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Nach 24 Stunden: Berliner Polizei zufrieden mit Twitteraktion

Nach 24 Stunden Dauertwittern zieht die Berliner Polizei ein positives Resümee ihrer Twitter-Aktion. Am Ende wurden über 1.000 Tweets abgesetzt, fast 20.000 Menschen interessierten sich für die Polizeieinsätze.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Die Berliner Polizei setzte in 24 Stunden über 1.000 Tweets um. (Bild: Berliner Polizei/Twitter)
Die Berliner Polizei setzte in 24 Stunden über 1.000 Tweets um. Bild: Berliner Polizei/Twitter

Nach Abschluss ihrer Twitter-Aktion vom 6. auf den 7. Juni 2014 hat sich die Berliner Polizei zufrieden gezeigt. In einem ungewöhnlichen Experiment wurden 24 Stunden lang alle Einsätze über den Kurznachrichtendienst bekanntgegeben. "Wir sind überwältigt von der Medienresonanz und den positiven Reaktionen" , sagte Polizeisprecher Stefan Redlich am Samstagabend.

Über 1.000 Tweets und fast 20.000 Follower

Laut Berliner Polizei wurden am Ende 1.030 Tweets abgesetzt, die Zahl der Follower stieg auf 19.700. Unter dem Hashtag #24hPolizei und dem Twitter-Konto @PolizeiBerlinEinsatz(öffnet im neuen Fenster) konnten sich Interessierte über die Arbeit der Berliner Polizei auf dem Laufenden halten lassen. Durch die Nachrichten ließ sich die Entwicklung einer sommerlichen Wochenendnacht in der Großstadt Berlin aus der Sicht der Polizei nachvollziehen.

Dabei gab es neben eher amüsanten Tweets wie "Es gibt noch keine konkreten Fahndungshinweise vom rotschwänzigen Graupapagei aus #Friedrichshain. #24hPolizei" auch ernste Themen wie Prügeleien, Raub und Todesfälle. Interessant ist, mit wie vielen Kleinigkeiten sich die Polizeibeamten in ihrem Arbeitsalltag beschäftigen müssen.

Gewaltdelikte nahmen am Abend zu

Gegen Abend wurde die Polizei allerdings immer häufiger zu Gewalttätigkeiten gerufen. Auffallend oft kam es dabei zu Streitereien zwischen Paaren oder in Kneipen und auf Partys. Alkohol spielte in den meisten Fällen eine Rolle.

Am Ende bedankten sich die Beamten per Tweet für das Interesse an ihrer Arbeit. Mit der Aktion möchte die Polizei auch um Nachwuchs werben. Dabei waren sie offenbar erfolgreich: "Fast 40 Menschen haben angerufen, weil sie interessiert sind, sich bei der Polizei zu bewerben" , berichtete Sprecher Redlich.


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