Zwei Drittel seiner Lebenszeit als Glibc-Maintainer seien einfach genug, schreibt Roland McGrath, der seinen Posten offiziell aufgibt. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, er werde einfach nicht mehr gebraucht.
Microsoft macht mehrere Funktionen von Visual Studio für die Nutzung mit Arduino-Boards quelloffen. Mit dem Editor Visual Studio Code sollen Entwickler etwa Codevervollständigungen oder Intellisense nutzen können.
Eric Anholt arbeitet für Broadcom eigentlich an der freien Treiberunterstützung des Raspberry Pi. Anholt hat mit VC5 nun aber einen neuen Gallium-Grafiktreiber für Broadcoms V3D 3.3 veröffentlicht, der bisher nur in SoCs für Set-Top-Boxen genutzt wird.
Mit Railcar veröffentlicht Oracle auf Github eine Rust-Implementierung des OCI-Runtime-Spec. Crashcart ist ein Microcontainer Debugging Tool. Orcale bietet damit Alternativen zu den Diensten von Docker oder CoreOS.
Der Streamingdienst Hulu tritt der Aomedia bei und will den freien Videocodec AV1 unterstützen. Hulu dient vor allem in den USA als Alternative zum klassischen Kabel-TV, da die Fernsehanbieter ihre Inhalte darüber anbieten.
Kurz nach der Übernahme von Gitter setzt der Code-Hostingdienst Gitlab sein Versprechen um und macht den Community-Chat zu Open-Source-Software. Gitter bietet Integrationen für verschiedene Dienste wie Github, Bitbucket natürlich auch Gitlab.
Vor allem in Sachen Sicherheit legt das neue Kubernetes 1.7 nach. Darüber hinaus haben die Entwickler der Container-Orchestrierung Verbesserungen für Stateful Sets und Daemon Sets vorgenommen.
Die Linux-Unterstützung für die Thunderbolt-Security ist zwar noch nicht fertig, ein Red-Hat-Angestellter hält aber schon jetzt wenig von der Technik. Denn ein sinnvolles UI-Design, das Nutzer wirklich schützt, ist damit kaum umsetzbar.
Mit den neuen Steuerprogrammen BFQ und Kyber soll Linux 4.12 Datenträgerzugriffe besser koordinieren. Zudem bringt der neue Kernel Treiber AMDs Vega-Grafikchips, und Raspberry-Pi-Besitzer können jetzt Sound über HDMI ausgeben. Zudem gibt es besseren USB-C-Support.
Der AMD-Angestellte Qiang Yu hat das Lima-Projekt wiederbelebt und Arbeiten an einem freien Linux-Grafiktreiber für ARMs Mali-GPUs neu aufgenommen. Der Code wird dabei aber nicht mehr verwendet.
Mit Pop OS präsentiert das Unternehmen System 76, der beliebte Hersteller von Hardware mit vorinstalliertem Linux, eine eigene Ubuntu-basierte Distribution, deren Desktop dem Benutzer nicht "im Weg sein soll".
Ein Hardware-Bug ist auch nur so etwas wie ein Software-Bug, hat sich das Team gedacht, das den sogenannten Albtraum-Bug in Skylake-CPUs gefunden hat. Am Ende blieben wenige Zeilen Assembler und das Warten auf den Bugfix von Intel.
In seinem Blog hat Systemd-Entwickler Lennart Poettering zwei neue Systemd-Werkzeuge vorgestellt: Mkosi und Casync. Während Entwickler mit Mkosi OS-Images generieren, hilft Casync beim Verteilen derselben.
Mit seinem wie üblich wenig diplomatischen Feingefühl machte Kernel-Chefhacker Linus Torvalds auf der Kernel-Mailingliste deutlich, was er von dem auf Sicherheit fokussierten Projekt Grsecurity hält: reichlich wenig.
Nach Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft gibt nun auch Sony seine intern genutzte Bibliothek für Deep-Learning frei. Das Projekt NNabla nutzt eine Kombination aus C++ und Python und läuft auf Windows und Linux.
Eigentlich wollte der bekannte schwedische Curl-Entwickler Daniel Stenberg zu einer Mozilla-Konferenz nach San Francisco aufbrechen, doch das ging diesmal gründlich schief. Stenberg ist die Einreise schon in Europa verweigert worden.
Noch immer warten einige Jolla-Unterstützer auf die Rückzahlungen für ihre nie gelieferten Jolla-Tablets. Nun steht eine Rückzahlstrategie an, die mit den Einnahmen aus Jollas Lizenzgeschäften korrespondieren soll.
Hyperkonvergenz verspricht Einfachheit dank eines Alles-in-einem-Ansatzes. Red Hat bringt dafür nun eine integrierte, softwaredefinierte Rechen- und Speicherplattform auf den Markt.
Prozessoren der Intel-Generationen Kaby Lake und Skylake (X) können Probleme beim Hyperthreading bekommen. Das Debian-Projekt beschreibt die Fehler als "Alptraum". Betroffen sind neben Linux auch Windows und vielleicht einige Macbook Pro.
Der NPM-Dienst hat vor zwei Wochen Passwörter von Entwicklern zurückgezogen. Jetzt ist klar warum: Ein Hacker konnte schwache Passwörter sammeln und hätte damit wohl die Hälfte des Node-Paket-Systems sowie sehr prominente Pakete infiltrieren können.
Das neuen Komprimierungsverfahren Brotli setzt Google künftig auch für seine Werbeformate ein. Vor allem mobile Webseiten sollten damit deutlich schneller Laden und der Wechsel spart Google mehrere Terabyte Traffic pro Tag.
Sieben Exploits für Fehler im Stack-Management: Qualys hat eine Sicherheitslücke für Linux veröffentlicht, mit der lokale Angreifer erweiterte Rechte bekommen können. Die Stack-Guards-Funktion schützt nicht vor dem Angriff.
Das Angebot Container-as-a-Service von Suse ist verfügbar. Diese Plattform soll Kunden die Anwendungsentwicklung und Nutzung von und mit Containern deutlich vereinfachen. Grundlage der Plattform ist das Open-Source-Projekt Kubic.
Die Entwickler des freien Audiocodecs Opus wollen die Bitrate senken und dennoch eine gute Audioqualität bieten. In der aktuellen Version 1.2 von Opus weist Musik und Sprache mit einer Bitrate von 48 KBit/s oder deutlich weniger noch eine ordentliche Qualität auf.
Mit Firefox Focus bietet Mozilla einen speziellen Browser, der vor Tracking schützt. Den Browser, der in Deutschland Klar heißt, gibt es nun für Android. Nutzer können damit schnell Seiten besuchen und die angefallenen Daten direkt wieder löschen.
Anwender von Googles freiem Machine-Learning-Framework Tensorflow können künftig auf eine API zur Objekterkennung in Bildern zugreifen. Google nutzt die Technik intern für Streetview oder auch für die Nest Cam.
Nach 26 Monaten Entwicklung ist Debian 9 alias Stretch erschienen. Das Projekt widmet die Veröffentlichung seinem verstorbenen Gründer. Die Version 9 ersetzt unter anderem MySQL, bringt den Firefox-Browser zurück und verbessert die Sicherheit des Systems.
Mit dem Open-Source-Werkzeug Bullet von Yahoo sollen Daten schon untersucht werden können, während diese in Echtzeit gestreamt werden. Für eine Big-Data-Analyse müssen die Daten damit nicht mehr aggregiert werden.
Dank Kollaborationen an einer offenen Geodaten-Anwendung erzielt eine Katastrophenschutzorganisation der Weltbank eine theoretische Kapitalrendite von 200 Prozent. Das zeigt die Ersparnis bei konsequenter Nutzung von Open-Source-Software.
Mazda hat eine Sicherheitslücke im eigenen In-Car-Entertainment-System nach drei Jahren geschlossen. Der Autobauer sieht darin kein Problem, Angriffe auf kritische Komponenten seien nicht möglich. Ein vor kurzem erschienenes Update soll das Problem beheben.
Der Community-Nachfolger von Ubuntu Touch für Smartphones erhält ein erstes Update. Das Team arbeitet außerdem erfolgreich an dem Halium-Projekt, das als gemeinsame Basis unter anderem für KDE Plasma Mobile dient.
Tails wagt den Schritt und beendet wie angekündigt die 32-Bit-Unterstützung. Ansonsten hat das Projektteam vor allem an der Nutzerfreundlichkeit des Betriebssystems gearbeitet.
Der Umbau für die Multi-Prozess-Architektur im Firefox-Browser ist mit der aktuellen Version 54 komplett. Das Team hat zudem die Unterstützung für Webextensions ausgebaut und verbessert die Nutzung der freien Medienformate Webm/VP8 und VP9.
Die Software-Entwicklung mit der Plattform Github und darauf aufbauenden Diensten ist mittlerweile Standard. Die beteiligten Firmen schaffen es deshalb auch ohne viel PR-Arbeit, die IT-Industrie nebenbei umzukrempeln.
Tor will Nutzer besser gegen Angriffe durch Javascript, Fingerprinting und Tracking schützen. Der Tor-Browser in der Version 7.0 kommt daher erstmals mit Multiprozess-Architektur, Windows-Nutzer müssen sich allerdings noch gedulden.
Nach einiger Verwirrung zu Beginn des Jahres und einer Schonfrist für Nutzer soll Anfang Juli auch das alte Skype für Linux eingestellt werden. Als Ersatz dient die neue Version auf Basis von Webtechniken.
Die aktuell angebotenen Daily Builds der kommenden Ubuntu-Version 17.10 haben inzwischen Canonicals Unity-Desktop entfernt und installieren standardmäßig den Gnome-Desktop.
Die Continuous-Delivery-Plattform Spinnaker ist von Google in Version 1.0 veröffentlicht worden. Neu mit dabei ist das Kommandozeilen-Werkzeug Halyard, mit dem die Plattform eingerichtet, verwaltet und aktualisiert werden kann.
Das Unix-Betriebssystem OpenBSD gilt als besonders sicher und stabil. Microsoft erkennt dessen Potential und macht es für Azure verfügbar. Dazu kooperiert das Unternehmen mit dem deutschen Firewall-Hersteller Esdenera.
Ist ein Verstoß gegen die GNU GPL nicht nur eine Urheberrechtsverletzung, sondern auch eine Vertragsverletzung? Ein Gericht in den USA hat eine Klage unter diesem Aspekt zugelassen und wird sich mit dieser Frage beschäftigen.
Ein Kreisverkehr durch Deutschland oder die Niederlande, mehrere Vorschläge für Großbritannien - das US-Unternehmen Hyperloop One hat neun Entwürfe für Hyperloop-Trassen in Europa vorgestellt. Sie treten in einem Wettbewerb an gegen Konzepte von anderen Kontinenten.
In der nächsten Version, 2.10, von Wine werden auch einige wichtige Funktionen für die Integration in Android veröffentlicht. Eine App von Wine-Sponsor Crossover gibt es bereits, sie ist aber noch in der Alpha-Phase - und läuft nur auf Geräten mit x86-Prozessoren.
Der Adblocker-Anbieter Eyeo muss sich im Streit mit Axel Springer einmal weniger vor Gericht verantworten. Allerdings wurden zum Teil hohe Geldauflagen verhängt.
Ein Intel-Angestellter hat erste Patches zur HDR-Unterstützung in den Linux-Grafiktreibern veröffentlicht. Bis zur vollen Nutzbarkeit von HDR wird es wohl aber noch einige Zeit dauern.
Als erster Hersteller eines großen Industriekonsortiums will Toyota seine Flotte mit Infotainment-Systemen auf Basis von Automotive Grade Linux (AGL) ausstatten. AGL ist ein Open-Source-Projekt der Linux Foundation mit mehr als 100 Mitgliedern.
Nachdem das für Java 9 geplante Modulsystem mit dem Codenamen Jigsaw in einer ersten Abstimmung abgelehnt worden ist, soll die Veröffentlichung von Java 9 weiter verschoben werden. Damit will man sich für alle möglichen Entwicklungen wappnen.
Für das aktuelle Qt 5.9 hat das Entwicklerteam seine eigenen Werkzeuge überarbeitet. Das soll die Langzeitpflege des Frameworks vereinfachen. Qt 5.9 verbessert zudem die 3D-Funktionen und verkleinert den Binärcode.
Mit dem Portable Native Client (PNaCL) wollte Google die Ausführung nativer Anwendungen im Chrome-Browser ermöglichen. Diese Aufgabe übernimmt nun aber der Webassembly-Standard, weshalb der PNaCL-Support aus dem Browser entfernt werden soll.
Die aktuelle Version 8 von Node.js enthält die neuen Compiler der Javascript-Engine V8. Für Experimentierfreudige gibt es eine neue API für native Addons und Node 8 wird bis Ende 2019 unterstützt. Dabei soll es auch V8-Updates geben.