Abo
  • Services:

Geodaten: Open Source spart öffentlichen Institutionen Geld

Dank Kollaborationen an einer offenen Geodaten-Anwendung erzielt eine Katastrophenschutzorganisation der Weltbank eine theoretische Kapitalrendite von 200 Prozent. Das zeigt die Ersparnis bei konsequenter Nutzung von Open-Source-Software.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Anwendung der Weltbank wird unter anderem im Welternährungsprogramm der UN genutzt.
Die Anwendung der Weltbank wird unter anderem im Welternährungsprogramm der UN genutzt. (Bild: The World Bank/CC-BY 3.0 IGO)

Die Weltbank betreibt gemeinsam mit vielen weiteren staatlichen Partnern und supranationalen Organisationen wie der EU, den UN oder den Rotkreuz- und Rothalbmond-Organisationen eine Art globalen Katastrophenschutz: die GFDRR. Die Verwendung von Open-Source-Software habe der GFDRR in einem bestimmten Fall eine theoretische Kapitalrendite (Return on Investement, ROI) von 200 Prozent eingbebracht, schreibt die Weltbank in ihrem Opendata-Blog.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Nürnberg, Rheinbach
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Dieser Wert ist aber natürlich nicht als tatsächliche Rendite, also Reingewinn zu verstehen, sondern eher als wörtliche Auslegung des englischen Begriffs ROI. So heißt es in der Untersuchung der Opendata-Initiative der GFDRR, dass bei Investitionen zwischen 1 und 1,5 Millionen US-Dollar eine Software im Wert von rund 3 Millionen US-Dollar entstanden sei, da die gesamten Investitionskosten auch von anderen Kooperationspartnern getragen worden seien.

Mindestens der genannte Gesamtwert hätte wohl von der Organisation in den Aufbau einer proprietären Lösung investiert werden müssen. Allerdings fehlen in dieser Betrachtung auch noch völlig die wiederverwendeten externen Open-Source-Bestandteile. Die Gesamtinvestition für ein proprietäres Analogon hätten also wohl noch höher ausfallen müssen.

In der Untersuchung vermutet die Organisation außerdem, dass die Kosten für die Lizenzierung und Konfiguration einer kommerziell bereits verfügbaren Anwendung noch höher ausgefallen wären. Diese Kosten hätten zudem für jede weitere Installation aufgebracht werden müssen. Insbesondere Letzteres ist bei dem Open-Source-Ansatz natürlich nicht notwendig, und die Anwendung kann an weitere interessierte Organisationen verteilt werden, was eventuell wiederum die Kooperation vertiefen und die Kosten für alle senken könnte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-8%) 54,99€
  2. 49,86€
  3. 29,95€

mnementh 19. Jun 2017

Also, die belebte Natur hat sich durch evolutionäre Kräfte sehr auf Effizienz hin...

bark 19. Jun 2017

In dem Bericht wird die Vermutung angestellt dass es so sein könnte. Aber wisse es nicht...

bark 19. Jun 2017

Kein Problem installiere dir windows 98, 2000, Millennium oder co und es läuft wunderbar...

deadeye 18. Jun 2017

Wir ändern das einfach. Die Bauern bekommen ihre Felder kostenlos. Unternehmen, die...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
    Verschlüsselung
    Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

    VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
    2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
    3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

    Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
    Flugzeugabsturz
    Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

    Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

    1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
    2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
    3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

      •  /