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Kriminaltechnik: 3D-Scanner misst Tatort aus

Eine Polizeistation in New Mexico setzt einen 3D-Laserscanner ein, der ein detailliertes Bild eines Tatorts aufzeichnet und die Daten dann als begehbares Modell am Rechner darstellt. Ermittler können die Verbrechensstätte so virtuell betreten.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Aufnahme eines Unfalls
3D-Aufnahme eines Unfalls (Bild: KRQE)

Die Beschreibung erinnert an eine Szene aus der Fernsehserie CSI: Die Kriminaltechnik vermisst den Tatort eines Verbrechens oder eines Unfalls mit Hilfe von spezieller Kameratechnik, um ein dreidimensionales Abbild zu erhalten, das am PC aus beliebigen Winkeln betrachtet werden kann. Doch das ist keine Fiktion.

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Mit einem Faro-3D-Scanner nimmt eine Polizeibehörde in Roswell im US-Bundesstaat New Mexico die Umgebung eines Tatorts auf. Dazu wird das Gerät an mehreren Messstellen auf einem Stativ platziert. Die Aufnahmen werden durch Referenzpunkte, die die Kriminaltechniker im Bild aufstellen müssen, zu einem 3D-Modell kombiniert, das sich aus jedem Winkel betrachten, zoomen und verkleinern lässt.

Der Laserscanner Focus3D von Faro erreiche je nach Modell eine Reichweite von 120 bis 330 Metern, beinhalte einen GPS-Empfänger und könne auch bei direktem Sonnenlicht arbeiten, schreibt der Hersteller. Eine Farbkamera sorge dafür, dass das Modell später mit Texturen versehen werden kann.

Nach Angaben des Lokalfernsehsenders KRQE kann eine Auflösung im Millimeterbereich erzielt werden, so dass die Ermittlungsbehörden, Richter und eine mögliche Jury ein sehr genaues Abbild erhalten können, das weit über das hinausgeht, was mit normalen Fotos möglich ist. Die Distanzfehler sollen bei plus/minus 2 mm liegen.

Die Technik kostete die Polizeibehörde nach Angaben der Fernsehstation rund 86.000 US-Dollar.



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Lody 29. Jan 2014

Ganz ehrlich? Den Laserscanner gibts sogar in Deutschland schon seit Jahren... Vor allem...

Natchil 29. Jan 2014

Die werden es aber kaum perfekt hinbekommen, also wird man nachher sehen da wurde...

Natchil 29. Jan 2014

Warum wollen die immer alles aufs IPad bringen? Am Ende nutzt dann doch eh niemand etwas...

tom_marti 28. Jan 2014

Die Polizei in der Schweiz verwendet diese Technologie auch. Wie es in Deutschland ist...

wmayer 28. Jan 2014

Bostoner Gerichtsmediziner? Crossing Jordan.


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