Geldautomaten: Wincor Nixdorf entlässt 1.100 Beschäftigte

Bei dem Hersteller von Geldautomaten Wincor Nixdorf gibt es Massenentlassungen. Neue Geldautomaten werden von den Banken kaum bestellt und die Preise fallen, wie das Unternehmen berichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Management Dashboard für Geldautomaten
Management Dashboard für Geldautomaten (Bild: Wincor Nixdorf)

Wincor Nixdorf wird 1.100 Beschäftigte entlassen. Das gab das Unternehmen aus Paderborn am 23. April 2015 bekannt. Das Unternehmen werde die Belegschaft über die kommenden drei Jahre um 12 Prozent reduzieren. Davon sind etwa 500 Mitarbeiter in Deutschland sowie jeweils 250 in weiteren europäischen Ländern betroffen. Geplant seien Freisetzungen, also Entlassungen, und die Übertragungen in Outsourcing-Arbeitsverhältnisse, das heißt an Zeitarbeitsfirmen.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d) Smart Data Services
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München
  2. Java-Entwickler (m/w/d) für Cloud-Anwendungen
    Allianz Technology SE, München, Stuttgart
Detailsuche

Zugleich gebe es eine Erhöhung des Personals auf den Gebieten Software und IT-Services in den kommenden Jahren. Zahlen zu Neueinstellungen nannte der Hersteller jedoch nicht.

Der Produzent von Geldautomaten- und Kassensystemen hat seit Jahren Probleme bei der Nachfrage für Geldautomaten, weil die Banken trotz vieler Sicherheitsprobleme kaum in neue Technik investieren. So hatten Diebe im Jahr 2014 einen Weg gefunden, Zugriff auf das CD-Laufwerk von einem Geldautomaten zu bekommen und konnten so Geld abheben. Hierbei handelte es sich um ein Gerät von NCR.

Gewinn sinkt

Der Gewinn im ersten Finanzhalbjahr sank um 31 Prozent auf 31 Millionen Euro. In Deutschland nahmen die Umsätze in den ersten sechs Monaten um 4 Prozent auf 277 Millionen Euro ab.

Golem Karrierewelt
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
  2. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    18.-20.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wesentliche Ursache sei die rückläufige Entwicklung der Hardware-Umsätze. Zudem habe es einen andauernden Preisverfall im Hardware-Geschäft gegeben. Hier werde es deutliche Kapazitätsanpassungen geben, kündigte die Firma an.

"Wir wollen die Marktpotenziale bei Software und IT-Services noch besser ausschöpfen", sagte der Vorstandsvorsitzende Eckard Heidloff. Zudem würden Akquisitionen im Software-Geschäft angestrebt. Das Geschäftsgebiet bargeldlose Bezahlverfahren solle gestärkt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jjo 24. Apr 2015

Ich frag mich, ob hier nur noch 12 Jährige sind, welche schon den Lolli am Kiosk mit EC...

theonlyone 23. Apr 2015

Das ja schon lange so. So wirklich richtig viel "internes" Wissen braucht man auch nicht...

Anonymer Nutzer 23. Apr 2015

Sei froh, dass Dich die Polizei nicht erwischt hat! Gute Hacker schaffen das in <1 min... ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elon Musk und Manchester United
Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche

Wenn Musk twittert, zittern die Anleger und nun auch Fußball-Fans. Wie sich der Milliardär endgültig ins Abseits bewegt und wie die Öffentlichkeit damit umgehen sollte.
Ein IMHO von Lennart Mühlenmeier

Elon Musk und Manchester United: Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche
Artikel
  1. Wheelhome Vikenze III-e: Winziges elektrisches Wohnmobil mit Solardach
    Wheelhome Vikenze III-e
    Winziges elektrisches Wohnmobil mit Solardach

    Wheelhome hat mit dem Vikenze III-e ein elektrisches Wohnmobil für ein bis zwei Personen vorgestellt, das sich selbst dank Solarzellen mit Strom versorgt.

  2. Urteil: Tesla darf den Autopilot weiterhin so nennen
    Urteil
    Tesla darf den Autopilot weiterhin so nennen

    Das Assistenzsystem-Paket von Tesla darf weiterhin als Autopilot bezeichnet werden. Der Versuch, dies Tesla zu verbieten, blieb vor Gericht erfolglos.

  3. Post-Quanten-Kryptografie: Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer
    Post-Quanten-Kryptografie
    Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer

    Die US-Behörde NIST standardisiert neue Public-Key-Algorithmen - um vor zukünftigen Quantencomputern sicher zu sein.
    Eine Analyse von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar bei Amazon & Co. • MSI Geburtstags-Rabatte • Neuer Saturn-Flyer • Game of Thrones reduziert • MindStar (MSI RTX 3070 599€) • Günstig wie nie: MSI 32" WHD 175 Hz 549€, Zotac RTX 3080 12GB 829€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /