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Netzwerk: Cisco will nicht mehr nur "Verkäufer von Kisten" sein

Cisco will nicht mehr lediglich Router und Switches liefern. In China und Russland hat das Unternehmen jedoch mit einbrechenden Umsätzen zu kämpfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cisco-Logo im Jahr 2013
Cisco-Logo im Jahr 2013 (Bild: Kim Kyung-Hoon/ Reuters)

Im dritten Finanzquartal ist der Gewinn bei Cisco um 12 Prozent auf 2,44 Milliarden US-Dollar (47 Cent pro Aktie) gestiegen. Das hat der Netzwerkausrüster in der Nacht zum 14. Mai 2015 bekanntgegeben. Der Umsatz wuchs um fünf Prozent auf 12,1 Milliarden US-Dollar. Cisco will nicht nur Hardware anbieten, sondern dieses Kerngeschäft mit Consulting und verstärkt mit Software verbinden. "Wir haben uns als Verkäufer von Kisten zu einem Partner für die Ziele unserer Kunden entwickelt", sagte der scheidende Konzernchef John Chambers.

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Der Hersteller von Routern und Switches hatte im Jahr 2014 eine Reihe von wenig glanzvollen Quartalsberichten vorgelegt.

Mit Switches, dem größten einzelnen Geschäftsbereich des Konzerns, erreichte Cisco trotz des hohen Konkurrenzdrucks mit einer kürzlich eingeführten Produktlinie wieder eine hohe Nachfrage. Der Umsatz mit Switches stieg in dem Berichtszeitraum um 6 Prozent an. Mit Routern konnte Cisco sich um 4 Prozent steigern.

NSA-Skandal belastet weiter den chinesischen Markt

Bei der Ausrüstung von TV-Kabelnetzbetreibern steht Cisco weiter stark unter Druck von Konkurrenten wie Casa Systems und der Arris Group. Hier gab der Umsatz trotz neuer Produkte um 5 Prozent nach. Die Bestellungen von US-Netzbetreibern seien um 17 Prozent gesunken, erklärte Chambers.

Die Enthüllungen über die Spionage und Überwachung des US-Geheimdienstes NSA führten dazu, dass insbesondere die chinesischen Kunden der US-Technik von Cisco misstrauten. In China hat Cisco mit Huawei und ZTE zudem starke Konkurrenten. Der Umsatz im Wirtschaftsraum Asia-Pacific stieg um 1 Prozent, doch der Umsatz in China brach erneut um 20 Prozent ein. In Russland schrumpfte der Umsatz sogar um 41 Prozent.

Cisco hatte am 4. Mai bekanntgegeben, dass Chambers zum 26. Juli die Konzernführung abgeben werde. Er war seit Januar 1995 Präsident und Chief Executive Officer von Cisco. Nachfolger wird Ciscos Senior Vice President World-Wide Operations Chuck Robbins.



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Moe479 15. Mai 2015

welches geld, guantanamo?!?

Moe479 14. Mai 2015

... dann muss man sich mal weniger 'patriotisch' anstellen. cisco und linksys hardware...


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