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Router-Hersteller: Cisco bekommt einen neuen Chef

Der lang erwartete Wechsel an der Spitze von Cisco ist vollzogen. Chuck Robbins aus dem Top-Management des Herstellers von Routern und Switches wird im Juli neuer Chief Executive Officer.

Artikel veröffentlicht am ,
John Chambers im Januar 2015
John Chambers im Januar 2015 (Bild: Steve Marcus/Reuters)

Cisco bekommt nach 20 Jahren einen neuen Chef. Wie der Netzwerkausrüster am 4. Mai 2015 bekanntgab, wird John Chambers, geboren am 23. August 1949, zum 26. Juli die Konzernführung abgeben. Er war seit Januar 1995 Präsident und Chief Executive Officer von Cisco. Nachfolger wird Ciscos Senior Vice President World-Wide Operations Chuck Robbins, entschied der Aufsichtsrat am 1. Mai.

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Chambers wird, wie in solchen Fällen in den USA üblich, den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen. Robbins kam 1997 zu Cisco und wurde schnell befördert.

Chambers übernahm im Januar 1995 ein Unternehmen mit einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar, das jetzt einen Umsatz von 48 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Cisco steht aber massiv unter Druck durch preiswertere Anbieter, weshalb schon lange ein Führungswechsel erwartet wurde. Die Enthüllungen über die Spionage und Überwachung des US-Geheimdienstes NSA führten dazu, dass insbesondere die chinesischen Kunden der US-Technik von Cisco misstrauten. In China hat Cisco mit Huawei und ZTE zudem starke Konkurrenten.

"Dies ist der perfekte Zeitpunkt für Chuck Robbins, um Ciscos nächster Chief Executive Officer zu werden", so Chambers. Das heutige Tempo des Wandels sei exponentiell.

Cisco übernahm in seiner Amtszeit 168 Firmen. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs von 4.000 auf über 70.000. Im Herbst 2014 hatte Cisco 6.000 Mitarbeiter entlassen. Von den Entlassungen waren acht Prozent der Beschäftigten betroffen. Der Hersteller von Routern und Switches wollte aber Neueinstellungen in den Bereichen Rechenzentren, Software, Security und Cloud vornehmen.



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gaym0r 05. Mai 2015

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