Abo
  • IT-Karriere:

Mooly Eden: Erfinder des Pentium M verlässt Intel

Er entwickelte den Pentium M und legte damit die Basis für nahezu alle heutigen Intel-Prozessoren: Mooly Eden, einst Chef von Intels Israel-Standort, verlässt das Unternehmen nach 33 Jahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Shmuel "Mooly" Eden
Shmuel "Mooly" Eden (Bild: Golem.de)

Der Mann mit dem für ihn so typischen Barett geht: Shmuel Eden, genannt Mooly, verlässt Intel nach 33 Jahren Betriebszugehörigkeit, um sich andernorts neuen Herausforderungen zu stellen. Zuletzt war Mooly Intels Israel-Präsident und leitete dort seit 2011 die Perceptual Computing Group, die unter anderem die Realsense-Tiefenkamera entwickelte.

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  2. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München-Unterföhring

Shmuel Eden studierte Elektrotechnik an der Technion-Universität in Haifa, Israel, und arbeitete für Tadiran Telecommunications, einen israelischen Hersteller von Netzwerk-Infrastruktur, bevor er 1982 zu Intel wechselte.

Dort entwickelte Mooly Anfang der Neunziger die P5-Architektur und den darauf basierenden Pentium MMX, der 1996 offiziell vorgestellt wurde. In Israels Forschungszentrum in Haifa war Shmuel Eden seit Mitte der Neunziger an der P6-Architektur beteiligt, die unter anderem im Pentium III steckt.

Der Pentium M erlöste Intel von Netburst

Edens größter Erfolg war die Entwicklung des Pentium M (Banias), der als Gegenentwurf zu dem auf der Netburst-Architektur basierenden Pentium 4 gedacht war und 2003 auf der Cebit als Teil der Centrino-Plattform vorgestellt wurde. Nahezu alle aktuellen Prozessor-Generationen von Intel fußen auf dem Pentium M: Moolys Team in Haifa entwickelte beispielsweise den Core 2 Duo, Sandy Bridge sowie Ivy Bridge und finalisiert aktuell Skylake.

Durch den Erfolg des Pentium M stieg Shmuel Eden 2004 zum Vizepräsident der Mobile Platforms Group auf und sollte dort die Entwicklung von Notebook-Chips vorantreiben. Ab 2009 leitete er die PC Client Group, der damals noch alle Intel-Prozessoren unterstanden, Desktop, Server und Mobile.

Mooly aber verpasste den Trend hin zu Smartphones und Tablets und wurde 2011 in die Perceptual Computing Group abgeschoben; Chef von Intel Israel ist Maxine Fassberg - sie leitete zuletzt die Fab 28 in Kiryat Gat, Israel.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 11,50€
  2. 4,99€
  3. 48,49€
  4. 49,99€

Anonymer Nutzer 27. Mär 2015

Wie ein altes Salamirennpferd ;)


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

    •  /