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Daimler: Mit eigener Hacker-Gruppe gegen Sicherheitslücken

Der Automobilhersteller Daimler beschäftigt eine fest angestellte Gruppe von Datenspezialisten, deren Aufgabe es ist, das eigene Firmennetzwerk zu attackieren. So sollen Sicherheitslücken schneller aufgespürt werden.

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Daimler beschäftigt eine eigene Hacker-Gruppe.
Daimler beschäftigt eine eigene Hacker-Gruppe. (Bild: Getty Images)

Um die Sicherheit seines Firmennetzwerkes zu verbessern, arbeitet beim deutschen Automobilhersteller Daimler eine Gruppe fest angestellter Hacker. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, greifen die Datenspezialisten permanent das Netzwerk an, um Sicherheitslücken aufzuspüren.

Aufenthaltsort des Teams ist geheim

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"Die Widerstandsfähigkeit der IT-Systeme muss so hoch geschraubt sein, dass es für den Angreifer zu aufwendig wird", erklärt Daimler-Sicherheitschefin Sabine Wiedemann im Gespräch mit der Wirtschaftswoche. Daimler soll eines der ersten deutschen Unternehmen sein, das ein derartiges Team fest angestellt hat. Der Arbeitsort der Datenspezialisten ist geheim.

In dem "Hase-Igel-Spiel" um einen bereits erfolgten Angriff und dessen Erkennung wolle Daimler schneller sein, erklärt einer der Mitarbeiter Wiedemanns. Wiedemann selbst sagt: "Viele Roboter sind anfällig. In den Fabriken gibt es heute nicht die Sicherheit wie an den Büroarbeitsplätzen." Gleichzeitig erwäge Daimler, seinen Zulieferern strengere Auflagen für Sicherheitsmaßnahmen zu erteilen.

Datendiebstahl bei der EZB

Dass der Schutz eigener Netzwerke unerlässlich ist, zeigen Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit. So konnten Angreifer Ende Juli 2014 in eine Registrierungsdatenbank für Veranstaltungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt eindringen und so an 20.000 E-Mail-Adressen sowie in einigen Fällen an Telefonnummern und Postanschriften gelangen.

Zwar stand die Datenbank laut der EZB in keiner Verbindung mit dem internen IT-System der Zentralbank, dass das Schlupfloch aber über eine Seite der EZB erreichbar war, ist bedenklich. Aufmerksam auf den Diebstahl wurde die EZB erst, als sie eine anonyme E-Mail mit finanziellen Forderungen für die Daten erhielt.



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xSynth 29. Jul 2014

Ein "böser Hacker" wird EIGENTLICH anders bezeichnet, also ist's jetzt gut damit? Früher...

WolleVanillebär... 28. Jul 2014

Dafür muss man aber Spezialistik studiert haben und sich auf besonders auf...

gaym0r 28. Jul 2014

Logik pur. ITler dürfen nur IT-Sachen kaufen!

SigismundRuestig 26. Jul 2014

Es ist ein Trauerspiel, wie mit dem NSA-Skandal seit seiner Aufdeckung im letzten Sommer...

Schattenwerk 26. Jul 2014

Bei immer mehr elektronischem Schnick Schnack wäre dies sicherlich auch keine schlechte Wahl


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