Hyperloop Pod Competition: Team Warr stellt neue Hyperloop-Kapsel vor
Das Team Warr(öffnet im neuen Fenster) von der Technischen Universität (TU) München hat einen neuen Pod für die zweite Hyperloop Pod Competition(öffnet im neuen Fenster) des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX vorgestellt. Ziel des neuen Wettbewerbs ist, eine möglichst schnelle Kapsel zu bauen.

Die 70 Kilogramm schwere Kapsel von Warr hat einen 50 Kilowatt starken Elektroantrieb, der sie auf eine Höchstgeschwindigkeit von 350 Kilometern pro Stunde beschleunigen soll. Ein pneumatisches System soll dafür sorgen, dass die Kraft gut auf die Schiene übertragen wird. Bei einem normalen Fahrzeug erzeugt die Aerodynamik den Anpressdruck, die Hyperloop-Kapseln sind aber in einer Vakuumröhre unterwegs.
Hyperloop nutzt Magnetschwebetechnik
Hyperloop ist ein Transportmittel, dessen Konzept von SpaceX-Chef Elon Musk stammt . Der Hyperloop bewegt sich in einer weitgehend luftleeren Röhre, er nutzt Magnetschwebetechnik – so sind Luftwiderstand und Reibung stark reduziert. Dadurch soll der Hyperloop rund 1.200 Kilometer in der Stunde zurücklegen.

Musk selbst setzt das Konzept nicht um. SpaceX veranstaltet aber die Hyperloop Pod Competition, bei der es um die Kapseln geht. Den ersten Wettbewerb hatte SpaceX 2015 ausgeschrieben . Dabei ging es zunächst nur um das Design .
Warr-Kapsel schaffte es als einzige durch die Röhre
Im zweiten Teil des Wettbewerbs bauten die besten Teams eine ihre Kapsel und ließen diese durch eine von SpaceX gebaute, 1,25 Kilometer lange Röhre fahren. Dabei war die Kapsel der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (Warr) die einzige, die die komplette Distanz durch die Röhre schaffte. Die Kapseln der Gegner blieben liegen.

Allerdings waren die Kapseln nicht sehr schnell. Die schnellste war die der Münchener: Sie erreichte eine Geschwindigkeit von knapp 100 Kilometern pro Stunde. In der nächsten Hyperloop Pod Competition, die vom 25. bis zum 27. August in Hawthorne im US-Bundesstaat Kalifornien stattfindet, sollen die Kapseln deutlich schneller unterwegs sein.
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