Abo
  • IT-Karriere:

Firefox 52 ESR: Tor-Browser 7.0 kommt mit Sandboxing für Linux und MacOS

Tor will Nutzer besser gegen Angriffe durch Javascript, Fingerprinting und Tracking schützen. Der Tor-Browser in der Version 7.0 kommt daher erstmals mit Multiprozess-Architektur, Windows-Nutzer müssen sich allerdings noch gedulden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Tor-Browser ist ein bisschen sicherer geworden.
Der Tor-Browser ist ein bisschen sicherer geworden. (Bild: David Bates/Golem.de)

Das Tor-Projekt hat eine neue Version des Tor-Browser-Bundles vorgestellt, die Nutzern mehr Sicherheit durch Sandboxing garantieren soll. Die erste stabile Version in der Release-Reihe 7.0 setzt dabei auf Firefox 52 in der Longterm-Support-Version (ESR).

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt am Main
  2. afb Application Services AG, München

In der aktuellen Version wurde erstmals der Multiprozess-Modus (E10S) von Mozillas Firefox implementiert. Dabei wird zum Beispiel das für die Ausführung der grafischen Benutzeroberfläche von Firefox benötigte Javascript in einem anderen Prozess ausgeführt als Javascript-Inhalte auf Webseiten. Es ist jedoch empfehlenswert, Javascript bei der Nutzung des Tor-Browsers komplett zu deaktivieren, weil das Fingerprinting von Nutzern damit deutlich vereinfacht wird. Zu beachten ist, dass der Sandboxing-Modus im Tor-Browser mit der Version 7.0 bislang erst auf Linux-Betriebssystemen und unter MacOS läuft. Windows-Nutzer müssen sich noch etwas gedulden.

Patches gegen Fingerprinting und Tracking

Fingerprinting und Tracking von Nutzern soll durch mehrere neue Techniken erschwert werden. Cookies, View-Source-Requests und die Berechtigungs-API sollen künftig nur noch von der aufgerufenen First-Party-URL ausgelesen werden können, um Tracking zu unterbinden. Außerdem gibt es Patches für WEbGL2, Webaudio und die Touch-API, um Fingerprinting zu erschweren.

Der neue Tor-Browser hat etwas höhere Anforderungen an die Hardware. Nach Auskunft des Projekts werden Prozessoren ohne SSE2-Unterstützung künftig nicht mehr unterstützt. SSE2 wurde von Intel mit dem Pentium 4 eingeführt. Das Projekt weist außerdem darauf hin, dass Mozilla die Unterstützung für Alsa unter Linux gestrichen hat. Linux-Nutzer, die Sound hören wollen, benötigen demnach Pulseaudio.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,94€
  2. 2,99€
  3. (-56%) 19,99€
  4. 33,95€

tsp 14. Jun 2017

Naja - TOR bietet einen gewissen Grad an Metadatenanonymisierung. Wenn man das Ernst...


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

    •  /