Container-Orchestrierung: Kubernetes 1.7 stärkt Sicherheit und Stateful Sets

Vor allem in Sachen Sicherheit legt das neue Kubernetes 1.7 nach. Darüber hinaus haben die Entwickler der Container-Orchestrierung Verbesserungen für Stateful Sets und Daemon Sets vorgenommen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin
Container müssen gesteuert werden, dafür sorgt Kubernetes.
Container müssen gesteuert werden, dafür sorgt Kubernetes. (Bild: US Coast Guard Academy/Public Domain)

Für die aktuelle Version 1.7 verändern die Entwickler der Container-Orchestrierung Kubernetes einige Dinge an der Sicherheit der Anwendung. So gilt das Network Policy API nun als stabil. Die Schnittstelle ermöglicht es Nutzern, Regeln für die Kommunikation zwischen Pods und Nodes zu definieren und zu verwalten.

Stellenmarkt
  1. Support-Specialist (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Hamburg
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) First-Level-Support
    MVZ Labor Münster Hafenweg GmbH, Münster
Detailsuche

Der Node Authorizer und das Admission Control Plugin beschneiden den Zugriff von Kubelets auf Secrets, Pods und andere Objekte basierend auf dem Node. Zugleich gibt es erste Ansätze, Secrets und andere Etcd-Ressourcen zu verschlüsseln. TLS-Client- und -Server-Zertifkate lassen sich nun beim TLS-Bootstraping von Kubelets rotieren, die Audit-Logs des API-Servers besser an eigene Bedürfnisse anpassen.

Einfacher Umgang mit Stateful Sets

Zustandsorientierte Anwendungen (Stateful Sets) lassen sich nun einfacher aktualisieren, die Ankündigung nennt Kafka, Zookeeper und Etcd als Beispiele. Kubernetes 1.7 ermöglicht zudem verschiedene Update-Strategien, was Rolling Updates einschließt. Leistungsgewinne ergeben sich, weil Stateful Sets nun auch ein schnelles Skalieren und Starten von Anwendungen beherrschen, die keine Anordnungen aus der Pod-Management-Policy benötigen.

Zudem lassen sich nun lokale Storage Volumes über PVC- und PV-Schnittstellen und über Storage Classes und Stateful Sets nutzen. Das war eine häufige Forderung für zustandsorientierte Anwendungen, die Technologie steckt aber noch in der Alpha-Phase. Für Daemon Sets gibt es zudem neuerdings intelligente Rollback- und History-Fähigkeiten. Nicht zuletzt stellte das neue Storage OS Volume Plugin clusterweit hochverfügbare persistente Volumes aus lokalem oder zugewiesenem Storage bereit.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    01./02.06.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Neue APIs in ein laufendes Cluster einzufügen ist dank API Aggregation nun einfacher, das Container Runtime Interface (CRI) erhält dank eines neuen RPC-Calls Metriken von einem Container. Weitere Änderungen und Neuerungen, aber auch Informationen zu ausrangierten Features, liefert die Ankündigung der neuen Version 1.7. Die neue Version steht auf Github zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Strange New Worlds Folge 1 bis 3
Star Trek - The Latest Generation

Strange New Worlds kehrt zu episodenhaften Geschichten zurück und will damit Star-Trek-Fans alter Schule abholen. Das gelingt mit Bravour. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Oliver Nickel

Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest Generation
Artikel
  1. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

  2. Flowcamper: Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt
    Flowcamper
    Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt

    Das elektrische Wohnmobil Frieda Volt basiert auf einem umgebauten Volkswagen T5 oder T6 und ist mit einem 72-kWh-Akku ausgerüstet.

  3. Katastrophenschutz: Cell Broadcast funktioniert nur auf jedem fünften Handy
    Katastrophenschutz
    Cell Broadcast funktioniert nur auf jedem fünften Handy

    Der bundesweite Test zur Versendung von Warn-SMS soll verschoben werden. Zu wenig Geräte können die Technik bislang einsetzen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Borderlands 3 gratis • CW: Top-Rabatte auf PC-Komponenten • Inno3D RTX 3070 614€ • Crucial P5 Plus 2 TB 229,99€ • Preis-Tipp: Kingston NV1 2 TB 129,90€ • AVM FRITZ!Repeater 1200 AX 69€ • MindStar (u. a. Palit RTX 3050 339€) • MMOGA (u. a. Total War Warhammer 3 29,49€) [Werbung]
    •  /