
An der Zusammenarbeit zwischen Suse und dem Opensuse-Projekt solle sich nichts ändern, sagt Jeff Hawn, Chef von Attachmate. Der neue Besitzer der Linux-Sparte von Novell will es als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen.
HTC und Samsung, beide Hersteller von Android-Smartphones, haben einen Lizenzvertrag mit Intellectual Ventures geschlossen, der ihnen Zugriff auf IVs Portfolio von über 30.000 Patenten gibt. Die Vereinbarung soll vermutlich den Schutz vor Patentklagen verbessern.

Novell hat ein Übernahmeangebot über 2,2 Milliarden US-Dollar von dem Softwareunternehmen Attachmate angenommen. Einen Teil der Urheberrechte Novells übernimmt zudem ein von Microsoft angeführtes Konsortium von Technologieunternehmen.

Mit Move und Kinect sind die Möglichkeiten der Bewegungssteuerung noch nicht ausgeschöpft, die Unternehmen forschen weiter. Sony Computer Entertainment hat nun ein Patent eingereicht, das unter anderem Ultraschall zur Erfassung des Spielers verwendet.
Google wehrt sich gegen Vorwürfe von Oracle, Code aus Java für Android kopiert zu haben. Oracle habe in den als Beweis vorgelegten Codebeispielen signifikante Teile verändert und gelöscht.
Motorola hat wie zu erwarten war Klage gegen Microsoft wegen der Verletzung diverser Patente eingereicht. Zuvor hatte Microsoft Motorola wegen Patentverletzungen durch dessen Android-Smartphones verklagt.

Apple hat die Patentrechtsklage von Motorola nicht lange unbeantwortet gelassen. Der Smartphone-Hersteller soll Apples Schutzrechte auf Multitouch verletzt haben.

Microsoft hat den 3D-Chipdesigner Canesta gekauft, der im Jahr 2002 mit seiner Laserlichttastatur bekanntwurde. Der Chipsatz des Unternehmens wurde zuletzt in einer neuen 3D-Entfernungsbildkamera von Optex verwendet, die die Erkennung von Handbewegungen zur Kontrolle eines Displays oder Fernsehers erlaubt.

Proview will Beweise dafür haben, dass die Marke iPad dem taiwanischen Auftragshersteller gehört. Proview ist in finanziellen Schwierigkeiten und will darum Apple auf Schadensersatz verklagen.

Oracle hat weitere Beweismittel in seiner Klage gegen Google eingereicht. Darunter sind Codebeispiele, die belegen sollen, dass etwa ein Drittel der Android-APIs direkt von den Java-APIs stammt, auf die Oracle ein Copyright besitzt.
Das Hamburger Landgericht hat in einem Verfahren um den Schadenersatz für den illegalen Upload zweier älterer Musikstücke entschieden, dass pro Titel 15 Euro angemessen sind, wenn nicht mehr als 100 Downloads erfolgten.

In Japan stellt Sony die Produktion von tragbaren Kassettengeräten der Marke "Walkman" ein - nicht aber in Deutschland. Wie das Unternehmen erklärte, sollen die Geräte auf jeden Fall noch im Jahr 2011 angeboten werden. Ob es auch neue Modelle gibt, ist jedoch noch nicht bekannt.
Der Sicherheitsspezialist Gemalto hat Google, HTC, Motorola und Samsung wegen Android verklagt. Die Unternehmen sollen Patente von Gemalto verletzen.

Im Streit um den insolventen Chipkonzern Qimonda hat sich das Management in den USA jetzt mit dem Insolvenzverwalter geeinigt. Infineon dürfte davon wenig profitieren.
Unter Führung von Google haben sich die von Interval, der Firma von Microsoft-Gründer Paul Allen, verklagten Unternehmen zusammengeschlossen. Sie weisen die Klage wegen Patentverletzung zurück, wobei es um grundlegende Internettechniken geht.
Motorola hat eine weitere Klage gegen Apple eingereicht, diesmal mit dem Ziel, elf von Apples Patenten für ungültig erklären zu lassen. Darunter sind Patente, die Apple in Klagen gegen HTC wegen Android angeführt hat.
Die meisten Festplatten verfügen über Sensoren, die die Datenspeicher vor Schäden durch Erschütterungen schützen sollen. Zwei Entwickler von IBM wollen die Sensoren künftig für die Erdbebenregistrierung einsetzen. Die von ihnen gesammelten Daten sollen zur Koordination von Rettungsmaßnahmen dienen.

Microsoft hat ein Patent für Videokompression mit GPU-Unterstützung anerkannt bekommen. Beim US-Patentamt eingereicht worden war es bereits im Jahr 2004.
Chemiker der Universität Vanderbilt haben eine neue Klasse von Flüssigkristallen entdeckt, mit denen sich möglicherweise schneller schaltende LCDs bauen lassen, die zudem mit geringerer Spannung auskommen.
Microsoft hat alte Patente von Palmsource, der Firma, die hinter dem PalmOS steckt, lizenziert. Damit ist die Firma aus Redmond besser gegen Patentstreitigkeiten bei Smartphones gewappnet.
Das seit Jahren im Geheimen verhandelte Anti-Piraterie-Abkommen Acta liegt nach Abschluss der letzten Verhandlungsrunde in Japan nun in einer fast endgültigen Fassung vor. Die noch verbliebenen Unstimmigkeiten sollen zwischen den Verhandlungsparteien per E-Mail geklärt werden.
Der Klagereigen unter den Herstellern von Mobiltelefonen beziehungsweise mobilen Betriebssystemen geht weiter. Diesmal hat Motorola Klage gegen Apple eingereicht: wegen Patentverletzungen.
Google hat Oracles Patentklage wegen Android in allen Punkten zurückgewiesen. Doch Googles Antwort geht über das übliche Maß hinaus.
Microsoft hat den Smartphone-Hersteller Motorola verklagt. Nach Ansicht des Unternehmens verletzen die Android-Smartphones von Motorola neun Patente von Microsoft.
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat sich im Streit um ein Patent auf XML auf die Seite von Microsoft geschlagen. Microsoft will erreichen, dass sich Patente leichter für ungültig erklären lassen.

Ein Finanzinvestor, der für einen Teil von Novell bietet, ist offenbar aus der Auktion ausgestiegen. Platinum Equity war der Preis zu hoch.

Wi-Lan sieht sich in seiner Patentklage gegen 18 große IT-Unternehmen durch eine erste Entscheidung von US-Richter John Ward bestätigt. Wi-Lan wirft unter anderem Intel, HP, Broadcom, Dell und Apple vor, mit ihren Bluetooth-Produkten Patente zu verletzen.
Das Open Invention Network (OIN) hat mit Mozilla einen neuen prominenten Lizenznehmer. Das von IBM, Novell, Philips, Red Hat und Sony ins Leben gerufene Unternehmen soll Linux mit Patenten fördern.

Ericsson sucht mit einer neuen Klage die Konfrontation mit der WLAN-Herstellerbranche. Der schwedische Konzern verklagte Hersteller wegen Verletzung seiner Patente.

Version 9.0 des Postscript-Interpreters Ghostscript verwendet Freetype für die Darstellung von Schriftarten. Zusätzlich kann das Farbmanagement auf ICC-Profile zugreifen und Color-Management-Module (CMMs) von Drittanbietern verwenden.

Bei der Klage von Oracle gegen Google wegen der Verwendung von Java in Android ist Microsoft der lachende Dritte. Solche Auseinandersetzungen zeigten, dass das Smartphone-Betriebssystem nicht "frei" sei.
VMware verhandelt über den Kauf von Novells Linuxgeschäft, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Menschen. Damit würde Opensuse und Suse Linux Enterprise an VMware gehen.

Ein Anbieter für WLAN-Ortspositionierung fühlt sich von Google geschädigt. Der Internetkonzern habe dafür gesorgt, dass Skyhook-Wireless-Technik von Motorolas Android-Handys fliegt. Der Vorwurf lautet, Google werde seinem Anspruch der Offenheit nicht mehr gerecht.

Sony arbeitet an einem externen Adapter, mit dem Spiele für die Playstation 2 auch auf der jetzt erhältlichen Version der Konsole laufen sollen. Das Kästchen enthält die Prozessoren für Grafik und Audio, den Rest erledigt die PS3.
Der Streit zwischen NetApp und Sun um Patentverletzungen wird beigelegt. NetApp einigte sich mit seinem langjährigen Partner Oracle, der Sun mittlerweile übernommen hat.
Zum wiederholten Mal ist ein aktueller Vertragstext für das geplante internationale Anti-Piraterie-Abkommen Acta durchgesickert. Das von Knowledge Economy International (KEI) veröffentlichte Dokument zeigt weiterhin große Differenzen unter den Verhandlungspartnern.
Microsoft-Gründer Paul Allen hat mit seiner Firma Interval Licensing einige große Internetkonzerne wegen Patentverletzungen verklagt, darunter Google, Apple und Facebook. Dabei geht es um grundlegende Internettechniken.

Auch über den 31. Dezember 2015 hinaus kann die Videokompression AVC/H.264 (MPEG-4 Part 10) für frei zugängliche Internetvideos kostenlos genutzt werden, kündigte die MPEG LA an. Bislang galt die Regelung nur zeitlich begrenzt.
HTC hat gegenüber dem zuständigen Gericht Apples Klage wegen Patentverletzungen durch HTCs Android-Smartphones zurückgewiesen. Die von Apple angeführten Patente seien weitgehend ungültig, so HTC.

Lexmark will mit einer Klage in den USA verhindern, dass andere Hersteller Tonerkartuschen für seine Laserdrucker anbieten können. Der Konzern fordert ein Importverbot und Schadensersatzzahlungen.

Das US-Patentamt hat Apple zwei Designpatente rund um das iPhone erteilt. Das eine Designpatent beschreibt die Displaysperre, das andere die iPhone-Bildschirmtastatur. Letztere vergrößert die ausgewählte Taste, um die Bedienung zu vereinfachen.

Canon hat in den USA ein Patent für eine Blitzfernauslösung per Funk eingereicht. Sender und Empfänger befinden sich bei dieser Lösung in der Kamera und im Blitzgerät. Bislang konnte eine Blitzauslösung per Funk nur mit externem Zubehör von Drittherstellern realisiert werden.
Sprachen wie Java und C# sind gefährlich, denn sie wurden von einem Unternehmen entwickelt, das eine Vielzahl von Patenten an der Technik hält, meint der technische Direktor des Software Freedom Law Center, Bradley Kuhn.
Für Java-Erfinder James Gosling kommt die Klage von Oracle gegen Google wegen Java nicht überraschend.
Nvidia zahlt künftig Lizenzgebühren an Rambus, um dessen Patente auf diverse Speichertechnologien nutzen zu können. Damit wendet Nvidia zumindest ein Importverbot für seine Produkte ab. Der Streit selbst wird aber nicht beigelegt.

Oracle hat Google wegen dessen Verwendung von Java im Smartphonebetriebssystem Android verklagt. Java ist integraler Bestandteil von Android.
VirnetX hat Patentklagen gegen Aastra, Apple, Cisco und NEC eingereicht. Zuvor konnte sich das Unternehmen mit Microsoft in einem Vergleich einigen und bekam 200 Millionen US-Dollar.

Laut einer Börsenpflichtmitteilung des Unternehmens hat sich Apple die Exklusivrechte an der Technologie des Unternehmens Liquidmetal gesichert. Die kalifornische Firma ist ein Spezialist für Metalllegierungen mit einer losen Gitterstruktur, was bisweilen auch als flüssiges Metall bezeichnet wird.

Ein Patent enthüllt neue Details über Kinect. Die Bewegungssteuerung von Microsoft kann Gebärdensprache in Wörter übersetzen. Ob es dieses Feature in die finale Hardwareversion schafft, ist allerdings fraglich.
Microsoft und Salesforce.com legen den von Microsoft mit einer Klage angezettelten Patentstreit außergerichtlich bei. Salesforce.com bezahlt für die Nutzung von Microsofts Patenten.