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DTTS: Viele Städte von Telekom-Umbau betroffen

Viele Städte in Nordrhein-Westfalen sind von einem Standortabbau bei der Telekom betroffen. Protestmaßnahmen gegen die Verlagerungen sind kommende Woche geplant.
/ Achim Sawall
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Telekom-Techniker (Bild: Telekom)
Telekom-Techniker Bild: Telekom

Die Konzentration der Standorte im Telekom-Innendienst trifft eine Reihe von Städten in Nordrhein-Westfalen. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) die Rheinische Post unter Berufung auf Konzernkreise. Demnach fallen in Bochum rund 120 Jobs weg, ebenso viele in Essen, 70 in Wesel, 20 in Duisburg und Wuppertal sowie 15 in Mönchengladbach und 5 in Krefeld.

Düsseldorf, Köln und Dortmund gewännen an Bedeutung, berichtet die Zeitung. Insgesamt will die Telekom künftig in Deutschland statt rund 200 Standorte in 153 Orten nur noch 23 Standorte für die Bürojobs ihres Technikdienstes betreiben.

Verdi kündigt Protest an

Die Gewerkschaft Verdi bezeichnet die Pläne zur Umorganisation der Standorte des Telekom-Technikservice (DTTS) als "vollkommen unverantwortlich". Die geplanten Standortmaßnahmen bedeuteten für die Beschäftigten und ihre Familien "einen unzumutbaren Kahlschlag, der im Ergebnis zu einem nicht nachvollziehbaren Rückzug von Arbeitsplätzen aus der Fläche führen würde", kritisierte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von DTTS, Frank Sauerland.

DTTS ist der Technikdienstleister der Telekom. Dort bieten bundesweit rund 19.000 Beschäftigte technische Serviceleistungen.

"Die geplanten Standortmaßnahmen gefährden die Qualität des technischen Kundenservice und stellen das Erreichen wichtiger Unternehmensziele wie zum Beispiel den geplanten Netzausbau der Telekom in Frage", sagte Sauerland.

Von dem Abbau, bei dem die Standorte bis Ende des Jahres 2017 von 153 auf bis zu 18 reduziert werden sollen, wären direkt und indirekt bis zu 10.000 Beschäftigte des Innendienstes betroffen. Ihnen drohten künftig deutliche längere Wegezeiten zur Arbeit, die für mehrere Tausend Beschäftigte auch mehr als ein bis zwei Stunden einfache Fahrtstrecke betragen könne.

Verdi fordert eine deutlich höhere Anzahl von Standorten. Protestmaßnahmen gegen die Verlagerungen sind kommende Woche geplant.


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