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Deutsche Telekom ist De-Mail-Provider
Deutsche Telekom ist De-Mail-Provider (Bild: Deutsche Telekom)

Webmail: Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Deutsche Telekom ist De-Mail-Provider
Deutsche Telekom ist De-Mail-Provider (Bild: Deutsche Telekom)

Der Chef von Web.de und GMX will eine schnellere staatliche Einführung der umstrittenen De-Mail. Bislang hätten sich eine Million Nutzer für den Dienst registriert.

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Der Chef der beiden Webmail-Dienste Web.de und GMX, Jan Oetjen, kritisiert eine zu langsame Einführung der De-Mail. Er sagte dem Nachrichtenmagazin Focus: "Die De-Mail steht in Deutschland immer noch am Anfang. Andere Länder sind schon wesentlich weiter." In Dänemark seien schon zwei Drittel der Bevölkerung an ein vergleichbares System für die elektronische Kommunikation mit Behörden und Unternehmen angeschlossen. Die deutschen Anbieter wie Web.de, GMX und die Deutsche Telekom hätten inzwischen mehr als eine Million Menschen für die De-Mail registriert.

Oetjen forderte: "Nun muss sich der Staat als Großversender zu seinem eigenen System bekennen und es konsequent einführen."

Für die Verwaltung werde die umstrittene De-Mail flächendeckend eingeführt. Das geht aus dem Konzept der Bundesregierung zur Digitalen Agenda hervor. Dazu werde "eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit der Wirtschaft eingerichtet, in der Erfahrungen ausgetauscht und identifizierte Hürden zeitnah adressiert werden". Danach solle Deutschland bei der Verschlüsselung aber "Standort Nr. 1" werden. "Wir fördern und fordern einfache Sicherheitstechniken", heißt es in dem Entwurf. Wer die Menschen mit dem Internet verbinde, "der trägt auch Verantwortung dafür, dass der Nutzer im Netz sicher agieren kann".

Der Informatikprofessor und Eco-Vorstandsvorsitzende Michael Rotert wiederholte erneut die grundlegende Kritik an der De-Mail: "Firmen, die mit staatlichen Stellen umgehen, haben sicher Vorteile. Aber bei Privatnutzern wird sich die DE-Mail wegen der fehlenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht durchsetzen", sagte Rotert dem Focus.

De-Mails werden standardmäßig nicht End-to-End-verschlüsselt. Das Bundesinnenministerium nannte die De-Mail in der Vergangenheit "so nutzerfreundlich wie möglich und so sicher wie nötig".


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M.Kessel 30. Jul 2014

Und wieder hat jemand seine Freiheit für ein Linsengericht verkauft. :)

M.Kessel 30. Jul 2014

Das ist ja nur geil. Ich habe mich so was von weggelacht. Und bei dem Satz: "BE Manuel...

M.Kessel 30. Jul 2014

Ja, kommt ja auch aus der gleichen Ecke wie die Stoppschilder gegen Pädophile. War auch...

plutoniumsulfat 29. Jul 2014

Rechtschreibung? Das lernt man in der Grundschule, danach nie wieder. So geht Bildung, oder?

jes77 29. Jul 2014

Das kommt auf die Behörde und die Tricks an. Wenn ein Inkassobüro eine unberechtigte...



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