Nach Angaben der Aktiven sind an drei Standorten von Amazon in Deutschland rund 1.100 Beschäftigte im Ausstand. Der Konzern kommt auf weniger als die Hälfte Streikender.
Zwei weitere Amazon-Versandzentren beteiligen sich an dem Streik, der am 21. März begonnen wurde. Es geht um mehr Geld, Pausenzeiten und mehr. "Amazon ist ein Arbeitgeber, der die Beschäftigten herumschieben will, wie es ihm passt", sagte eine Verdi-Sprecherin. Gewerkschafter würden gezielt benachteiligt.
Ein Landesarbeitsgericht hat die Verwertung der Daten aus dem Browserverlauf eines Beschäftigten erlaubt. Das Bundesdatenschutzgesetz lasse die Speicherung und Auswertung des Browserverlaufs zur Missbrauchskontrolle zu.
Bald sind es drei Jahre, in denen Amazon-Beschäftigte für mehr Geld streiken. Die Amazon-Geschäftsleitung verweigert Verhandlungen, der Kampf geht vor Ostern in eine neue Runde. Wir sprachen mit einem Streikführer über die Forderungen und darüber, wie viel Lohn Amazon zahlt.
Das bekannte Analystenhaus Bernstein hat aus einer Pflichtanalyse von IBM berechnet, dass der Konzern mehr als 14.000 Stellen abbaut. Es könnten dem Analysten zufolge sogar weit mehr sein.
Laut einer Entgelterhebung der IG Metall sind die Einkommen in der ITK-Branche um 11 Prozent gestiegen. Doch den Zuwachs beim Gehalt gab es nur da, wo Tarifverträge gelten.
Bosch sieht sich als Softwareunternehmen. Der Automobilzulieferer beschäftigt bereits heute mehr als 15.000 Software-Entwickler. 2.100 Akademiker werden hierzulande in diesem Jahr neu eingestellt, darunter viele Software-Entwickler für das Internet der Dinge.
Vodafone wird seinen Standort im D2-Park Ratingen aufgeben. Alle 1.200 Beschäftigten sollen künftig in der Konzernzentrale arbeiten, einen Stellenabbau solle es nicht geben.
In Deutschland sind bis zu 90 Prozent der Autisten arbeitslos. Dabei haben viele von ihnen Talente, die gerade im IT-Bereich gefragt sind. Die Firma Auticon nutzt dieses Potenzial.
Yahoos Chefin Marissa Mayer startet einen letzten Versuch zur Rettung des Internet-Urgesteins. Ein Verkauf zentraler Anteile gilt nun als "strategische Alternative". Konkrete Schritte dafür gibt es aber noch nicht.
Die Entlassungswelle bei Yahoo soll weitergehen. Firmenchefin Marissa Mayer will damit offenbar den Druck der Investoren reduzieren und das Unternehmen profitabler machen.
Die Streiks im zurückliegenden Jahr waren laut Verdi ein Erfolg. Es wurde an rund 50 Tagen an einem oder mehreren Standorten gestreikt, rund doppelt so viel wie im Vorjahr. Jetzt wollen die Lagerarbeiter bei Amazon länderübergreifend agieren.
Der Stellenabbau bei SAP Deutschland läuft rund. Mehr Beschäftigte als geplant haben ein Abfindungsprogramm bei dem Hersteller von Unternehmenssoftware akzeptiert.
Kobalt aus Minen im Kongo wird laut Amnesty International oft von Kindern ohne Schutzkleidung aus der Erde geholt. Es landet demnach in Akkus der Smartphones von Apple, Microsoft, Samsung und Sony sowie in Elektroautos von Daimler und Volkswagen.
Amazon kann gewählte Betriebsräte durch Zeitverträge aus dem Unternehmen heraushalten. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden, Revision ist nicht möglich.
SAP berichtet einen leichten Gewinnrückgang. Der Hersteller von Unternehmenssoftware wächst aber beim Umsatz stark und gibt einen optimistischen Ausblick.
In Nordrhein-Westfalen und in Leipzig geht der Streik bei Amazon auch im neuen Jahr weiter. Trotz kleinerer Zugeständnisse des US-Konzerns sei die Beteiligung höher als zuvor.
Nach der Übernahme durch Dell folgt der Stellenabbau bei dem Speicherhersteller EMC. Dafür plant der Dell-Konzern Ausgaben von 250 Millionen US-Dollar ein und macht ein Geheimnis aus dem Umfang der geplanten Entlassungen.
Telekom-Chef Höttges ist in der Zukunft für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Bezahlt werden soll das durch die Besteuerung großer Internetkonzerne wie Google oder Facebook.
Nach Fujitsu und Sony zieht sich ein weiterer japanischer Notebook-Hersteller aus Europa als Endkundenmarkt zurück. In Zukunft wird es nur noch Geschäftskunden-Notebooks mit dem Toshiba-Logo geben. Immerhin will sich Toshiba nun verstärkt selbst um Design und Produktion seiner Notebooks kümmern.
Amazon hat ausnahmsweise auf einen Massenstreik reagiert. Verhandelt wird weiter nicht mit den Streikenden, die Tariflohn wollen, aber es gibt Eigenlob vom Europachef.
Kommen diesmal die Pakete nicht rechtzeitig zum Fest? Obwohl Amazon das Gegenteil behauptet, dürfte die neuerliche Ausweitung des Streiks Wirkung zeigen.
Update Toshiba dürfte heute einen Rekordverlust von über 4 Milliarden US-Dollar und Massenentlassungen ankündigen. Der Konzern versucht sich bisher mit Partnerschaften und Spartenverkauf zu retten.
Apple nimmt die größte Personalneustrukturierung seit dem Rauswurf von iOS-Chef Scott Forstall vor und macht Marketingchef Phil Schiller zum Aufseher aller App Stores. Wearables-Spezialist Jeff Williams wird zum Hardware-Chef befördert. Zudem fängt ein erfahrener Werbemanager bei Apple an.
Durch Digitalisierung werden keine ganzen Berufsgruppen verschwinden. Doch bei fast der Hälfte der Beschäftigten könnten Computer immerhin einen erheblichen Teil des Jobs übernehmen.
Weil die Vorgesetzten es erwarten, sind viele Berufstätige selbst im Urlaub während der kommenden Feiertage erreichbar. Sie gehen ans Telefon und beantworten E-Mails von der Firma.
Ein Yahoo-Investor will den Großteil der Beschäftigten und Firmenchefin Marissa Mayer entlassen. Ein weiterer Investor drängt auf einen schnellen Verkauf.
IT-Fachkräfte verdienen in Frankfurt am Main mit 66.520 Euro am besten. In anderen deutschen Städten, vor allem im Süden, wird aber ähnlich viel gezahlt.
Bei Globalfoundries entwickelt sich Widerstand gegen die geplante Streichung von bis zu 1.300 Arbeitsplätzen. Und Beschäftigte aus anderen Chipfabriken solidarisieren sich.
Bei Amazon in Bad Hersfeld und Graben bei Augsburg wird wieder gestreikt. Auf kurzfristig angesetzte Streiks könne sich das Unternehmen schlechter einstellen, so ein Verdi-Vertreter.
Yahoo Mail, Yahoo News und Flickr sind für mehrere Bieter von Interesse. Der Verwaltungsrat von Yahoo hat erste mögliche Käufer gefunden. Marissa Mayer hat den Turnaround nicht geschafft.
Die Eigner von Yahoo haben die Geduld mit Firmenchefin Marissa Mayer verloren. Das Unternehmen soll einem Zeitungsbericht zufolge verkauft und aufgespalten werden. Doch einen Wert haben nur die Beteiligungen an Alibaba und Yahoo Japan.
Tesla verliert einen wichtigen Mitarbeiter an die Konkurrenz. Robert Rose wechselt vom Elektroautohersteller zu Google. Rose war bei Tesla verantwortlich für die Entwicklung der Autopilotfunktion, mit der das Auto teilautomatisiert fahren und parken kann.
Auch Streaming und der DVD-Verleih bei Amazon sind diesmal wieder von den Streiks für einen Tarifvertrag betroffen. Bereits im Frühjahr kam es hier zu Einschränkungen durch Arbeitsniederlegungen.
Wieder wagen sich mehr junge Menschen an ein Studium der Informatik. Trotz Rekordwerten bei den Studienanfängern ist in Deutschland die Zahl der offenen IT-Arbeitsplätze auf rund 43.000 angestiegen.
Die Einkommen von IT-Spezialisten werden laut einer aktuellen Studie 2016 weiter steigen. Parallel dazu haben sich die Tarifparteien bei IBM auf einen neuen Vertrag geeinigt - mit einem nicht ganz so großen Plus.
Schon zum dritten Mal streiken Amazon-Mitarbeiter im Vorweihnachtsgeschäft, heute auch in Leipzig. Sie fordern den Tarifvertrag für Einzelhandel - doch der Logistikkonzern hält dagegen.
Am kräftigsten wachsen die Löhne in der IT-Branche im Security-Bereich. Wie eine Studie ergeben hat, sind diese Experten verhältnismäßig rar und werden dadurch immer teurer. Auch die Region spielt für den Anstieg eine große Rolle.
Die deutsche Microsoft-Konzerntochter benennt eine neue Führung aus dem EMC-Management. Der Microsoft-Konzern befindet sich im Umbau: Nach mehreren Entlassungswellen wird die Bedeutung der Geschäftsfelder Cloud und Mobile betont.
Microsofts neuer Chef Satya Nadella hat in kurzer Zeit nun die dritte Entlassungsrunde angeordnet. Diesmal sind 1.000 Beschäftigte bei dem Konzern betroffen, der einst als sicherer Hafen galt.
Stellenabbau bei Globalfoundries, HP, IBM, SAP und bei der Telefónica, dennoch zählt die ITK-Branche in Deutschland erstmals mehr als 1 Million Beschäftigte. Im laufenden Jahr kommen fast 25.000 neue Jobs dazu, der Abbau der IT-Jobs erfolgt auch erst ab 2016.
Der Forschungs- und Entwicklungsstandort für Server und Storage von Fujitsu Deutschland in Paderborn wird geschlossen und nach Japan verlagert. Das hat die Konzernführung entschieden, 580 Beschäftigte sind betroffen.