• IT-Karriere:
  • Services:

Anleihen: Apple leiht sich 5 Milliarden US-Dollar

Apple braucht trotz Barreserven in Höhe von 178 Milliarden US-Dollar Geld. Die Einnahmen sollen für Übernahmen, Aktienrückkäufe oder Dividendenzahlungen verwendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-CEO Timothy Cook im Mai 2014
Apple-CEO Timothy Cook im Mai 2014 (Bild: Chip Somodevilla/Getty Images News)

Apple will Anleihen mit einem Volumen von fünf Milliarden US-Dollar ausgeben. Das geht aus einer Mitteilung des US-Konzerns an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hervor. Demnach holt sich Apple trotz gigantischer Barreserven bereits das vierte Mal in zwei Jahren Milliarden über Anleihen in die Konzernkasse.

Stellenmarkt
  1. HOTTGENROTH & TACOS GmbH, Münsterland
  2. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Es werden bis zu fünf Tranchen mit bis zu 30 Jahren Laufzeit ausgegeben, Konsortialbanken sind die Deutsche Bank und Goldman Sachs. Insgesamt hat Apple bereits Anleihen im Wert von 32,5 Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, könnte die Preisfestlegung noch am heutigen Tag erfolgen. Die Einnahmen aus den Anleihen sollen für Übernahmen, Aktienrückkäufe, Dividendenausschüttungen, Finanzierung von Betriebskapital und Rückzahlung von Schulden verwendet werden.

Apple hatte im Januar 2015 den Quartalsgewinn um 48 Prozent auf 18 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das gab das Unternehmen am 27. Januar 2015 bekannt. Der Umsatz wuchs auf 74,6 Milliarden US-Dollar.

Apples Barreserven beliefen sich zum Ende des Quartals auf 178 Milliarden US-Dollar. Davon liegen knapp 158 Milliarden Dollar im Ausland, wo Apple durch legale Tricks kaum Steuern zahlt. Wenn der Konzern diese Beträge in die USA zurückführe, müssten Steuern in Höhe von 35 Prozent bezahlt werden.

Apple soll Milliarden US-Dollar Steuern durch Briefkastenfirmen gespart haben, die keine Mitarbeiter hatten. Diese verflochtenen Tarnfirmen haben ihren Sitz in Irland, den Niederlanden, Luxemburg oder auf den britischen Jungferninseln. Die Experten beziffern die Steuern, die Apple von 2009 bis 2012 gespart hat, auf mindestens 74 Milliarden US-Dollar, die auf Auslandsgewinne hätten gezahlt werden müssen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21€
  2. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch
  3. 26,99€
  4. 25,99€

gollumm 06. Feb 2015

Das entscheidende Wörtchen ist da bei "erscheinend".

Technikfreak 03. Feb 2015

warum virtuell?

M. 03. Feb 2015

Die Frage ist, was wär die Alternative gewesen? Als in Zypern mal die Gläubiger der...

Technikfreak 03. Feb 2015

Quatsch, nichts ist zusammengebrochen. Es wird nur versucht, eine Umverteilung...

Technikfreak 03. Feb 2015

Nein die Politik hat noch nie Arbeitsplätze geschaffen, ausser in der Verwaltung... Die...


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQV Probe gefahren

Trotz hohem Stromverbrauch kommt man mit dem EQV gut durch die Republik.

Mercedes EQV Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /