienststellen übertragen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. DEUTZ AG, Köln

Natürlich gehört dazu vor allem das Abfeuern eines Schusses, was mit genauen Ortsdaten und Zeiten erfasst wird. Dabei mag man spontan an eine Entlastung für die Beamten denken, vor allem, weil die Diskussion über die im August 2014 durch Polizisten abgegebenen, tödlichen Schüsse auf den unbewaffneten Michael Brown in den USA nicht abreißt. Tatsächlich ist das eines der Ziele von Yardarm, die Möglichkeiten sollen aber noch viel weiter gehen.

Eine Dienststelle soll, so die Beschreibung der Technik auf der Webseite des Unternehmens, in Echtzeit auch die Richtung von Schüssen als "taktische Informationen" erhalten. Etwas weniger neutral formuliert: Das Gerät soll für effektivere Feuergefechte sorgen.

Der Hauptzweck des Yardarm-Sensors ist aber die Überwachung dessen, was mit einer Dienstwaffe geschieht. Dazu zählt auch das Ziehen oder Einstecken einer Pistole in ein Holster, was beispielsweise belegen könnte, wie viel Zeit zwischen dem Ziehen der Waffe und einem Schuss vergangen ist. Auch diese Daten können in Echtzeit übertragen werden, dazu ist der Sensor per Bluetooth mit dem Diensthandy des Polizisten verbunden.

Yardarm will für die Erfassung und Übermittlung der Daten einen eigenen Clouddienst verwenden, wie dieser gesichert ist, verrät das Unternehmen bisher nicht. Verschlüsselung soll aber eingesetzt werden. Als Clients für die Abfrage der Informationen können auch Smartphones und Tablets dienen. Die Preise für die Geräte und die Bereitstellung des Clouddienstes sind nicht bekannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 14,99€
  2. 59,99€
  3. 26,99€

zufälliger_Benu... 28. Okt 2014

Ohne Schäden, Verletze oder andere Zeugen (z.B den Kollegen) wird da wohl nicht viel...

plutoniumsulfat 28. Okt 2014

Wenn jemand in meine Wohnung eindringt, fühle ich mich immer bedroht.

plutoniumsulfat 28. Okt 2014

300.000.000. Dafür ist das Land auch größer.

Jetset 28. Okt 2014

Haben wir da wieder Leute die glauben die Politik macht Gesetze....? :D Die Lobby ist das...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
Coradia iLint
Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
  2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
  3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    •  /