Wenn die Technik der Deutschen Telekom die kostenlose Internetversorgung für alle Fahrgäste in der ersten Klasse erreicht, soll das WLAN-Angebot auf die zweite Klasse ausgeweitet werden. Das versprach die Bahn heute bei Bekanntgabe einer Fahrpreiserhöhung.
Um die Weiterleitung persönlicher Daten durch Apps besser zu überwachen, haben Forscher des MIT einen zentralen Speicher entwickelt. Der Zugriff ist über ein Framework möglich, das keine Rohdaten preisgeben soll.
Um nicht in Vergessenheit zu geraten, öffnet sich Uber dem Taxi-Gewerbe, wo es bereits viel Konkurrenz gibt. Gegen alle Verbotsurteile will das US-Startup Berufung einlegen und prüft eine Verfassungsbeschwerde.
Cloudflare aktiviert künftig bei allen Kunden kostenlos verschlüsselte HTTPS-Verbindungen. Damit verdoppelt sich die Zahl der Webseiten im Netz, die verschlüsselt erreichbar sind.
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Von Seiten der Luftsicherheit dürfen Smartphones und Tablets im Netzbetrieb in Europa während des gesamten Fluges genutzt werden. Das hat die europäische Flugsicherungsbehörde Easa angekündigt. Die Entscheidung überlässt sie den Fluggesellschaften.
Das Verwaltungsgericht in Berlin bestätigt das Verbot von Uberblack und Uberpop in der Stadt. Das Geschäftsmodell von Uber sei "nicht genehmigungsfähig".
Die Verlautbarung, Apple und Google würden künftig die Verschlüsselung in ihren mobilen Betriebssystemen erweitern, stößt bei FBI-Chef James Comey auf Unverständnis.
Geheimdienste und IT-Branche sind in den USA eng miteinander verwoben. Während die CIA innovative Startups fördert, gründen immer mehr Ex-NSA-Mitarbeiter eigene Sicherheitsfirmen. Die Grenzen zwischen Staat und Wirtschaft sind oft kaum noch auszumachen.
Vodafone will mit der TU Dresden den LTE-Nachfolger 5G erforschen und technische Richtlinien festlegen. Gelöst werden sollen technologische Probleme zu extrem kurzen Übertragungszeiten, sehr großen Datendurchsätzen, hochsensibler Sensortechnik und Koordinierung unterschiedlichster Bauelemente.
Offenbar ist die neue Fassung der Tranzparenzverordnung, die einen Routerzwang wieder zulässt, nicht mit dem Bundeswirtschaftsministerium abgesprochen gewesen. Während die Bundesnetzagentur weiter schweigt, stellte das übergeordnete Ministerium dies nun klar.
Die russische Regierung stört sich an den Monopolen von US-Konzernen wie Apple, Google und Microsoft. Nun soll ein eigenes Betriebssystem für Russland entwickelt werden, finanziert durch Steuern auf ausländische Software.
LTE sei nicht in der Lage, die erforderliche Datenrate zu liefern. Jetzt fordern die Kommunen FTTH/FTTB für jeden Haushalt, festgeschrieben im Telekommunikationsgesetz.
Ein IT-Verband kritisiert den Richtungswechsel der Bundesnetzagentur beim Routerzwang und hofft auf die Regierung. Doch die Ministerien dürften der neuen Tranzparenzverordnung zugestimmt haben.
Vizekanzler Sigmar Gabriel will Programmieren an Schulen aufwerten. Die Qualität der Informatikausbildung in den Schulen geht jedoch seit Jahren zurück.
Ein Entwickler hat Apple bereits im März 2014 über eine Schwachstelle im Dienst Find my iPhone informiert. Darüber sollen sich Angreifer Zugang zu iCloud-Konten zahlreicher prominenter Frauen verschafft haben.
Auf der Busspur am Stop-and-go-Verkehr vorbeiziehen und auf Parkplätzen kostenlos parken: Durch das vom Bundeskabinett beschlossene Elektromobilitätsgesetz wird das für Fahrer von Elektro- und Hybridfahrzeugen bald möglich sein.
Einst hat er sich bei IBM, Nokia und Motorola Zugriff verschafft. Nun will der bekannte und vorbestrafte Hacker Kevin Mitnick mit Software Exploits Rekordsummen einnehmen.
In einem geänderten Entwurf der Transparenzverordnung öffnet die Bundesnetzagentur ein Schlupfloch, mit dem Provider ihren Kunden doch einen Zwangsrouter vorschreiben könnten. Das widerspricht den bisherigen Plänen der Bundesregierung.
Der derzeit wohl bekannteste Whistleblower und der Herausgeber des Guardian erhalten den Ehrenpreis des alternativen Nobelpreises. Edward Snowden wird für Mut und Kompetenz ausgezeichnet, Alan Rusbridger für verantwortlichen Journalismus.
Anonymous ist so lebendig wie eh und je - auch fünf Jahre nach der ersten öffentlichkeitswirksamen Aktion. Das ursprünglich als Spaßaktion gestartete Kollektiv bleibt ein Phänomen.
Hacken sei wie Zaubern, sagt die Hauptfigur des Hacker-Films Who Am I - Kein System ist sicher, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Der Plot entspinnt eine zunächst verwirrende Geschichte, die sich später als überdeutliches Filmzitat entpuppt.
Das Landgericht Frankfurt hat eine weitere einstweilige Verfügung gegen einen Uber-Fahrer erlassen. Sollte dieser trotzdem weiter als Uber-Fahrer aktiv sein, droht ihm eine Strafe von bis zu 250.000 Euro.
Die Federal Trade Commission (FTC) hat beim umstrittenen Asic-Hersteller Butterfly Labs Unterlagen und Vermögen beschlagtnahmt. Gegen die drei Chefs wurde Klage erhoben. Sie sollen Kunden betrogen haben.
Ein Arzt aus München wollte nicht auf einem Bewertungsportal geführt werden. Doch der Bundesgerichtshof urteilte, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nicht das Recht auf Kommunikationsfreiheit überwiegt.
In aller Stille haben die zuständigen Bundesländer über 100 Poker- und Casino-Seiten im Internet verboten. Nun sollen in Zusammenarbeit mit Banken und Kreditkartenfirmen Überweisungen an die Betreiber blockiert werden.
Whistleblower können bei Dead Man Zone Dokumente hinterlegen, die veröffentlicht werden, falls ihnen etwas zustößt - ein digitaler Totmannschalter. Ob sie der Webseite als Lebensversicherung vertrauen sollten, ist allerdings fraglich.
Bundesverkehrsminister Dobrindt will den UMTS- und Flash-OFDM-Internetzugang in Zügen der Deutschen Bahn kostenlos machen. Auch auf Bahnhöfen soll das Gratisangebot ausgeweitet werden.
Gegen Alibaba Datenschutzrechte für Nutzer in Deutschland durchzusetzen, bestünden faktisch keine Möglichkeiten, klagt Landesdatenschützer Thilo Weichert.
Weil immer wieder Drohnen ungeduldiger Fans über die Studios fliegen, in denen der neue Star-Wars-Film gedreht wird, wurde zur Abwehr ein sogenannter Droneshield bestellt. Er darf aber bislang nicht ausgeliefert werden.
Eine Gesetzesvorlage in den USA soll genauer definieren, wann US-Gerichte die Herausgabe von Daten auf Servern im Ausland fordern dürfen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen Microsoft und der US-Regierung.
Weil die NSA den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ausgespäht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Köln laut Medieninformationen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle gegen unbekannt.
Das Elitepad 1000 G2 von HP ist eigentlich nur ein durchschnittliches Windows-Tablet mit 10-Zoll-Display und Bay-Trail-Prozessor. Doch durch das viele verfügbare Zubehör soll sich das Tablet dennoch als vielseitiges Arbeitsgerät bewähren. Golem.de hat das getestet.
Es fehlt wohl nur ein Bibliotheksupdate, um den HTML5-Player von Netflix auch auf Linux anbieten zu können. Das Filtern des User-Agents soll nach dem Update beendet werden, berichtet ein Mitarbeiter.
Der Medienrat einer Landesanstalt für Kommunikation fordert zwar einen Pornofilter beim Internet Provider, dieser soll aber nicht ohne Zustimmung der Nutzer aktiviert werden.
Wer auf eine vermeintlich private SMS einer Frau reagiert, kann eine Rechnung über 90 Euro von Telecom Billing aus Bulgarien bekommen. Die Bundesnetzagentur hat dazu jetzt viele Rufnummern abgeschaltet und das Inkasso verboten.
Nachrichten zu verschlüsseln, schützt nicht komplett vor Überwachung. Die Messenger Bleep und Ricochet setzen auf dezentrale Netzwerke, um auch Metadaten zu verschleiern.
Unter iOS 8 lassen sich Software-Tastaturen von Drittanbietern nutzen, doch diese verlangen häufig vollen Zugriff und können so übers Netzwerk die eingegebenen Daten übertragen. Apple hatte sich das eigentlich anders vorgestellt, ließ den App-Entwicklern diese Möglichkeit aber für mehr Komfort offen.
Facebook ist bekannt für seine zielgenauen Werbeanzeigen. Um seinem neuen Mitbewohner eins auszuwischen, hat ein Computerspezialist so spezifische Banner kreiert, dass er das Streichopfer damit fast in die Paranoia getrieben hat.
Amazon hat ein Buch zum Sonderpreis angeboten und wurde deswegen seit Jahren vom Buchhandelsverband juristisch verfolgt. Der war nun mit einer Klage erfolgreich.
Politisch sind die Piraten bereits im Niemandsland der "Sonstigen" verschwunden. Nun verlässt einer ihrer bekanntesten Vertreter überraschend die Partei.
Update Der Internetausschuss des Bundestags soll nun offiziell für die Digitale Agenda zuständig sein. Um die konkreten Gesetzesvorhaben kümmern sich jedoch weiterhin die Fachausschüsse.
Mit ihrem Programm Treasure Map will die NSA im Netz "jedes Gerät, überall, jederzeit" abbilden. Dazu nutzt sie Traceroute-Server, die auch in Deutschland in "ahnungslosen Rechenzentren" stehen.
Unter iOS 8 haben nur noch die Besitzer eines iPhones Zugriff auf ihre persönlichen Daten. Apple habe keine Möglichkeit mehr, diese Daten auszulesen, heißt es in den neuen Datenschutzbestimmungen. Strafverfolgungsbehörden sind wenig begeistert.
Die Bundesregierung hat das Programm Digitale Verwaltung 2020 und einen Aktionsplan zu Open Data beschlossen. Geplant sind unter anderem der flächendeckende Ausbau von De-Mail, der Online-Antrag für ein Führungszeugnis und die elektronische An- und Abmeldung von Autos.
In einer Fragerunde auf Reddit und in seinem neuen Buch berichtet Julian Assange, dass der geheimnisvolle Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto gebeten habe, Bitcoin zunächst nicht als Zahlungsmittel für Wikileaks zu verwenden. So habe die noch junge Kryptowährung geschützt werden sollen.
Mit Hilfe von Imsi-Catchern können nicht nur Behörden die Handykommunikation überwachen. Forscher und Sicherheitsexperten entwickeln Warnsysteme für die Spähversuche mit solchen Geräten. Golem.de hat damit das Berliner Regierungsviertel überprüft.
Update Die umstrittene Taxi-App Uberpop bleibt vorerst in Deutschland erlaubt. Justizminister Maas sieht keinen Grund, bestehende Regelungen zu ändern. Die Taxi-Genossenschaft drängt weiter auf ein Verbot.
Die Bundesregierung verlangt mehr Transparenz von Google, was auch für dessen Algorithmus gelte. Eine Zerschlagung des Konzerns könne aber nur das "letzte Mittel" sein.