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Apple-Chef Steve Jobs pflegte Nicht-Abwerbe-Pakte mit Adobe.
Apple-Chef Steve Jobs pflegte Nicht-Abwerbe-Pakte mit Adobe. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Nicht-Abwerbe-Pakt: Apple und Google zahlen 415 Millionen Dollar an Beschäftigte

Apple-Chef Steve Jobs pflegte Nicht-Abwerbe-Pakte mit Adobe.
Apple-Chef Steve Jobs pflegte Nicht-Abwerbe-Pakte mit Adobe. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Apple, Google, Intel und Adobe müssen in einer Sammelklage mehr zahlen. Sie hatten durch ein Abkommen gegen das Abwerben von Beschäftigten die Gehälter gedrückt. Doch am Ende bleiben für die Betroffenen nur jeweils 5.000 US-Dollar.

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Apple, Google, Intel und Adobe zahlen deutlich mehr Geld, um einen möglichen milliardenschweren Rechtsstreit mit Tausenden Beschäftigten beizulegen. Der Betrag wurde von 324,5 Millionen US-Dollar auf 415 Millionen US-Dollar erhöht, wie das Wall Street Journal aus Gerichtsunterlagen berichtet.

Bei dem Verfahren geht es um Absprachen zwischen den Unternehmen aus den Jahren 2005 bis 2009, um Beschäftigte nicht gegenseitig abzuwerben. Die früheren und noch aktiven Mitarbeiter erklärten, die Absprachen hätten ihnen die Möglichkeit auf höhere Einkommen genommen. Der Sammelklage schlossen sich rund 64.000 Betroffene an und forderten eine Summe von 3 Milliarden US-Dollar.

Softwareentwickler begann die Sammelklage

Ein Softwareentwickler hatte dann im Mai 2011 eine Sammelklage gegen die Firmen eingereicht, weil die ein Kartell gebildet hätten, um durch das Abkommen gegen Abwerbungen die Personalkosten möglichst gering zu halten. Wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht hatte das US-Justizministerium ermittelt.

Die Konzerne und die Kläger handelten im April den Betrag von 324,5 Millionen US-Dollar aus, um den Streit ohne einen Prozess beizulegen. Nach Abzug der Anwaltshonorare von rund 81 Millionen US-Dollar und weiterer Kosten bliebe für jeden Klagenden nur ein Betrag von unter 4.000 US-Dollar, dies sei zu wenig, erklärte Richterin Lucy Koh, die die Einigung ablehnte.

Durch die Erhöhung könnte jeder aus der Sammelklage 5.000 US-Dollar erhalten. Mit der Zahlung ist für die Konzerne kein Schuldeingeständnis verbunden, so Intel-Sprecher Chuck Mulloy.


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MarioWario 16. Jan 2015

Wahrscheinlich sowohl als auch: Stundenlohn für die Anwaltskosten und Gerichtskosten nach...

MarioWario 16. Jan 2015

Ist wie bei dem berühmten Glühbirnen-Kartell - da ändert sich nix.

MarioWario 16. Jan 2015

Du meinst: Don't be evil (more than me) ODER let's be evil (instead of you being evil) ;-)

MarioWario 16. Jan 2015

daher ist der Betrag effektiv höher. Ich denke die Schadenshöhe wurde in diesem...



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