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Sicherheitsbedenken: Merkel-Handy könnte künftig von der Telekom kommen

Die Bundesregierung überprüft offenbar die Verlässlichkeit Secusmarts nach dem Verkauf an Blackberry: Möglicherweise wird der bis 2015 laufende Vertrag nicht verlängert. Eine Alternative zum Secusmart-Krypto-Smartphone bietet die Deutsche Telekom an.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte womöglich bald das Simko 3 der Deutschen Telekom benutzen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte womöglich bald das Simko 3 der Deutschen Telekom benutzen. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Nach dem Verkauf von Secusmart macht sich die Bundesregierung offenbar Gedanken um die Sicherheit der von dem deutschen Unternehmen hergestellten Krypto-Smartphones. Laut Informationen, die der Wirtschaftswoche vorliegen, prüft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), den 2015 auslaufenden Vertrag aus Sicherheitsgründen nicht zu verlängern.

Auswirkungen der Übernahme werden geprüft

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"Wir werden die langfristigen Auswirkungen des Verkaufs auf die Sicherheitseigenschaften der betroffenen Produkte sehr genau untersuchen", erklärt das BSI in einer Stellungnahme. Hintergrund der Befürchtungen um die künftige Sicherheit von Secusmart-Geräten sei unter anderem der Firmensitz des neuen Eigners Blackberry.

Das Unternehmen sitzt in Kanada, das zu den "Five Eyes"-Staaten gehört, deren Geheimdienste eng mit der NSA zusammenarbeiten. Zudem wurde der Verdacht, dass Blackberry ein Patent auf eine NSA-Hintertür hält, nicht ausreichend von dem Unternehmen entkräftet.

Blackberry stand in der Vergangenheit dafür in der Kritik, zahlreichen Staaten mit zweifelhaftem Ruf den Zugriff auf Nachrichten seiner Nutzer gewährt zu haben. So hat man beispielsweise den Behörden von Saudi-Arabien, Indien, Russland und China Zugang zu den auf Servern gespeicherten Nachrichten gewährt.

Secusmart-Chef verspricht weiter Sicherheit

Secusmart-Chef Hans-Christoph Quelle hat direkt nach der Bekanntgabe der Übernahme erklärt, dass die Geheimnisse der jetzigen und künftigen Kunden geschützt blieben. Diese Aussage scheint dem BSI aber nicht auszureichen, um nicht doch einen möglichen Wechsel zu prüfen.

Davon profitieren könnte die Deutsche Telekom: Diese bietet mit dem Simko 3 ein Krypto-Smartphone an, das bisher allerdings in deutlich geringeren Stückzahlen als das Secusmart-Gerät ausgeliefert wird. Laut der Wirtschaftswoche sollen insgesamt mehr als 2.000 Krypto-Smartphones von Secusmart ausgegeben worden sein, vom Simko 3 nur wenige hundert Stück.

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Smile 04. Aug 2014

Die Telekom hat doch auch eine "Tochter" Firma in den USA, oder? Wenn ja, kann die US...

Anonymer Nutzer 04. Aug 2014

"Blackberry stand in der Vergangenheit dafür in der Kritik, zahlreichen Staaten mit...

Rababer 04. Aug 2014

Genau, weil man auch Zeit für sowas hat... wegen jeder Kleinigkeit sich zu treffen und...

kaibuech 04. Aug 2014

Omg omg omg,alle disqualifiziert.

MistelMistel 04. Aug 2014

Wozu? Durch den besitzerwechsel von Secusmart ändert sich ja nichts. Die Geräte kamen...


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