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Spezialeinsatzkommando der österreichischen Polizei
Spezialeinsatzkommando der österreichischen Polizei (Bild: Dieter Nagl/AFP/Getty Images)

Protest

Anonymous nennt Adressen von österreichischen Polizisten

Spezialeinsatzkommando der österreichischen Polizei
Spezialeinsatzkommando der österreichischen Polizei (Bild: Dieter Nagl/AFP/Getty Images)

Aus Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung hat Anonymous Austria die Namen und Adressen von 25.000 österreichischen Polizisten veröffentlicht. Die Daten seien nicht gehackt worden, hieß es.

Anonymous Austria hat in der vergangenen Nacht rund 25.000 Datensätze zu österreichischen Polizisten veröffentlicht. In der Datei sind Angaben zu Namen, Geburtsdatum und Adresse enthalten. Eine Sprecherin des Innenministeriums bestätigte dem Österreichischen Rundfunk (ORF) die Echtheit der Daten. Quelle seien nicht Rechner des Innenministeriums, sondern ein "polizeinaher Verein". Wegen der laufenden Untersuchung wurden keine weiteren Angaben gemacht. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren.

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Anonymous Austria gab über Twitter bekannt, mit der Aktion gegen die Vorratsdatenspeicherung zu protestieren, die in Österreich im April 2012 beginnen soll. Alle Telekommunikations- und Internetverbindungsdaten, E-Mail-Kontakte und Mobilfunkstandortdaten der Menschen werden für sechs Monate gespeichert.

Die Datensätze wurden nicht gehackt, sondern wurden den Aktivisten von einem polizeinahen Verein zugespielt. "Wir haben übrigens nie von einem Hack gesprochen", hieß es weiter.

Im Juli 2011 hatten österreichische Anonymous-Mitglieder die Webseite der Gebühren Info Service GmbH (GIS) gehackt. Auf Pastehtml.com veröffentlichten die Hacker aber nur E-Mail-Adressen von Gebührenzahlern aus dem Innenministerium und der Polizei. Die GIS räumte später ein, dass rund 214.000 Datensätze kopiert wurden, davon rund 96.000 mit Kontodaten.

Laut einem Bericht plant Österreich den Aufbau einer militärischen Spezialtruppe für IT-Sicherheit, bestehend aus 1.600 Soldaten des Bundesheeres und der Geheimdienste. Cyber Defense soll demnach vom militärischen Inlandsgeheimdienst Abwehramt, dem Auslandsnachrichtendienst Heeresnachrichtenamt, dem Führungsunterstützungszentrum und dem Führungsunterstützungsbataillon zusammengestellt werden.


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Wertzuasdf 27. Sep 2011

@ narf Arbeitest du in einen grösseren Unternehmen? Bist du mit allen Entscheidungen...

sparvar 26. Sep 2011

Stammtisch macht spass

GodsBoss 26. Sep 2011

Echte Cyber-Polizisten scheitern leider schon am nicht behindertengerechten Eingang...

Wertzuasdf 26. Sep 2011

Die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen ist Anonymous zu kompliziert. Da werden...

book 26. Sep 2011

Armes Hascherl.



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