Bundesnetzagentur: In Deutschland sind weiter rund 30 Wimax-Anbieter aktiv
In Deutschland sind weiterhin viele Wimax-Anbieter aktiv(öffnet im neuen Fenster) . Das sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur Golem.de auf Anfrage. "Es sind derzeit circa 20 bis 30 Anbieter tätig, die Wimax nutzen. Diese befinden sich überwiegend in den östlichen Bundesländern sowie in der ostfriesischen Region."
Die Abkürzung Wimax steht für Worldwide Interoperability for Microwave Access, einem Standard für drahtlose MANs (Metropolitan Area Networks). Im Dezember 2006 hatte die Bundesnetzagentur nach 35 Runden die Versteigerung der BWA-Frequenzen (Broadband Wireless Access) im Bereich von 3,5 GHz beendet. Gut 56 Millionen Euro hatte die Auktion der für Wimax geeigneten Frequenzen eingebracht . Clearwire, DBD (Deutsche Breitband Dienste) und Inquam ersteigerten Lizenzen für ein bundesweites Angebot, Televerse sicherte sich Frequenzen in der Oberpfalz und Niederbayern. MGM setzte sich in Oberbayern durch.
Doch die Unternehmen, die die Lizenzen ersteigert haben, sind im Juli 2014 meist telefonisch nicht mehr erreichbar, Internetpräsenzen sind offline oder seit langem ungepflegt.
Im Dezember 2012 wurde berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass Deutsche Breitband Dienste Teile seines Wimax-Netzes in Dresden wieder abschalte. Zu stark war offenbar der Druck durch konkurrierende Netzbetreiber mit LTE, aber auch durch DSL und das TV-Kabelnetz. Ob die Wimax-Netze in Magdeburg und im Berliner Stadtteil Pankow noch im Betrieb sind, ist unklar. Auch bei Televersa scheint es Probleme zu geben(öffnet im neuen Fenster) .
Wimax-Zugänge sind im Jahr 2014 teuer und langsam, aber in manchen Regionen ohne Alternative. Die DBD-Marke DSLonair bietet laut eigenen Angaben(öffnet im neuen Fenster) eine Datenübertragungsrate von nur 1,5 MBit/s im Download und 0,1 MBit/s im Upload zu einem monatlichen Preis von 90 Euro. Dazu kam ein Vorortinstallationsservice von 330 Euro.
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