Abo
  • Services:
Anzeige
Nach dem Hack ist vor dem Hack: IT-Sicherheit der Bundespolizei in verheerendem Zustand
(Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Nach dem Hack ist vor dem Hack

IT-Sicherheit der Bundespolizei in verheerendem Zustand

Nach dem Hack ist vor dem Hack: IT-Sicherheit der Bundespolizei in verheerendem Zustand
(Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Hacker können weiter in das Netzwerk der Bundespolizei eindringen. Um die IT-Sicherheit steht es laut einem internen Prüfbericht schlecht.

Nach den Hackerangriffen auf Server der Bundespolizei und des Zolls hat eine interne Untersuchung massive Probleme bei der IT-Sicherheit des früheren Bundesgrenzschutzes offengelegt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel aus dem vertraulichen Bericht. Hardware und Software seien danach veraltet, Sicherheitssysteme fehlten oder seien unzureichend.

Anzeige

Bei der IT-Sicherheit der Bundespolizei gebe es zu wenige Experten, die Fehler feststellen und beheben könnten. Weil die Verantwortlichen den Bereich nur mangelhaft dokumentierten, seien "als kritisch zu wertende Abhängigkeiten von einzelnen Personen" eingetreten.

Wer Regeln für die IT-Sicherheit aufstellen und verändern dürfe, sei ungeklärt. Dies sei praktisch für jeden ohne ausreichende Registrierung möglich.

Schwachpunkt USB-Sticks

Bei Zugriffen auf die IT-Infrastruktur von Fahndern von außen bei Observationen und auf Dienstreisen würden "unsichere Klartextprotokolle" benutzt, hieß es weiter in dem Bericht. Nicht ausreichend gesichert sei auch die Verwendung von USB-Sticks und optischen Datenträgern im Netzwerk der Bundespolizei. Hacker, so das Fazit der Prüfer, könnten nach wie vor in das Netzwerk eindringen. Sie könnten an vertrauliche Daten zu verdeckten Ermittlern, V-Leuten und geheimen Operationen gelangen und Software manipulieren.

Am 8. Juli 2011 wurden Server des Zollkriminalamts und der Bundespolizei erfolgreich angegriffen, darunter auch ein zentraler Rechner der Bundespolizei in Heimerzheim. Die Angreifer kompromittierten Server einer Observationseinheit der Zollfahndung aus Karlsruhe und veröffentlichten Rufnummern von Mobilfunkkarten von GPS-Trackern aus dem Zielverfolgungssystem Patras, Namen von Beamten und Angaben zu observierten Fahrzeugen.

Am 18. August 2011 wurden wegen der Angriffe bundesweite Durchsuchungen gegen mutmaßlich führende Mitglieder der Hackergruppe No Name Crew wegen Verdachts auf besonders schwere Computersabotage durchgeführt. Nach der Festnahme eines 23-Jährigen am 17. August 2011 hätten computerforensische Auswertungen zu sieben weiteren Verdächtigen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren geführt.


eye home zur Startseite
Lokster2k 30. Aug 2011

Joa...dann fang an zu leben wenn du in Rente gehst...ich mach das lieber jetzt schon...

Anonymer Nutzer 30. Aug 2011

Du muss aber für deine Rente selbst sorgen, wenn du denn noch eine erwarten darfst. Du...

Youssarian 29. Aug 2011

Wenn das so ist, dann wirst Du ja auch die Quelle (Gesetzbuch, Paragraph(en)) angeben...

y.m.m.d. 29. Aug 2011

Papiertiger ;)

Trollversteher 29. Aug 2011

Nein, ich meinte das mit "S" an Anfang und Ende, aber ich kann mir vorstellen, daß die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SEMIKRON Elektronik GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH, Stuttgart
  3. Deutsche Bundesbank, München
  4. Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 13,98€ + 5,00€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  2. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  3. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  4. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  5. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  6. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  7. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an

  8. James Gosling

    Java-Erfinder wechselt zu Amazon Web Services

  9. Calliope Mini im Test

    Neuland lernt programmieren

  10. Fernwartung

    Microsoft kämpft weiter gegen Support-Betrüger



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Schade ...

    blaub4r | 14:59

  2. Die WHO will auch Kinderlose als "Behindert...

    ArchLInux | 14:59

  3. Re: Pay to Win?

    Tantalus | 14:58

  4. Re: Telefonnummern?

    Andre_af | 14:53

  5. Re: Aber warum?

    PhilSt | 14:53


  1. 14:59

  2. 14:30

  3. 14:20

  4. 13:36

  5. 13:20

  6. 12:58

  7. 12:47

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel