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Markenrechte: Swatch mag die iWatch nicht

Die Schweizer Uhrenmarke Swatch geht gegen die Marke iWatch vor, weil sie Verwechslung mit der iSwatch fürchtet. Dabei ist es nicht einmal sicher, dass es eine Smartwatch namens iWatch von Apple geben wird.
/ Andreas Donath
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Apple will Markenrechtsschutz auch für Uhren. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Apple will Markenrechtsschutz auch für Uhren. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Noch bevor die iWatch angekündigt oder gar auf dem Markt ist, gibt es schon Streit um ihren Namen. Der Uhrenkonzern Swatch fürchtet Verwechslungen mit der eigenen Marke iSwatch. Der schweizerischen Website Watson.ch sagte die Kommunikationschefin der Swatch Group, Serena Chiesura, dass das Unternehmen gegen Markeneintragungen von " iWatch " vorgehen werde. Das beziehe sich auf mehrere Länder, in denen die Marke eingetragen wurde.

Der Markenschutz für iWatch wurde in über 80 Ländern beantragt, wie aus der Website der World Intellecutal Property Organization ( WIPO(öffnet im neuen Fenster) ) hervorgeht. Dabei taucht der Name Apple nicht auf. Schon beim iPad versuchte Apple, sich mit Hilfe von Tarnfirmen den Markennamen zu sichern. Die Namen der Tarnfirmen sind diesmal anders, aber auffällig sei ihre gemeinsame Anschrift, so die Website Watson.ch

Swatch kündigte im März 2014 eine Uhr mit Bluetooth und Touchscreen an. Dem schweizerischen Wochenmagazin " L.Hebdo(öffnet im neuen Fenster) " sagte Swatch-Chef Nick Hayek vor einem Jahr, dass man Apple auf dem Uhrenmarkt willkommen heißen würde – doch an einen großen Erfolg glaubt der Uhrenmanager aufgrund der kurzen Akkulaufzeiten nicht, wie er dem Tagesanzeiger(öffnet im neuen Fenster) zu bedenken gab.

Derzeitige Smartwatches haben vergleichsweise kurze Akkulaufzeiten. Wer als Besitzer einer herkömmlichen Armbanduhr zu einer Smartwatch wechselt, muss sich umgewöhnen und die intelligente Uhr alle paar Tage an ein Ladegerät hängen.

Ob Apple wirklich eine Smartwatch auf den Markt bringen wird , ist weiter ungewiss.


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