Mobilsparte: Sony streicht weitere 1.000 Stellen
Sony versucht, durch weitere Sparmaßnamen seine mobile Sparte wieder in die Gewinnzone zu bekommen. Bis Ende 2015 soll 1.000 Mitarbeitern gekündigt werden. Die Gesamtzahl der bei Sony Entlassenen soll sich dann bis Ende 2015 auf 5.000 belaufen. Dies berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Shinbun(öffnet im neuen Fenster).
Weniger Geräte
Gleichzeitig soll die Auswahl der angebotenen Tablets und Smartphones verringert werden. Zudem will Sony seine Absatzmärkte überdenken. Mit Hilfe dieser Maßnahmen erhofft sich der japanische Hersteller, bis zum Jahr 2016 seine Mobilsparte wieder in die schwarzen Zahlen bringen zu können.
Sony hatte bereits Anfang 2014 bekanntgegeben, dass weltweit 5.000 Mitarbeiter entlassen werden würden, 1.500 in Japan, 3.500 im Ausland. Grund war, dass der Hersteller in dem im März 2014 endenden Geschäftsjahr 2013 statt eines Gewinnes von 30 Milliarden Yen (224 Millionen Euro) einen Verlust von 110 Milliarden Yen (823 Millionen Euro) erwartete.
Playstation top, Smartphones flop
Im Quartalsbericht Mitte 2014 konnte Sony zwar wieder einen gestiegenen Unternehmensgewinn von 26,8 Milliarden Yen (194,6 Millionen Euro) vermelden. Allerdings geht dieser Gewinn nicht auf die Mobilsparte zurück, im Gegenteil: Bei den Smartphones und Tablets hatte Sony wieder Verluste gemacht.
Aktuell gut laufende Geschäftsfelder bei Sony sind der Verkauf der Playstation 4 und die Produktion von Filmen und Serien. Inwieweit sich die Neuausrichtung der Modelle und der Absatzmärkte auf Europa und Deutschland auswirken wird, ist noch unklar.
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