Techcrunch: Entlassungen und Schließungen bei AOL

Das Internet-Medienunternehmen AOL entlässt offenbar Beschäftigte und schließt Webseiten. Die bekanntesten Titel von AOL sind Huffington Post, Techcrunch und Engadget.

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AOL (Straßenschild vor dem ehemaligen Unternehmenssitz in Sterling, Virginia)
AOL (Straßenschild vor dem ehemaligen Unternehmenssitz in Sterling, Virginia) (Bild: Joshua Roberts/Bloomberg via Getty Images)

Das Internetunternehmen AOL plant Entlassungen und die Schließung von Webseiten. Das hat das Onlinemagazin Techcrunch, das selbst zu AOL gehört, aus Unternehmenskreisen erfahren. AOL hat derzeit einen Börsenwert von 3,5 Milliarden US-Dollar. Zu AOL gehören Onlinemedien wie die Huffington Post und das IT-Magazin Engadget.

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Massenentlassungen solle es nicht geben. Doch Webseiten, die weniger gut liefen, würden geschlossen. Betroffen seien Technologie- und Lifestyle-Websites. Mit der Restrukturierung will sich das Unternehmen auf Technologie für Onlinewerbung, Inhalte und Video konzentrieren. Die Restrukturierung soll bereits in den folgenden Wochen beginnen. Dass die bekannteren Titel von den Schließungen betroffen sind, ist eher unwahrscheinlich.

AOL hat weiterhin 2,3 Millionen zahlende Nutzer. Die Medien Huffington Post, Techcrunch und Engadget zählen im Monat zusammen 200 Millionen Unique Visitors. AOL hat viel in Zukäufe für Werbetechnologie investiert. Der größte Zukauf war im Jahr 2013 Adap.tv für 418 Millionen US-Dollar.

Eine Restrukturierung bei AOL kommt nicht überraschend. Konzernchef Tim Armstrong erklärte im November 2014 bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse des Unternehmens, dass das "Asset-Portfolio um Wert und Wachstum organisiert" werde. "Alles, was vereinfacht werden kann", werde vereinfacht.

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Der US-Telekommunikationskonzern Verizon Communications hatte AOL im Januar 2015 wegen einer Übernahme oder eines Joint Ventures kontaktiert. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am 6. Januar 2015 unter Berufung auf namentlich ungenannte, informierte Personen. Der Konzern ist an der Technologie AOLs für Onlinewerbung interessiert, um darüber ein künftiges Videostreaming-Angebot zu finanzieren.

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