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Raspberry Pi: Raspbian auf Stretch upgedatet

Raspbian basiert nun mehr auf der aktuellen Debian-Version 9. Das Betriebssystem-Update für den Raspberry Pi schließt eine Sicherheitslücke des Funkchips. Ansonsten ändert sich für den Nutzer wenig.

Artikel veröffentlicht am ,
Screeenshot www.raspberrypi.org
Screeenshot www.raspberrypi.org (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Das Raspberry-Pi-Team hat im August 2017 die neue Raspbian-Version Stretch veröffentlicht. Die Linux-Variante Raspbian für den Raspberry Pi basiert auf der Debian-Distribution. Nachdem die neue Version 9 von Debian im Juni 2017 erschien, zieht jetzt auch Raspbian nach. Die Änderungen betreffen vor allem den Unterbau der Distribution, der Nutzer muss sich nur wenig umstellen.

Sicherheitslücke geschlossen

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Die als Broadpwn bekannt gewordene Sicherheitslücke von Broadcom WLAN-Chips betraf auch den im Raspberry Pi 3 und Zero W. Die Lücke wurde geschlossen.

Indirekt verbessert auch eine Änderung im Umgang mit den Nutzeraccounts die Sicherheit. Desktop-Programme und die Konfiguration des automatischen Logins verwenden jetzt den tatsächlich angemeldeten Benutzer. Außerdem wird nicht mehr davon ausgegangen, dass das sudo-Kommando kein Passwort erfordert. Der Nutzername pi wird standardmäßig als initialer Nutzeraccount in jeder Raspbian-Installation verwendet wird, weshalb einige Programme davon ausgingen, dass sie auch unter diesen Benutzernamen verwendet werden. Die Änderung vereinfacht die Nutzung von selbst angelegten Nutzeraccounts.

Alsa statt Pulseaudio

Die Audio-Ausgabe über Bluetooth verwendet zukünftig Alsa. Pulseaudio ist deshalb nicht mehr in der Raspbian-Standardinstallation enthalten. Wer es trotzdem benötigt, muss es zukünftig selbst nachinstallieren.

Bekannte Probleme

Bereits kurz nach der Veröffentlichung von Raspbian Stretch wurden einige kleinere Probleme bekannt. Es fehlen einige chinesische und japanische Schriftsätze, sie müssen von Hand nachinstalliert werden. Im Konfigurationsprogramm für den Raspberry Pi konnte das Tastaturlayout nicht eingestellt werden, der Fehler ist bereits korrigiert. Ein noch ungelöster Bug im RealVNC-Server verursacht periodisch ein Verschwinden der Desktop-Taskleiste. Das Raspberry-Pi-Team empfiehlt deshalb derzeit, den RealVNC-Server zu deaktivieren.

Raspbian updaten

Um eine bestehende Raspbian-Installation auf die neue Version Stretch upzudaten, müssen zwei Dateien bearbeitet werden: /etc/apt/sources.list und /etc/apt/sources.list.d/raspi.list. Darin ist die Zeichenkette jessie durch stretch zu ersetzen. Dann müssen folgende Befehle auf der Kommandozeile ausgeführt werden:

sudo apt-get update
sudo apt-get -y dist-upgrade

Aktualisierte SD-Kartenimages für Raspbian Stretch stehen auch zum Download bereit.



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deadeye 06. Sep 2017

Dazu müsste man zuerst die Definition von update und upgrade klären. Google sagt, dass...

blubby666 21. Aug 2017

https://github.com/bes1002t/RaspiInit Kenne nur das script um die raspi konfiguration...

Anonymer Nutzer 21. Aug 2017

Das dürfte stark von der Distribution abhängen und was man genau konfiguriert. OpenSUSE...

Tuxgamer12 20. Aug 2017

Vielleicht das -y weglassen? -y steht für: Alles mit ja abnicken. Einfach mal in manual...

Teebecher 20. Aug 2017

Was sagt denn dmesg zu dem Treiber? Was zeigt ip an? Dass Du per Ethernet drauf kommst...


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