Mit einer neuen Laser-Luftabwehr will sich China gegen Drohnenangriffe schützen. Der Laser soll mit einer Reichweite von knapp zwei Kilometern innerhalb von Sekunden zuschlagen können.
Trotz staatlicher Beteuerungen besteht weiter keine Pflicht zur Versorgung mit einem schnellen Internetzugang. Eine Umfrage hat ermittelt, wie viele Nutzer aktuell keinen schnellen Zugang bekommen können.
"Internetüberwachung leicht gemacht": Die italienische Firma Hacking Team gilt neben Finfisher als bekanntester Hersteller von Spionagesoftware. Nun veröffentlichte Handbücher zeigen die Möglichkeiten der Überwachung.
Mit einem neuen Open-Source-Projekt will Google Daten über Chrome sammeln, ohne dabei die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen. Garantieren kann der Konzern das aber nicht.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat Forderungen abgelehnt, die Pkw-Mautdaten anderen Behörden etwa zu Fahndungszwecken zur Verfügung zu stellen. Dies hatte unter anderem der scheidende BKA-Präsident Jörg Ziercke verlangt.
Die Deutsche Telekom garantiert ihren Kunden, deren E-Mails an Empfänger im Inland nicht mehr über ausländische Server zu schicken. Telekom-Chef Tim Höttges machte jedoch eine Einschränkung, die dieses Versprechen sofort relativiert.
Der Chef des Bundeskriminalamts Jörg Ziercke will nach einem Zeitungsbericht die bei der geplanten PKW-Maut anfallenden Daten für die Bekämpfung der Schwerkriminalität nutzen. Bislang plant das die Bundesregierung nicht.
Mit Citizenfour verneigt sich Laura Poitras vor dem Mut von Edward Snowden. Aber nicht Whistleblower sollten den Bürgern sagen müssen, was ihre Regierung tut.
Das Versprechen von Verkehrsminister Dobrindt, dass das Mautsystem nicht zur Bildung eines massenhaften Bewegungsprofils der Bevölkerung genutzt wird, nimmt kaum einer ernst. Dobrindt versichert: "Kein Bürger muss Sorge haben, dass jetzt irgendwo Profile gespeichert werden könnten."
Das soziale Netzwerk Facebook hat jetzt eine Adresse im Tor-Netzwerk. Darüber sollen sich Nutzer auch anonymisiert anmelden können. Das klappt bei unserem ersten Versuch noch nicht richtig.
Wenn Unternehmen Sicherheitslücken nicht rechtzeitig melden, darf die Bundesnetzagentur Bußgelder verhängen. Gemacht hat sie das noch nicht, obwohl die Zahl der Datenpannen gestiegen ist.
Die Filehoster Bitshare und Freakshare sollen in einem Rechenzentrum in den USA offline genommen werden. Das will die GVU zusammen mit der Generalstaatsanwaltschaft Dresden durchsetzen.
Am Morgen des 31. Oktober 2014 hat Viktor Orbán bekanntgegeben, dass die umstrittene Steuer pro übertragenem Gigabyte nicht eingeführt werden soll. Der ungarische Ministerpräsident gibt damit dem Druck der Bürger nach, wie er auch anerkennt.
Ein umstrittenes Gesetz wird in Spanien Google-Gebühr genannt, es tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. Die Abgabe muss an Verlage und Autoren gezahlt werden.
Oft erhalten Filesharer Briefe von Inkassobüros, deren Forderungen willkürlich sind und deren Auftraggeber nicht genannt werden. Das ist ab dem 1. November 2014 untersagt.
Die PKW-Maut soll 2016 starten, doch nun hat das Bundesverkehrsministerium eine Kehrtwende hinsichtlich der Überprüfung der Mautpreller angekündigt. Die ursprüngliche Vignettenlösung wird durch ein Kennzeichen-Scanning ersetzt.
Auch im Strafrecht gelten für einen Hostprovider die Haftungsprivilegien aus dem Telemediengesetz. Ausgerechnet ein Programmierer, der 70 Internetseiten lokaler rechtsextremistischer Gruppen gehostet hat, findet damit in Berlin milde Richter.
Die Staatsanwaltschaft Dresden will die beiden mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to und Movie4k jetzt mit einer öffentlichen Fahndung aufspüren. Dies ist nur in schwerwiegenden Fällen üblich.
Nach einem Zeitungsbericht werden auf deutschen Flughäfen nun doch Körperscanner eingesetzt. Sie zeigen allerdings nur stilisierte Umrisse der Personen an. Die Benutzung ist freiwillig. Doch wer nicht damit kontrolliert werden will, wird körperlich untersucht.
Eine SQL-Injection-Lücke erlaubt den Zugriff auf Kundendaten des Playstation Networks. Sony wurde bereits vor zwei Wochen über die Sicherheitslücke informiert, sie wurde jedoch bisher nicht geschlossen. Es ist nicht der erste Vorfall im Playstation-Network.
Update Israelische Security-Forscher haben einen neuen Weg für eine Seitenkanalattacke auf PCs gefunden. Mit einem Smartphone und einem Desktoprechner, die beide keine Onlineverbindung haben, können sie ein eingetipptes Passwort mitlesen.
US-Whistleblower Edward Snowden erläutert in einem Interview seine politischen Überzeugungen. Dabei lobt er die Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses. Gegen das Abhören des Papstes hat er nichts einzuwenden.
Bisher fand der Berliner Senat kein Unternehmen, um ein werbefinanziertes freies Stadt-WLAN aufzubauen. Jetzt gibt es Fördergeld, mietfreie Standorte und kostenlosen Strom für die Hotspots.
Zum besseren Aufspüren von Terrorverdächtigen sollen europäische Fluggastdaten jahrelang gespeichert werden. Während die Regierung die Pläne verteidigt, befürchten Gegner eine umfassende Vorratsdatenspeicherung.
Die Telekom hat das US-Cybersecurity-Unternehmen Fireeye als Partner "an Bord geholt". Fireeye wurde über den Risikokapitalgeber In-Q-Tel von der CIA finanziert und beschäftigt seit der Übernahme von Mandiant viele frühere Geheimdienstmitarbeiter. Telekom-Vorstand Clemens nannte diese Partnerschaft "in Europa einzigartig."
Angriffe auf die Computernetze von Regierungen kommen weltweit tagtäglich vor. Hackern ist es nun offenbar gelungen, in das nicht abgeschirmte Netz des Weißen Hauses einzudringen.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor neuen E-Mails, die gefälschte Abmahnungen enthalten. Weder stecken die dort erwähnten Anwälte dahinter, noch sollte man der enthaltenen Anleitung zum Erwerb von Bitcoins folgen.
EU-Kommissarin Neelie Kroes hat sich zu der umstrittenen GByte-Steuer in Ungarn geäußert. Die rechte Fidesz-Partei wil damit kritische Medien ausschalten.
Im Rahmen einer Sammelklage hat sich Intel außergerichtlich geeinigt. Wer als Privatmann von Ende 2000 bis Mitte 2002 einen PC mit Pentium 4 gekauft hat, erhält 15 US-Dollar. Die Vorwürfe manipulierter Benchmarks, die den Athlon von AMD schlechter aussehen ließen, erkennt Intel damit aber nicht an.
Der Pirat Patrick Breyer will Behörden verbieten, seine IP-Adresse zu speichern, wenn er ihre Websites besucht. Geht Datenschutz so weit? Das muss der EuGH entscheiden.
Neben Edward Snowden soll noch ein zweiter Whistleblower geheime US-Dokumente weitergegeben haben. Diese Quelle könnte schon nach kurzer Zeit versiegt sein.
Der neue EU-Digitalkommissar Oettinger will des Urheberrecht EU-weit vereinheitlichen. Am Ende könnte eine Zahlungspflicht für US-Unternehmen wie Google stehen.
Die Datenpakete der Kunden des US-Mobilfunkanbieters Verizon enthalten eine eindeutige Identifikationsnummer. Damit sollen einzelne Personen von Verizons Werbekunden identifiziert werden können. Die Aktion läuft bereits seit zwei Jahren, wurde jedoch erst jetzt aufgedeckt.
Telekom-Chef Höttges ist sauer, weil Google Videotelefonie und kostenloses Messaging anbiete und viel mehr Gewinn mache. Er hofft aber, dass Google Fiber nicht nach Europa komme.
Ein kleines US-Unternehmen liefert an zwei Polizeidienststellen eine Erweiterung für das Griffstück von Pistolen aus. Darin sitzen Sensoren, die unter anderem das Ziehen und Abfeuern der Waffe in Echtzeit in die Behörde funken können. Das soll nicht nur der rechtlichen Entlastung der Polizisten dienen.
Ein großer Netzbetreiber, der zur E-Mail-Adresse kostenlos automatisch eine Faxnummer zuteilt, wird von der Bundesnetzagentur gezwungen, die Postadresse des Kunden zu überprüfen. Damit sollen Fax-Spammer unter Druck gesetzt werden.
Security-Experten haben die Verbreitung manipulierter Windows-Dateien im Tor-Netzwerk entdeckt, die mit Malware infiziert sind. Der Exit-Server ist inzwischen auf der schwarzen Liste, ein vollkommener Schutz ist das jedoch nicht.
Die beiden Verhafteten im Fall Kinox.to sagen, dass den Betreibern auch Torrent.to gehört. Kinox.to ist weiter online, weil der Staatsanwaltschaft die Zugangspasswörter fehlen.
Update Die Bundesregierung prüft den Kauf eines Leerrohrnetzes für den Aufbau einer sicheren Kommunikation. Die US-Armee weiß möglicherweise schon jetzt, wo die 3.000 Kilometer Leitungen verlegt sind. Das Innenministerium widerspricht dem Bundesrechungshof in dieser Frage.
Eine kleine Gruppe von Uploadern soll jeweils die ersten Links zu Filmkopien exklusiv an Kinox.to geliefert haben. Die Webseite Tarnkappe berichtet, die jährlichen Einkünfte von Kinox.to lägen bei über zwei Millionen Euro.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter verlangt zur besseren Verbrechensaufklärung den Zugriff der Polizei auf Autokennzeichen aus dem Mautsystem an Autobahnen. Durch ein Urteil fühlen sich die Funktionäre bestätigt.
In Österreich wurden die Gewinner der Big Brother Awards bekanntgegeben: Neelie Kroes und Siim Kallas von der EU Kommission erhalten ihn für Ecall in Autos, Facebook für seine psychologischen Experimente mit Nutzern.
Ermittler haben sechs Wohn- und Geschäftsräume in vier deutschen Bundesländern durchsucht, um Kinox.to stillzulegen. Doch die beiden Hauptbeschuldigten sind entkommen, gegen sie wird jetzt europaweit gefahndet. Die Plattform ist online geblieben.
Die meisten Verlage haben Google inzwischen das Recht eingeräumt, Verlagsinhalte anzuzeigen. Doch noch sind nicht alle Ansprüche geklärt. Der Axel-Springer-Verlag versucht es jetzt mit einem Spagat.
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass das Setzen eines framenden Links keine Urheberrechtsverletzung darstellt. Der Beschluss beende einen jahrelangen Rechtsstreit im Sinne der Netzfreiheit, so die beteiligte Kanzlei.
Die Deutsche Telekom und Vodafone klagen über die hohen Kosten durch mehr Datenvolumen für den Netzausbau. Die Inhalteanbieter sollten daran beteiligt werden, oder die Nutzer müssten zahlen.
Statt des bisher verwendeten Openoffice sollen die Berliner Steuerbehörden künftig Microsoft Office verwenden. Der Grund dafür sei ein einfacherer Datenaustausch mit anderen Behörden von Bund und Ländern. Eingesetzt wird derzeit ein über vier Jahre altes Office-Paket.