NNabla: Sony gibt Deep-Learning-Bibliothek frei

Nach Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft gibt nun auch Sony seine intern genutzte Bibliothek für Deep-Learning frei. Das Projekt NNabla nutzt eine Kombination aus C++ und Python und läuft auf Windows und Linux.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine antike Harfe, griechisch Nabla, dient als Namensgeber für den Nabla-Oberator, der in der Tensoranalysis genutzt wird.
Eine antike Harfe, griechisch Nabla, dient als Namensgeber für den Nabla-Oberator, der in der Tensoranalysis genutzt wird. (Bild: Artur Rydzewski, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Der Sony-Konzern hat seine eigene Bibliothek für neurale Netzwerke, NNabla genannt, als Open Source auf der Plattform Github veröffentlicht. Laut der Ankündigung im Blog des Projektes helfe NNabla bei der Forschung, Entwicklung und dem produktiven Einsatz des sogenannten Deep-Learning, eines speziellen Teilbereichs des maschinellen Lernens. Laufen soll NNabla laut Sony "überall", das umfasse Desktop-PC, HPC-Cluster, Embedded-Geräte und Produktiv-Server.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist* with focus on Data Engineering
    SCHOTT AG, Mainz
  2. Spezialist Prozessmanagement Warenfluss (m/w/d)
    Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn
Detailsuche

Intern arbeite das zuständige Entwickler-Team von Sony bereits seit 2010 an derartigen Techniken. Der nun verfügbare Code sei die dritte Generation dieser Arbeiten an dem von Sony intern genutzten Deep-Learning-Framework. NNabla bietet darüber hinaus augenscheinlich ähnliche Funktionen, wie diese auch von anderen, ebenfalls von großen IT-Unternehmen unterstützten Projekten in diesem Bereich geboten werden.

So ist der Kern von NNabla in modernem C++-Code verfasst. Darauf kann aber auch über ein Python-API zugegriffen werden. Unterstützt wird außerdem die Verwendung von Nvidias CUDA-Framework, so dass die entsprechenden Deep-Learning-Modelle mit Hilfe der Verwendung von Grafikkarten beschleunigt werden können.

Das Projekt lasse sich zudem plattformübergreifend einsetzen. Getestet worden sei NNabla unter Linux mit Ubuntu 16.04 LTS sowie unter Windows 8 und 10. Der C++-Code lasse sich ebenso auf Embedded-Geräten einsetzen. Ähnliche Details bieten auch die Frameworks CNTK von Microsoft, Tensorflow von Google oder auch Caffe2 von Facebook. Der Code von NNabla steht unter der Apache-2-Lizenz zum Download bereit. Eine ausführliche Beschreibung für das Projekt steht in der Dokumentation zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /