Abo
  • Services:

AVS Device SDK: Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

Mit einem Geräte-SDK für die Alexa-Cloud-Dienste, soll Amazons smarter Assistent schnell auf neuer Hardware aufgesetzt werden. Das Open-Source-SDK richtet sich aber nicht nur an Hobby-Bastler, sondern vor allem Hersteller, von denen auch schon einige damit Erfahrungen gesammelt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Alexa soll auf möglichst viele Geräte, das AVS Device SDK soll dabei helfen.
Alexa soll auf möglichst viele Geräte, das AVS Device SDK soll dabei helfen. (Bild: Amazon)

Der Alexa Voice Service (AVS) von Amazon ermöglicht es Entwicklern, per API auf den Cloud-Dienst zuzugreifen, der eine einfache Sprachsteuerung für Hardware ermöglicht. Die Technik für den smarten Assistenten von Amazon erweitert das Unternehmen nun um ein Geräte-SDK, das als Open Source Software unter der Apache-Lizenz auf Github zur Verfügung steht und bereits Client-Software für die AVS-API enthält.

Stellenmarkt
  1. datango Beteiligungs GmbH, Kaarst
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Das AVS-Device-SDK richtet sich vor allem an kommerzielle Gerätehersteller, die möglichst schnell und einfach die entsprechende Software zur Nutzung von Alexa auf ihrer Hardware umsetzen wollen. Getestet hat Amazon das SDK eigenen Angaben zufolge bereits in Kooperation mit dem Startup Senic, das eine smarte Lampe mit dem digitalen Assistenten herstellt.

Das SDK besteht aus verschiedenen C++-Bibliotheken, die modular aufgebaut sind und verschiedene Aufgaben erfüllen. Dazu gehört etwa das Verarbeiten des Audiostreams, der durch die Nutzer erzeugt wird, die Kommunikation mit AVS selbst, oder sogenannte Capability Agents. Letztere dienen als Abstraktion für die Fähigkeiten des Alexa-Clouddienstes und ermöglichen unter anderem die Interaktion mit der Spracherkennung und -Synthese, mit Benachrichtigungen oder auch mit den Alexa Skills. Ebenso enthält das SDK Technik, um leicht ein anderes Wort als Alexa zur Aktivierung festzulegen.

Auf Github steht eine ausführliche Erklärung bereit, wie das AVS-Device-SDK auf einem Raspberry Pi installiert werden kann, was auch das Installieren diverser Abhängigkeiten umfasst. Eine ähnliche Anleitung gibt es auch etwas allgemeiner gefasst für generische Linux-Varianten. Das System sollte also auch im Prinzip auf mehr oder weniger beliebigen Embedded-Geräten funktionieren, auf denen Linux mit entsprechenden Ressourcen läuft. Hardware-Hersteller sollten damit einen relativ großen Freiraum haben, um Alexa in ihre neuen oder bereits bestehenden Produkte integrieren zu können.



Meistgelesen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. täglich neue Deals bei Alternate.de

bernd71 21. Aug 2017

Dein Leseverständnis ist das Problem. Der Tip besagt das die SDK Tests! mit der...


Folgen Sie uns
       


Vampyr - Fazit

Vampyr überzeugt uns relativ schnell im Test. Nach einer Weile flacht die Blutsaugerei aber wegen langweiliger Gespräche und Probleme mit der Kameraführung ab.

Vampyr - Fazit Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

    •  /