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Intellectual Ventures: HTC und Samsung rüsten sich mit Patenten

HTC und Samsung , beide Hersteller von Android -Smartphones, haben einen Lizenzvertrag mit Intellectual Ventures geschlossen, der ihnen Zugriff auf IVs Portfolio von über 30.000 Patenten gibt. Die Vereinbarung soll vermutlich den Schutz vor Patentklagen verbessern.
/ Jens Ihlenfeld
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Erst Samsung, jetzt HTC: Beide Unternehmen haben eine langfristige Vereinbarung mit Intellectual Ventures geschlossen, um Zugriff auf deren Patentportfolio zu erhalten. Dieses umfasst mehr als 30.000 Patente in unterschiedlichen Bereichen.

Was genau mit der Vereinbarung beabsichtigt wird, wird nicht kommuniziert. HTC gibt aber an, mit der Lizenzierung von IVs Patenten solle das Risiko, wegen Patentverletzungen verfolgt zu werden, verringert werden.

Die zeitlich nah beieinanderliegenden Ankündigungen – Samsung hatte in der vergangenen Woche den Lizenzvertrag mit IV publik gemacht – lassen vermuten, dass HTC und Samsung damit auf die zahlreichen Klagen im Smartphonebereich reagieren. Unter anderem war HTC wegen seines Android-Smartphones von Apple verklagt worden.

Intellectual Ventures wurde im Jahr 2000 von Nathan Myhrvold und Edward Jung gegründet. Myhrvold war zuvor Technikchef bei Microsoft und ist heute CEO von IV, Jung war für Microsoft als Chefarchitekt tätig und beriet die Unternehmensführung. Das Unternehmen hat laut Times(öffnet im neuen Fenster) rund fünf Milliarden US-Dollar an Kapital von großen Unternehmen wie Intel, Sony, Apple, Nokia und Microsoft eingesammelt, um den Aufbau des eigenen Patentportfolios zu finanzieren. Zudem entwickelt das Unternehmen eigene Technologien, um diese zu patentieren. Rund 450 Patente meldet IV so jährlich selbst an.


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