Hot Chips Statt auf fest verdrahtete ASICs, wie Googles TPU, setzt Microsoft für sein Azure-Cloud-Geschäft auf flexiblere FPGAs. Mit diesen sollen künftig Machine-Learning-Modelle beschleunigt werden, um "Echtzeit-KI" bereitzustellen.
Mit einer eigenen App lässt sich ein Raspberry Pi komfortabel mit dem Smartphone bedienen. Doch wie aufwendig ist es für einen Java-Anfänger, ein solches Android-Programm selbst zu schreiben?
134Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis
Update Ein Mitglied der technischen Führung von Node.js verstößt gegen die eigenen Verhaltensregeln und es gibt keinerlei Konsequenzen. Teile des Gremiums treten deshalb unmittelbar zurück und führende Community-Mitglieder fordern neue Regeln.
Der geplante Lizenzwechsel von OpenSSL kommt langsam voran. Das Projekt kündigt auch erste Konsequenzen für Code an, dessen Urheber dem Wechsel nicht zustimmen. Der Code wird entfernt und künftig reimplementiert.
Mit ANS steht eine moderne Alternative zur Huffman-Kodierung bereit. Google will die Technik in dem Videocodec AV1 nutzen und hat ein Patent dafür eingereicht. Der Erfinder von ANS fühlt sich allerdings übergangen.
Raspbian basiert nun mehr auf der aktuellen Debian-Version 9. Das Betriebssystem-Update für den Raspberry Pi schließt eine Sicherheitslücke des Funkchips. Ansonsten ändert sich für den Nutzer wenig.
Die Entwicklung der Java Enterprise Edition will Oracle an eine Open-Source-Community abgeben. Kandidaten könnten die Apache oder Eclipse Foundation sein. Gerüchte über einen Rückzug aus der Technik gibt es schon länger, Oracle will zunächst aber an Java EE festhalten.
Mit einem Geräte-SDK für die Alexa-Cloud-Dienste, soll Amazons smarter Assistent schnell auf neuer Hardware aufgesetzt werden. Das Open-Source-SDK richtet sich aber nicht nur an Hobby-Bastler, sondern vor allem Hersteller, von denen auch schon einige damit Erfahrungen gesammelt haben.
Android-Entwickler können sich über einen neuen Compiler von Google freuen, der die Kompilierzeit verringern sowie die Binärdateien verkleinern soll. Facebook arbeitet bereits an einem ähnlichen Bytecode-Optimierer.
Einem Medienbericht zufolge hat das MongoDB-Unternehmen damit begonnen, an die Börse zu gehen. Entsprechende Formulare seien bei der Börsenaufsicht eingereicht worden. Die Geschäfte umfassen Dienstleistungen zur gleichnamigen Datenbank und Cloudhosting.
Das Machine-Learning-Team von Google will diesen Bereich der Informatik einfacher zugänglich machen und hat Deeplearn.js erstellt. Die Javascript-Bibliothek läuft komplett im Browser und benötigt kein Backend.
Cloudbasierte IoT-Dienste können für die Nutzer zum Problem werden. Das zeigt ein Vorfall bei Gardena, der für etliche Kunden gerade in der Urlaubszeit sehr ärgerlich sein könnte.
Nach jahrelanger Arbeit an dem 64-Bit-Build des Firefox, ist dieser künftig der Standard für alle Windows-Nutzer mit 64-Bit-System. Mit einer Migration bestehender Installationen will Hersteller Mozilla aber noch warten.
Im Streit über die Blockade von Anzeigen im Netz hat eine US-Firma einen neuen Hebel gefunden. Der Vorgang erinnert an den Rechtsstreit zwischen Eyeo und dem Axel-Springer-Verlag.
Microsoft hat .Net Core 2.0 veröffentlicht. Das plattformübergreifende Open-Source-Projekt soll in der aktuellen Version vor allem Portierungen von dem alten .Net Framework erleichtern. Die verbesserte Linux-Unterstützung sollte Entwicklern ebenfalls helfen.
Offenbar optimiert AMD seinen alten OpenGL-Stack kaum noch. Das legt zumindest ein Medienbericht nahe, der die OpenGL-Leistung des freien Linux-Treibers mit Vega-GPUs teils deutlich vor der proprietären Konkurrenz sieht.
Die künftigen persistenten NVDIMM-Speichermodule wie 3D-XPoint werden durch herkömmliche Dateisysteme ausgebremst. Nova für Linux will hingegen Zugriffe auf den neuen Speicher optimieren.
Update Unter Linux treten beim Kompilieren auf AM4-Mainboards mit Ryzen-Prozessoren Fehler auf. AMD hat das Problem jetzt bestätigt und arbeitet mit Entwicklern und Anwendern zusammen, um das Problem zu lösen.
Update Der Online-Service von Onedrive scheint seit dem Morgen des 11. August 2017 nicht erreichbar zu sein. Bisher gibt es noch keine Details. Golem.de hat bei Microsoft nachgefragt. Die Desktop-App ist offenbar nicht betroffen.
In der neuen Ausgabe 55 des Browsers Firefox haben Mozilla-Entwickler das Virtual-Reality-Framework WebVR integriert. Zudem sollen Flash-Inhalte nur noch dann angezeigt werden, wenn Anwender sie explizit aktivieren.
Eine spezielle Ausgabe der Cloud-Speicherplattform Nextcloud bekommt Funktionen für den Einsatz in Schulen und Universitäten, darunter ein Dashboard mit Kalender. Außerdem ist die freie Lernplattform Moodle integriert worden.
Mozilla stellt einen experimentellen Dienst zum einfachen Tausch großer Dateien vor: Send legt eine Datei verschlüsselt auf einem AWS-Server ab, die anderen per Link zur Verfügung gestellt wird. Noch ist Send aber nicht perfekt.
Schweizer Uhren und jetzt Schweizer Computer: Der Mini-PC Prime 3 kann auch in einem Gehäuse aus Gold konfiguriert werden. Der anspruchsvolle Kunde kann den Powerknopf mit einem Edelstein zieren lassen - oder statt Windows Linux bestellen.
Der Streit zwischen den Entwicklern der Grsecurity-Patches und der Open-Source-Community eskaliert: Das Unternehmen hinter den Sicherheitspatches will den renommierten Open-Source-Entwickler Bruce Perens wegen Verleumdung und Kreditgefährdung verklagen.
Das US-Unternehmen Hyperloop One hat weitere Tests in seiner luftleeren Röhre bei Las Vegas durchgeführt. Erstmals kam dabei auch der Prototyp einer Hyperloop-Kapsel zum Einsatz.
Die für Oktober 2017 geplante Version 17.10 der Linux-Distribution Ubuntu wird mit dem Linux-Kernel 4.13 ausgeliefert, der sich aktuell in der Testphase befindet. Außerdem soll die GNU Compiler Collection in Version 7 Standard werden.
Stratis heißt die geplante Datenträgerverwaltung, die Red Hat in Eigenregie entwickeln will. Sie soll langfristig ähnliche Funktionen bieten wie das Dateisystem Btrfs, dessen Entwicklung Red Hat jüngst aufgab. Eine erste Version soll im kommenden Fedora 28 integriert werden.
Der Linux-Distributor Red Hat wird das Dateisystem Btrfs nach einer jahrelangen Vorschauphase nicht offiziell unterstützen. Diese Entscheidung zeigt auch die großen Strategie-Unterschiede zu den Konkurrenten Suse und Ubuntu-Sponsor Canonical.
Sensoren und anwendungsspezifische Prozessoren sind häufig per I2C oder SPI angebunden. Der Linux-Kernel soll nun den Nachfolger-Standard I3C unterstützen, was von erfahrenen Embedded-Entwicklern umgesetzt wird.
Die Sicherheit von Desktop-Umgebungen unter Linux könnte besser sein. Der Sicherheitsforscher und Google-Angestellte Matthew Garrett stellt deshalb Verteidigungsstrategien vor. Deren vollständige Umsetzung wird aber wohl noch Jahre dauern.
Die Betaphase für das Windows Subsystem für Linux (WSL) ist offiziell beendet. Mit dem Fall Creators Update von Windows 10, das ist im Herbst erscheint, soll WSL dann als stabiles Werkzeug für Entwickler zur Verfügung stehen.
Ab Oktober nutzt Ubuntu statt Unity den Gnome-Desktop. Das Gnome-Team freut sich zwar darüber, äußert aber auch Sorgen um die Nutzer. Darüber hinaus sind bei Ubuntu-Sponsor Canonical noch viele Fragen zu dem geplanten Übergang offen.
Große Open-Source-Projekte werden immer mehr von Unternehmen und deren Angestellten betreut. Wie die Diskussionen um das Java-Modulsystem Jigsaw zeigt, können die Projekte trotz aller Regeln dabei leicht zum Spielball von Konzerninteressen werden.
Der Mitbegründer des Gnome-Projekts Federico Mena Quintero ist nicht mehr besonders überzeugt von der Sprache C und empfiehlt aus eigener Erfahrung stattdessen Rust - vor allem für Parser.
Was auf dem Server seit einigen Jahren genutzt wird, will Fedora auch für den Desktop: atomare Updates für das Basissystem und darauf aufsetzend einfache und schnelle App-Updates. Das sorgt aber für technische Probleme und Konflikte im Team.
Die Arduino-Gründergruppe um Massimo Banzi übernimmt die Führung der Arduino AG. Damit sollte ein langjähriger Open-Source-Krimi endlich ein Ende finden.
Das wohl wichtigste Prinzip der Gnome-Community ist freie Software. Das umfasst aber viel mehr als nur Code und Programmieren, sagt Designer Allan Day - allen voran, an Nutzer zu denken und harte Entscheidungen zu treffen
Nach Google, IBM und Docker tritt Microsoft der CNCF bei und setzt damit ein weiteres Zeichen für seinen Fokus auf Open Source. Das Unternehmen bringt gleichtzeitig Azure-Container-Instanzen heraus.
Mit der aktuellen Version Leap 42.3 rückt die Linux-Distribution des Opensuse-Projektes noch näher an die Enterprise-Distribution von Suse. Das zuständige Team betont vor allem den zuverlässigen Einsatz in Server-Umgebungen.
Das Reproducible-Builds-Projekt der Linux-Distribution Debian meldet neue Erfolgszahlen. Demnach lassen sich auf bestimmten Plattformen bereits 94 Prozent der Pakete reproduzierbar bauen.
Mit dem kommenden Android O sollen alle Systemaufrufe von Apps mit Seccomp gefiltert werden, um mögliche Angriffe zu verhindern. Noch sind diese Filter allerdings recht großzügig ausgelegt, wie eine erste Erklärung dazu zeigt.
Schnell gewinnt: Bei der zweiten Hyperloop Pod Challenge von SpaceX geht es um die Geschwindigkeit der Hyperloop-Kapseln. Das Team Warr aus München hat die Kapsel vorgestellt, mit der es den Wettbewerb im August gewinnen will.
Offenbar ist die als Samba Cry bekanntgewordenen Lücke immer noch ein lohnendes Ziel für Angreifer. Jetzt gibt es eine weitere Malware, die diese Lücken ausnutzen will. Die Malware zielt offenbar auf verwundbare NAS ab.
Linux 4.13 geht in die Testphase. Viele Änderungen in dieser Ausgabe des Linux-Kernels betreffen diverse Dateisysteme und bislang noch nicht erhältliche Grafikchips. Das Windows Management Instrumentation bekommt im Kernel seinen eigenen Bus.
Lennart Poettering hat die aktuelle Systemd-Version 234 angekündigt. Die Werkzeugsammlung will künftig Meson als Buildsystem verwenden, daneben gibt es Erweiterungen für Unit-Files und einige neue Optionen für Systemd-networkd.
Offenbar will Symantec seinen Geschäftsbereich rund um das Ausstellen von Zertifikaten loswerden. Im März hatte Google für den Chrome-Browser einen sehr harten Umgang mit Zertifikaten von Symantec angekündigt.
Die aktuelle Version 26 von Fedora ist erschienen. Die Linux-Distribution besiegelt das Ende der MP3-Patente, bringt ein neues Partitionierungswerkzeug im Installer und unterstützt offiziell auch den Lxqt-Desktop. Für den Server experimentiert das Team mit einer modularen Basis.
Dem Qubes-Projekt fehlt es zwar generell noch an passender Hardware, die das sichere Betriebssystem auf eine verlässliche Basis stellt. Aber sollte diese je auftauchen, bringen neu eingeführte Zertifizierungen den Nutzern mehr Klarheit.
Wer mit den Vorabversionen des Fall Creators Update von Windows 10 arbeitet, kann neben Suse Linux nun auch Ubuntu direkt aus dem Windows Store installieren. Die Installation soll damit einfacher werden.