Abo
  • IT-Karriere:

Festnahme: 15-Jähriger soll Talk Talk gehackt haben

Der britische Mobilfunk- und Internetprovider Talk Talk wurde in der vergangenen Woche gehackt - jetzt hat die Polizei einen 15-Jährigen in Nordirland verhaftet. Statements der Firma zu dem Hack waren wenig kenntnisreich und irreführend.

Artikel veröffentlicht am ,
Der britische Provider Talk Talk wurde gehackt.
Der britische Provider Talk Talk wurde gehackt. (Bild: Carl Court/Getty Images News)

Ein 15-Jähriger Junge soll den britischen Mobilfunk- und Internetprovider Talk Talk in der vergangenen Woche gehackt haben - deswegen wurde er jetzt in Nordirland festgenommen. Bei dem Angriff wurden persönliche Daten von rund 10 Prozent der Talk-Talk-Nutzer erbeutet.

Stellenmarkt
  1. ViGEM GmbH, Karlsruhe
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Der Provider hatte den Angriff in der vergangenen Woche selbst bekanntgegeben. Angreifer hätten "möglicherweise" Zugriff auf Namen, Adressen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Account-Details und Zahlungsinformationen gehabt. "Nicht alle" der Daten seien verschlüsselt abgelegt gewesen. Passwörter sollen nicht von dem Angriff betroffen gewesen sein. Die Kreditkartendaten wurden nach Angaben des Unternehmens nicht vollständig abgelegt, sondern teilweise trunkiert. Damit sei es nicht möglich, die Daten für Zahlungen im Netz einzusetzen. Doch auch mit unvollständigen Kreditkarten- und EC-Kartennummern können Angreifer großen Schaden anrichten. Viele Dienste nutzen einige Ziffern der Kreditkarte etwa als Authentifizierung, um einen Account bei Passwortverlust wieder zu aktivieren - wie beim Hack der E-Mails von CIA-Direktor John Brennan. Auch in dem Fall soll der Täter ein Jugendlicher gewesen sein.

Die Angaben des Unternehmens zum Angriff waren widersprüchlich und wirkten wenig kenntnisreich. So sprach Talk Talk zunächst von einer "sequential attack", also einem Denial-of-Service-Angriff. Wie bei einem solchen Angriff massenhaft Kundendaten gestohlen werden sollen, bleibt ein Geheimnis des Unternehmens. Sicherheitsforscher wie Wim Remes von Rapid 7 sind daher sicher, dass die Webseite des Unternehmens mit einer SQL-Injektion angegriffen wurde.

Nach Angaben des Sicherheitsforschers Brian Krebs und der BBC wird Talk Talk derzeit erpresst. Die Angreifer verlangen nach seinen Angaben 80.000 britische Pfund in Bitcoins - andererseits würden die Kundendaten online veröffentlicht. Unklar ist, ob der jetzt Festgenommene allein gehandelt hat oder Partner hatte. Dazu macht die Polizei derzeit keine Angaben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 11,00€
  2. (-12%) 52,99€
  3. 3,99€
  4. (-80%) 6,99€

GutesMann 27. Okt 2015

Aber da steht nicht, dass der 15jährige TalkTalk erpresst. Na gut egal. Ich sag mal so...

Salzbretzel 27. Okt 2015

Nicht wenn es eine Firma schafft, eigene Sicherheitsdefizite ihm anzulasten! Der Jugend...

TrollNo1 27. Okt 2015

Ich dachte eher an Kommunistennazis... Sobald in einem Artikel oft das Word "Experten...


Folgen Sie uns
       


FX Tec Pro 1 - Hands on

Das Pro 1 von FX Tec ist ein Smartphone mit eingebauter Hardware-Tastatur. Der Slide-Mechanismus macht im ersten Kurztest von Golem.de einen sehr guten Eindruck.

FX Tec Pro 1 - Hands on Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

Manipulierte Zustimmung: Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal
Manipulierte Zustimmung
Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal

Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Chrome & Privacy Google möchte uns in Zukunft anders tracken
  2. Tracking Google und Facebook tracken auch auf vielen Pornoseiten
  3. Android Apps kommen auch ohne Berechtigung an Trackingdaten

    •  /