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Nicht schön, aber selbst programmiert: eine eigene App für die Steuerung eines Raspberry Pi
Nicht schön, aber selbst programmiert: eine eigene App für die Steuerung eines Raspberry Pi (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Android-App für Raspberry programmieren: werGoogelnKann (kann auch Java)

Nicht schön, aber selbst programmiert: eine eigene App für die Steuerung eines Raspberry Pi
Nicht schön, aber selbst programmiert: eine eigene App für die Steuerung eines Raspberry Pi (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Mit einer eigenen App lässt sich ein Raspberry Pi komfortabel mit dem Smartphone bedienen. Doch wie aufwendig ist es für einen Java-Anfänger, ein solches Android-Programm selbst zu schreiben?
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

Was in den 90er Jahren die eigene Homepage war, lässt sich inzwischen auf Apps übertragen. Wer als Unternehmen etwas auf sich hält, scheint kaum daran vorbeizukommen, für die Nutzer auch ein eigenes Smartphone-Programm anzubieten. Sei es, um vernetzte Produkte zu steuern, oder auch nur, um gezielter Informationen über Produkte und Veranstaltungen anbieten zu können, als es über eine Website möglich ist. Doch wozu sollte man sich als Privatperson eine App programmieren? Das wollten wir einmal anhand einer eigenen App ausprobieren.

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Denn es gibt dafür durchaus sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Beispielsweise, wenn man einen Raspberry Pi benutzt, um damit angeschlossene Geräte zu steuern. Das smarte Zuhause macht schließlich erst dann richtig Spaß, wenn man es mit dem Handy von der Couch aus bedienen kann.

Eigene Apps haben viele Vorteile

Im konkreten Fall wollten wir die Funktionen, über die ein Raspberry Pi zur Bewässerung eines Gartens verfügt, in die App übertragen. Wie praktisch das sein kann, zeigt das im vergangenen Jahr auf den Markt gekommene Smart Garden System von Gardena. Dort lassen sich mit Hilfe des Handys Bewässerungspläne erstellen oder die Bewässerung zeitabhängig starten.

  • Von der Startseite der App wird auf die verschiedenen Aktivitäten verwiesen. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zwar lässt sich die eigene App auch komplett fest kodieren, doch manchmal ist es praktisch, Parameter in der App selbst ändern zu können. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit der eigenen App lassen sich maßgeschneidert die Funktionen des Raspberry Pi ansteuern. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit Checkboxen und Zahlenfeldern lassen sich Eingabefunktionen vereinfachen. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die App wandelt die Bildschirmeingaben in einen Kommandozeilenbefehl mit mehreren Parametern um. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Von der Startseite der App wird auf die verschiedenen Aktivitäten verwiesen. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Ebenfalls hilfreich und weniger aufwendig ist es, bestimmte Befehle, die beispielsweise per SMS oder die Befehlszeile an den Raspberry geschickt werden, über eine App mit komfortabler Benutzeroberfläche zu versenden. Das hat viele Vorteile. Zum einen geht es schneller, vorinstallierte Befehle zu verschicken, zum anderen muss man dazu nicht eigens seinen Rechner hochfahren und ein SSH-Terminal öffnen. Zum anderen lässt sich die App auf mehreren Handys installieren, so dass auch Personen ohne technische Vorkenntnisse die Funktionen nutzen können. Darüber hinaus lässt sich in Kombination mit Bash-Skripten die Steuerung deutlich komfortabler einrichten, als es über einen SSH-Client wie Juice möglich wäre.

Ein einfaches Programm geht recht schnell

Zuerst die gute Nachricht: Es ist relativ einfach, mit einem Programm wie Android Studio eine App anzulegen und auf verschiedenen Seiten Buttons mit festen SSH- oder SMS-Befehlen zu hinterlegen. Die schlechte Nachricht: Was darüber hinausgeht, ist leider nicht mehr so trivial und kann eine zeitaufwendige Angelegenheit werden. Als Anfänger sollte man sich daher überlegen, ob man sich nach ein, zwei Abenden mit dem einfachen Knopfprogramm zufriedengibt oder noch einige Wochen investiert, um das alles schöner und komfortabler zu machen. Das Gefährliche dabei: Wenn es dann funktioniert, kann man schnell programmiersüchtig werden.

Wie geht man dabei am besten vor? Wie kommt man am einfachsten an genau die Zeilen Code, die für den eigenen Zweck funktionieren? Denn eine objektorientierte Sprache wie Java ist alles andere als anfängerfreundlich.

Es gibt genügend Code im Netz 

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Qual 08. Sep 2017

Ja, solche Leute tummeln sich zu Hauf herum, die von Neid und Missgunst zerfressen, allen...

gadthrawn 28. Aug 2017

Der "Konsistenz" opfert man dann aber OOP-Prinzipien und bindet halt teilweise übermäßig...

monito 26. Aug 2017

Also, eine Datei einlesen und wiederspeichern sieht es vielleicht trivial aus aber wenn...

ernstl 25. Aug 2017

https://media.tenor.com/images/0c123db63e36c7a275df31013780e1b0/tenor.gif

xaru 25. Aug 2017

Ich möchte an dieser Stelle einfach nur kurz dem Autor für seine Mühe danken. Freut mich...



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