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Xora-App zur Überwachung von Mitarbeitern
Xora-App zur Überwachung von Mitarbeitern (Bild: Xora/Screenshot: Golem.de)

Klage: Firma überwacht Angestellte in der Freizeit per GPS

Xora-App zur Überwachung von Mitarbeitern
Xora-App zur Überwachung von Mitarbeitern (Bild: Xora/Screenshot: Golem.de)

Vom Arbeitgeber per GPS-Positionierung überwacht, und das auch in der Freizeit: Das wollte eine US-Angestellte nicht hinnehmen - und wurde gekündigt. Jetzt klagt sie auf Schadensersatz.

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Eine halbe Million US-Dollar Schadensersatz will eine Klägerin in den USA von ihrem ehemaligen Arbeitgeber. Als Grund nenne sie eine Verletzung der Privatsphäre und unfaire Geschäftspraktiken, berichtet Ars Technica. Ihr Vorgesetzter soll sie entlassen haben, nachdem sie von ihrem Dienst-Smartphone eine GPS-Überwachungssoftware deinstalliert hatte.

Die Klägerin bekam nach ihren Angaben vom Unternehmen - einer Firma für Geldtransfer-Dienste - ein iPhone für den beruflichen Einsatz, auf dem die Job-Management-App Xora installiert war. Mit dieser können unter anderem die Arbeitszeiten der Mitarbeiter und ihr Aufenthaltsort protokolliert werden. Die Angestellten waren verpflichtet, diese App zu verwenden. Mit Xora konnte der Arbeitgeber mittels GPS feststellen, wo die Angestellten wann waren und wie lange sie sich an bestimmten Orten aufhielten.

Weiter überwacht auch nach der Abmeldung

Dem Anwalt der Klägerin zufolge hat die App eine An- und Abmeldefunktion, mit der der Arbeitsbeginn und das Ende des Arbeitstages bestimmt werden können. Aber auch außerhalb dieser Zeiten verfolge sie alle weiteren Bewegungen über eine GPS-Überwachung.

Die Klägerin hatte laut Klageschrift keine Probleme damit, dass die Xora-App während der Arbeitszeit lief. Doch als sie bemerkte, dass die Xora-App ihr Verhalten nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit überwachte, sprach sie mit ihrem Vorgesetzten. Dieser erklärte demnach, dass er alle Angestellten außerhalb der Arbeitszeiten überwache. Er drohte damit, dass er immer wisse, wie schnell sie gefahren sei. Die Angestellte habe das illegale Eindringen zu dulden, sich also damit abzufinden, dass sie auch in ihrer Freizeit überwacht werde.

Das beklagte Unternehmen hat sich zu dem Vorfall bislang nicht geäußert.


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Anonymer Nutzer 13. Mai 2015

Könnte man, aber wieso sollte man? Ich finde irgendwann hört es auch einfach mal auf...

MrTuscani 13. Mai 2015

So ist es bei ios auch. Man muss in den Datenschutzeinstellungen GPS für die Apps freigeben.

plutoniumsulfat 13. Mai 2015

Dafür musst du aber nicht dauerhaft tracken und aufzeichnen.

Rababer 12. Mai 2015

In Amerika gilt das Gesetz der Reichen. Was erwartest du ?

Der Held vom... 12. Mai 2015

Ich sehe da kein Ironie, nur Zynismus: Der Kunde eines Unternehmens, welches mit dessen...



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