Abo
  • IT-Karriere:

Erfundene Waren: Ebay-Betrüger muss für 7 Jahre in Haft

Ein Betrüger hat rund 300.000 Euro mit erfundenen Waren erbeutet, die er über Verkaufs- und Finanzagenten als 400-Euro-Jobber bei Ebay verkaufen ließ. Jetzt wurde der 29-Jährige in Marburg verurteilt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Ebay
Ebay (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Wegen vielfachen Betrugs an Ebay-Kunden muss ein 29-Jähriger jahrelang in Haft. Das Landgericht Marburg sprach den Täter am 24. Juli 2014 wegen Betrugs in mehr als 1.000 Fällen schuldig und verurteilte ihn zu sechs Jahren und elf Monaten Gefängnis. Der gebürtige Marburger hatte nach Auffassung der Richter jahrelang von Paraguay aus nicht vorhandene Waren selbst oder mit Hilfe von Verkaufs- und Finanzagenten versteigert. Dabei erbeutete er insgesamt rund 300.000 Euro von Kunden aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  2. Camelot Management Consultants AG, Mannheim, Köln, München, Basel (Schweiz)

Von Südamerika aus, wohin er 2005 aus Mittelhessen umgezogen war, steuerte er den Betrug. Daran beteiligt war seine Ex-Frau, die dafür bereits verurteilt wurde. Die gutgläubigen und ahnungslosen Agenten stammten aus ganz Deutschland. Der Angeklagte warb sie über ein Netz von Tarnfirmen an.

Dafür schaltete er Stellenanzeigen für fingierte 400-Euro-Jobs. Die "Agenten" boten über Ebay die erfundenen Waren an. Das so eingenommene Geld mussten sie nach Paraguay schicken.

Laut einem früheren Bericht hatte der 29-Jährige gestanden. Im April 2014 war der Mann aus Paraguay ausgeliefert worden, wo er seit 2005 gelebt hatte. Den Betrug soll er in der Zeit von 2006 bis 2011 begangen haben. Im Jahr 2012 erfolgten die Festnahme und Auslieferungshaft.

Die 91 Verkäufer aus Deutschland versteigerten über Ebay-Konten die Waren. Laut Angaben eines Kriminalbeamten hafteten sie zunächst für den Schaden, und es wurden Ermittlungen wegen Geldwäsche geführt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. mit TV- und Fotoangeboten)
  2. 19€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!
  3. 39€
  4. 26€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!

hjp 26. Jul 2014

Es ging ums verkaufen. Aber zumindest das österreichische StGB macht da keinen...

plutoniumsulfat 25. Jul 2014

Manchmal aber auch schade, siehe Gericht vs. Neuland. Man kann tatsächlich einige...

MichaelSch 25. Jul 2014

Da frag ich mich echt, wieso die sog. "Agenten" nicht stutzig geworden sind. Für 400...

sirbender 24. Jul 2014

Ist hal auch abhaengig was man macht und wem man wie schadet. Die Summe am Ende ist...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /