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Apple kann zahlreiche Daten von iOS- und iCloud-Nutzern den Strafverfolgungsbehörden übergeben.
Apple kann zahlreiche Daten von iOS- und iCloud-Nutzern den Strafverfolgungsbehörden übergeben. (Bild: Scott Davidson/CC BY 2.0)

USA: Diese iPhone-Daten kann Apple der Polizei geben

Apple kann zahlreiche Daten von iOS- und iCloud-Nutzern den Strafverfolgungsbehörden übergeben.
Apple kann zahlreiche Daten von iOS- und iCloud-Nutzern den Strafverfolgungsbehörden übergeben. (Bild: Scott Davidson/CC BY 2.0)

Apple hat in einem ausführlichen Dokument aufgelistet, welche Kundendaten das Unternehmen an die US-Strafverfolgungsbehörden geben kann. Sie können selbst aus passwortgeschützten iOS-Geräten und der iCloud kommen.

So richtig sicher scheinen Apples Geräte und Clouddienste nicht zu sein - zumindest nicht vor den Augen der US-Strafverfolgungsbehörden, wie ein Dokument von Apple verrät. Darin wird beschrieben, welche Daten seiner Kunden das Unternehmen aus iOS-Geräten und der iCloud extrahieren kann.

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Alle Kontodaten der Apple-Kunden können über eine einstweilige Verfügung oder ähnliche Rechtsmittel übergeben werden. Das bezieht sich auf Apples Läden, die iTunes- und App-Stores, die iTunes-Geschenkkarten sowie die Daten der Anwender, die eine Apple ID besitzen.

Letztlich kann alles, was in der iCloud oder in den Backups von iOS-Geräten gespeichert wurde, auch entschlüsselt und herausgegeben werden, inklusive Logdateien. 60 Tage rückwirkend sind beispielsweise E-Mail-Logs von iCloud verfügbar. Dabei handelt es sich nicht um die eigentlichen Inhalte der Mails, sondern um Metadaten, die aber auch verraten, wer mit wem wann kommunizierte. Auch alle anderen Daten, die in die iCloud gespeichert werden, können von Apple auf Antrag der Behörden herausgegeben werden. Dazu gehören Kontakte, Kalender, Bookmarks, Fotos und Daten sämtlicher Anwendungen auf iOS-Geräten.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es dennoch. Hat der iCloud-Benutzer eine Datei gelöscht, kann auch Apple auf sie nicht mehr zugreifen. Wer die Backups nicht in der Cloud speichert, scheint außerdem etwas sicherer zu sein.

Was in den Richtlinien nicht angesprochen wird, sind die Zugangsdaten, die in der iCloud Keychain abgelegt werden. Nach Apples Angaben sind sie verschlüsselt und ermöglichen keinen Zugriff. Imessages und Facetime-Kommunikation können aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach Angaben von Apple auch nicht abgefangen werden. Ob Nachrichten, die im Backup von iOS-Geräten gespeichert werden, aber ebenfalls so geschützt sind, ist unbekannt.

Ob Apple den Aufenthaltsort von iOS-Benutzern erkennen kann, bleibt ungewiss. Aber auch Abstinenz von der iCloud nutzt im Zweifelsfall wenig. Apple kann Zugriffsmaßnahmen ausschalten und einige Daten extrahieren. Die komplette Deaktivierung scheint nicht möglich zu sein. SMS-Nachrichten, Fotos, Videos, Kontakte, Tonaufnahmen und die Anrufhistorie können ausgelesen werden, während Apple nicht an E-Mails, Kalendereinträge oder App-Daten von Dritten herankommt.

Apple liest die Geräte für Strafverfolgungsbehören in seinem Firmensitz in Kalifornien selbst aus, wenn der Absender eine Festplatte mit der doppelten Speicherkapazität des iPhones oder Tablets beilegt.


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Anonymer Nutzer 11. Mai 2014

Nene, so läuft das nicht. Der Lifestyle eine Apfelfreundes ist es doch gerade, positiv...

Lemo 09. Mai 2014

Was ich meinte war, dass die Unternehmen keine Wahl haben wenn der Staat kommt. Und das...

ein... 09. Mai 2014

Pssst ... nicht verraten, aber in den USA gibt es auch eine Polizei. Nennt sich dort...

Anonymer Nutzer 09. Mai 2014

Aber ich glaube keine Festplatten mehr mit Kapazitäten unter 128GB.

Phreeze 09. Mai 2014

oder so ^^



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