Novell-Übernahme

Suse wird nicht verkauft

In einem Interview mit Opensuse-Community-Manager Jos Poortvliet bekräftigt Attachmate-CEO Jeff Hawn, seine Firma wolle Suse als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen und ausbauen. Einem Verkauf von Novells Linux-Sparte nach der Übernahme erteilte Hawn eine deutliche Absage.

Artikel veröffentlicht am ,
Novell-Übernahme: Suse wird nicht verkauft

In einem Interview mit Novell-Mitarbeiter Jos Poortvliet hat Jeff Hawn, CEO bei dem künftigen Novell-Besitzer Attachmate, nochmals bekräftigt, seine Firma wolle Suse als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen und ausbauen. Das Opensuse-Projekt sei ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses des Suse-Portfolios und soll deshalb weiter unterstützt werden.

Intensive Pflege eines gesunden Geschäfts

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler Backend Java Online-Games (m/w/d)
    BALLY WULFF Games & Entertainment GmbH, Berlin-Tempelhof
  2. Informatiker / Fachinformatiker / MTLA als Anwendungsbetreuer (m/w/d) für medizinische Applikationen ... (m/w/d)
    Limbach Gruppe SE, Heidelberg
Detailsuche

Auf die direkte Frage, ob Attachmate die Linux-Sparte verkaufen wolle, wiederholte Hawn: "Lassen Sie mich deutlich sagen: Wir wollen unsere Anstrengungen darin bündeln, Suse zu einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Unternehmenssparte zu machen. Dazu gehört auch eine starke Opensuse-Gemeinschaft. Suse ist ein gesundes, wachsendes und dynamisches Geschäft und wir werden es weiterhin intensiv pflegen."

Hawn bekräftigte damit auch die geplante Unterstützung der Opensuse-Community. Auf die Frage, ob die mögliche Gründung einer Opensuse-Stiftung die finanzielle Unterstützung des Opensuse-Projekts durch seine Firma beeinträchtigen würde, sagte Hawn, man wolle nach der offiziellen Übernahme aktiv mit der Gemeinschaft über dieses komplexe Thema sprechen.

Hawn äußerte sich auch zu den Bedenken, Attachmate sei bislang noch nicht als Open-Source-Firma bekannt: Attachmate habe technologiebegeisterte Mitarbeiter und Ingenieure, die seit längerer Zeit quelloffene Software einsetzten und sich auch an der Open-Source-Bewegung beteiligten. Die Firma sei also mit Open-Source - vor allem Linux - vertraut und erkenne dessen Bedeutung.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.08.2022, virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Attachmate folge den Wünschen seiner Kunden, die die Open Platforms Solutions der Firma Novell einsetzen und weiterhin einsetzen wollen. Als neuer Besitzer wolle man die bisherige erfolgreiche Sparte weiter fördern, so Hawn.

Suse als prominentes Markenzeichen

Vor allem Suse soll nach der endgültigen Übernahme von Novell im Januar 2011 als eigene Sparte auf gleicher Höhe wie die Attachmate- und NetIQ-Sparten weitergeführt werden. Damit soll Suse den Fokus und die Flexibilität erhalten, die es brauche, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sagte Hawn. Man wolle Produkte wie Suse Linux Enterprise Server seinen Kunden auch künftig in hoher Qualität anbieten.

Das unter Novell als "Open Platforms Solutions" bekannte Portfolio will Attachmate in der Suse-Sparte vereinen. Dazu werden die entsprechenden Ressourcen, die Infrastruktur und die Mitarbeiter in dem sogenannten Business-Unit vereint. Mit dem Namen Suse will Attachmate für ein prominenteres Markenzeichen sorgen, sagte Hawn in dem Interview.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bastel-Rechner
Mit dem Raspberry Pi auf einem Bildschirm zeichnen

Wir zeigen, wie auf einem 10,6-Zoll-Farbdisplay, angeschlossen an der GPIO-Leiste eines Raspberry Pi, gezeichnet werden kann. Programmiert wird in C#.
Eine Anleitung von Michael Bröde

Bastel-Rechner: Mit dem Raspberry Pi auf einem Bildschirm zeichnen
Artikel
  1. Geleaktes One Outlook ausprobiert: Wie Outlook Web, nur besser
    Geleaktes One Outlook ausprobiert
    Wie Outlook Web, nur besser

    Endlich wird das schreckliche Mail-Programm in Windows 10 und 11 ersetzt. One Outlook ist zudem mehr, als nur Outlook im Browser.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

  2. Elektroauto: Cadillac Lyriq wird teurer und kann wieder bestellt werden
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq wird teurer und kann wieder bestellt werden

    Das Elektroauto Cadillac Lyriq kann nach Angaben von General Motors bald wieder bestellt werden. Die Preise wurden teilweise angehoben.

  3. Milliarden-Übernahme: Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter
    Milliarden-Übernahme  
    Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter

    Mit Blick auf die Zählung von Spam-Konten bei Twitter hat Elon Musk gefragt, ob die mehr als 200 Millionen Twitter-Nutzer angerufen worden seien.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /