Abo
  • IT-Karriere:

Deutsche Telekom: Fast eine Million Ermittlungen zu IP-Adressen pro Jahr

Die meisten Auskünfte an Sicherheitsbehörden musste die Telekom für die Urheberrechtsinhaber zu IP-Adressen herausgeben. Laut Transparenzbericht waren es 2013 fast 950.000 Fälle. Das Recht für diese Berichte hatte Posteo durchgesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef mit Merkel auf der Cebit 2014
Telekom-Chef mit Merkel auf der Cebit 2014 (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom hat einen Transparenzbericht über ihre Auskünfte an Sicherheitsbehörden im Jahr 2013 vorgelegt. "Um mehr Transparenz zu gewährleisten, veröffentlicht die Telekom jetzt die jährlichen Zahlen", erklärte der Konzern am 5. Mai 2014. In 946.641 Fällen seien im vergangenen Jahr die Inhaber von IP-Adressen ermittelt worden, damit gegen sie zivilgerichtlich nach Paragraf 101 Urheberrechtsgesetz ermittelt werden konnte. Die Beantwortung dieser Anfragen beanspruche die zuständigen Bereiche der Telekom in besonderem Maße.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. ad agents GmbH, Herrenberg

Die Anzahl der überwachten Anschlüsse bei der Telekom belief sich auf insgesamt 49.796. Der überwiegende Teil dieser Überwachungen fand aufgrund Paragraf 100a Strafprozessordnung auf richterliche oder staatsanwaltschaftliche Anordnung hin statt, dabei wurde sich auch, wenngleich in geringem Maße, auf das Artikel-10-Gesetz für die Geheimdienste berufen.

Die Zahl der Auskünfte über Teilnehmerbestandsdaten betrug 28.162. Hier waren die Anlässe Verdacht auf Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie "Gefahren für die öffentliche Sicherheit", weswegen unter anderem die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, der militärische Abschirmdienst und der BND anfragten.

Der E-Mail-Dienst Posteo, der als erster einen Transparenzbericht zu Überwachungsmaßnahmen von Sicherheitsbehörden veröffentlichte, musste zuvor in einem Rechtsgutachten untersuchen lassen, ob dies deutschen Unternehmen trotz gesetzlicher Verschwiegenheitspflichten gestattet ist. Die Gutachter kamen zu dem Schluss, dass das Veröffentlichen von Transparenzberichten zulässig ist, solange keine Ermittlungen gefährdet würden. Das Benachrichtigen betroffener Nutzer, wie es US-Internetfirmen derzeit planen, sei deutschen Unternehmen allerdings verboten, so Posteo. Hans-Christian Ströbele (Grüne) hatte die Bundesregierung Mitte April zur Rechtmäßigkeit von Transparenzberichten deutscher Anbieter befragt. Die Bundesregierung hatte in ihrer Antwort die Ansicht der Gutachter von Posteo bestätigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

User_x 07. Mai 2014

die Angie ist ein DDR-Spion als schläfer... gibt doch immer diese action-filme aus dem...

BenediktRau 06. Mai 2014

Haha der war gut ^_^ Wenn ich eine Abmahnung kriegen würde --> Müll. Den Assis, die mit...

acuntex 06. Mai 2014

Das war mal... Vor ein paar Jahren haben sich unsere Regierung und unser Bundestag dem...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint Gameplay

Elitesoldaten auf einer Insel? Dabei kommt zumindest in Ghost Recon Breakpoint kein Urlaub heraus, sondern ein Kampf zwischen zwei letztlich gleich starken Fraktionen - unser Können entscheidet!

Ghost Recon Breakpoint Gameplay Video aufrufen
Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Mobile-Games-Auslese: Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
Mobile-Games-Auslese
Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone

Markus Fenix aus Gears of War kämpft in Gears Pop gegen fiese (Knuddel-)Aliens und der Typ in Tombshaft erinnert an Indiana Jones: In Mobile Games tummelt sich derzeit echte und falsche Prominenz.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  2. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  3. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    •  /