Abo
  • Services:

Novell

EU-Kommission wird Patentverkauf vermutlich nicht prüfen

Die zuständige EU-Kommission sieht keinen Grund, den Verkauf der 882 Patente durch Novell an das CPTN-Konsortium infrage zu stellen. Das schreibt Kommissar Joaquín Almunia in einer E-Mail an die Europaabgeordnete Emma McClarkin.

Artikel veröffentlicht am ,
Novell: EU-Kommission wird Patentverkauf vermutlich nicht prüfen

Der EU-Kommissar Joaquín Almunia hält es nach seinem gegenwärtigen Informationsstand für unwahrscheinlich, dass der Verkauf von 882 Patenten von Novell an das CPTN-Konsortium gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstößt. Er beantwortet in einer E-Mail eine schriftliche Anfrage der konservativen Abgeordneten Emma McClarkin aus Großbritannien, die sie bereits am 20. Dezember 2010 einreichte.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Köln

McClarkin hatte sich besorgt geäußert, dass Microsoft damit seinen "Einfluss gegenüber seinen Konkurrenten weiter ausweiten würde." Dem CPTN-Konsortium gehören neben Microsoft auch Apple, EMC und Oracle an. Die Mitglieder des Konsortiums wurden erst bekannt, als das Bundeskartellamt dies öffentlich mitteilte. Mittlerweile hat die CPTN den Antrag dort zurückgezogen, um die Übernahme von Novell durch Attachmate nicht zu gefährden.

OSI und FSE gegen Patentverkauf

Ende des Jahres hatte sich die Open Source Initiative (OSI) in einem offenen Brief an das Bundeskartellamt gewendet und den Verkauf der Novell-Patente als ernste Bedrohung für den weiteren Einsatz durch Unternehmen, Regierungen und Verwaltungen, in Bildung und Forschung sowie bei gemeinnützigen Organisationen eingestuft. Die beteiligten Unternehmen hätten eine lange Geschichte, die belege, dass sie Open Source ablehnten und den Wert von Open Source falsch darstellten.

In einem gemeinsamen Brief mit der Free Software Foundation an das US-Justizministerium forderten sie dazu auf, den Verkauf der Patente zu verhindern. In dem Brief äußern sie ihre Befürchtungen, dass die neuen Eigentümer die Patente vor allem gegen Open-Source-Projekte einsetzen könnten.

Novell bestätigt in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht, dass der Verkauf der Patente bis zur Übernahme von Novell abgeschlossen sein werde. Mittlerweile sind etwa zwei Drittel der Patente bereits in den Besitz des Konsortiums übergegangen. Um welche Patente es sich genau handelt, ist immer noch nicht bekannt, sie sollen aus den Bereichen Netzwerktechnik und Sicherheit stammen. Novell hatte aber bestätigt, dass es seine Unix-Patente behalten will. Diese würden dann an Novell-Käufer Attachmate gehen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  4. 4,99€

Anonymer Nutzer 21. Jan 2011

Die Jahre des deutschen weitgehend korruptionsfreien Rechtsstaates sind laengst vorbei...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /