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Linux 4.13 geht in die Testphase.
Linux 4.13 geht in die Testphase. (Bild: Ville Miettinen/CC-BY 2.0)

Betriebssysteme: Linux 4.13 optimiert Dateizugriffe

Linux 4.13 geht in die Testphase.
Linux 4.13 geht in die Testphase. (Bild: Ville Miettinen/CC-BY 2.0)

Linux 4.13 geht in die Testphase. Viele Änderungen in dieser Ausgabe des Linux-Kernels betreffen diverse Dateisysteme und bislang noch nicht erhältliche Grafikchips. Das Windows Management Instrumentation bekommt im Kernel seinen eigenen Bus.

Die integrierte Grafikeinheit in AMDs mobilem Prozessor Raven Ridge gehört ebenso dazu wie dessen Grafikchip mit dem Codenamen Vega: Der Code für die Unterstützung dieser Hardware macht den größten Teil der eingereichten Änderungen für Linux 4.13 aus. Aber auch Intels Prozessoren der nächsten Generation mit den Namen Coffee Lake und Cannon Lake erhalten Patches. Das bereits als Treiber integrierte Windows Management Instrumentation (WMI) bekommt seinen eigenen Bus. Die nächste Ausgabe des Linux-Kernels geht jetzt in die normalerweise sechs Wochen andauernde Testphase.

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Wie üblich machten den Großteil des eingereichten Codes die Header-Dateien des freien Treibers für Grafikkarten von AMD (AMDGPU) aus, schreibt Linus Torvalds in der E-Mail, mit der die Einreichungen für Linux 4.13 beendet werden.

Was der ordentlichen Unterstützung für Vega aber immer noch fehlt, ist AMDs DC-Code (Display Core), dessen Aufnahme nach wie vor von der Linux-Community verweigert wird. Nur damit lassen sich HDMI-Audio, Kernel-gesteuerte Bildschirmauflösungen und überhaupt die Ausgabe auf dem Bildschirm realisieren. In der Beschreibung des jetzt eingereichten Codes fehlt weiterhin jeglicher Hinweis, ob und wann das geschehen wird. Nebenbei wurden einige Funktionen im Treiber verbessert, etwa im Direct Rendering Manager (DRM).

Stereoskopie für Nvidia

Der Treiber für Intels Grafikeinheiten bekommt größtenteils nur kleine Korrekturen für aktuelle Chips, aber auch Code für die kommenden Prozessoren Coffee Lake, die in den nächsten Monaten erwartet werden. Auch die Grafikeinheit des für Ultrabooks und 2-in-1-Geräten gedachten Prozessors Cannon Lake bekommt unterstützenden Code.

Wer es braucht, darf sich über die Unterstützung von stereoskopischem 3D im freien Treiber Nouveau für neuere Grafikchips von Nvidia freuen. Um die Unterstützung für die Vulkan-API zu verbessern, erhält der DRM-Kern die Möglichkeit, die Aktivitäten zwischen GPU und Anwendungen zu synchronisieren. Zudem wurde der VC4-Treiber für das Raspberry Pi um einige Funktionen erweitert.

Speicher und Dateisysteme 

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Steffo 17. Jul 2017

Mir fällt auf, dass diese Kernel-Log-Artikel immer etwas später veröffentlicht werden als...

Themenstart

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