Startup: Apple kauft FoundationDB und stellt Download ab

Apple hat die NoSQL-Datenbank FoundationDB gekauft. Ein Download der Software ist seit der Übernahme des Startups nicht mehr möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
FoundationDB stellt Funktionen der Datenbank vor.
FoundationDB stellt Funktionen der Datenbank vor. (Bild: FoundationDB)

Apple hat das Datenbank-Startup FoundationDB gekauft. Das berichtet das Onlinemagazin Techcrunch. Auf Anfrage des Wall Street Journals bestätigte eine Apple-Sprecherin die Übernahme und erklärte: "Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologie-Unternehmen, und in der Regel legen wir unsere Absichten oder Pläne nicht dar." FoundationDB hat den Verkauf nicht kommentiert.

Stellenmarkt
  1. Java-Entwickler (m/w/d)
    BWS Consulting Group GmbH, Wolfsburg, Hannover, Dortmund
  2. Systemtechniker*in CustomerCare (m/w/d)
    Bayerisches Rotes Kreuz K.d.ö.R. Landesgeschäftsstelle, München
Detailsuche

Auf der Community-Website erklärte das Unternehmen, dass ein Download der Datenbank nicht mehr möglich ist. "Wir haben die Entscheidung getroffen, die Zielsetzung des Unternehmens weiterzuentwickeln", hieß es zur Begründung.

Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. FoundationDB hat Risikokapital in Höhe von 22,7 Millionen US-Dollar in zwei Finanzierungsrunden erhalten. Geldgeber waren SV Angel, Sutter Hill und Crunchfund.

Globale Transaktionen über jede beliebige Zahl von Schlüsseln

FoundationDB versteht sich als eine schnelle NoSQL-Datenbank, die skaliert und ACID-Transaktionen unterstützt. Dabei bietet FoundationDB globale Transaktionen über jede beliebige Zahl von Schlüsseln. Damit FoundationDB dennoch skaliert, erlaubt es die Datenbank vielen Clients, eine Transaktion ohne Locking gleichzeitig auszuführen und prüft alle Transaktionen auf Konflikte. Tritt ein Konflikt auf, muss die Transaktion nochmals begonnen werden. Die Konfliktprüfung wird dabei mit verteilten Algorithmen von Transaktionsservern durchgeführt, die FoundationDB aus den Cluster-Nodes rekrutiert. Zur Speicherung der Daten setzt FoundationDB auf eine verteilte Shared-Nothing-Architektur. Die Daten werden dabei in kleine Pakete gepackt und dann in Form mehrerer Kopien im Cluster verteilt.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25./26.08.2022, Virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

FoundationDB ist zur Nutzung auf SSDs ausgelegt. Mit der Memory-Storage-Engine können Daten zudem komplett im Speicher gehalten werden. Geschrieben wurde FoundationDB in Flow, einer Programmiersprache, die FoundationDB entwickelt hat, um asynchrone Kommunikationsprozesse mit der hohen Geschwindigkeit von C++ abwickeln zu können. Gegründet wurde FoundationDB von Nick Lavezzo, Dave Rosenthal und Dave Scherer, die zuvor für das von Adobe übernommene Unternehmen Visual Sciences gearbeitet hatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
James Webb Space Telescope
Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben

Die in der Raumfahrt verwendete Software ist manchmal kurios. Im Fall des JWST wird das ISIM mit Javascript kontrolliert und betrieben.

James Webb Space Telescope: Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben
Artikel
  1. Betrug: Wenn die Phishing-Mail wirklich von Paypal kommt
    Betrug
    Wenn die Phishing-Mail wirklich von Paypal kommt

    Die E-Mail stammt von Paypals Servern und weist auf eine unter Paypal.com einsehbare Transaktion hin. Doch hinter E-Mail und Hotline stecken Betrüger.

  2. ADAC-Test: Elektroautos als Zugmaschinen - was bringt's?
    ADAC-Test
    Elektroautos als Zugmaschinen - was bringt's?

    Der ADAC hat den Stromverbrauch von Elektroautos mit Anhängern und Fahrradgepäckträgern gemessen. Gute Noten gibt es dabei keine.

  3. Botnetz: Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff
    Botnetz
    Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff

    Für einen Kunden konnte Google den größten HTTPS-basierten DDoS-Angriff mit 46 Millionen Anfragen pro Sekunde abwehren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (MSI RTX 3090 Gaming 1.269€, Seagate Festplatte ext. 18 TB 295€) • PS5-Deals (Uncharted Legacy of Thieves 15,38€, Horzizon FW 39,99€) • HP HyperX Gaming-Maus -51% • Alternate (Kingston Fury DDR5-6000 32GB 219,90€ statt 246€) • Samsung Galaxy S22+ 5G 128 GB 839,99€ [Werbung]
    •  /